Magdeburg - Dass Autofahrer in Magdeburg aufgrund der maroden Brücken und den damit verbundenen Bauarbeiten auf dem Magdeburger Ring etwas Zeit aufbringen müssen, ist nichts Neues. Doch ein Autofahrer hatte am vergangenen Samstag offenbar keine Geduld mehr.
Wie ein Sprecher der Landeshauptstadt am Montag mitteilte, wurde bei einer Verkehrsüberwachung mit einem Blitzer ein Negativrekord aufgestellt.
Das Gerät stand auf dem Magdeburger Ring in Höhe Kirschweg. Dort sind vor einer der besagten Brückenbaustellen 60 Kilometer pro Stunde erlaubt.
Der schnellste Wagen wurde mit Tempo 151 geblitzt.
Insgesamt wurden 2877 Autos in einem Zeitraum von vier Stunden gemessen. Davon überschritten 187 die erlaubte Höchstgeschwindigkeit.
Acht Autos lagen im Bereich von 91 bis 98 km/h. Weitere fünf wurden mit einem Tempo von 100 bis 106 km/h geblitzt.
Dem Rekordhalter, einem Kleintransporter mit 151 km/h, droht nun ein Bußgeld von 800 Euro, zwei Punkte in Flensburg und drei Monate Fahrverbot.
In der Stadtverwaltung sieht man sich durch die Ergebnisse bestätigt, dass regelmäßige Geschwindigkeitskontrollen nötig sind.