Sachsen-Anhalt legt bei Wind- und Solar-Ausbau zu

Von Christopher Kissmann

Magdeburg - Sachsen-Anhalt kommt aus Sicht von Umweltminister Armin Willingmann (63, SPD) beim Klimaschutz voran.

Mehr als die Hälfte des Stroms in Sachsen-Anhalt wird durch erneuerbare Energien erzeugt. (Symbolfoto)  © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

"Wir sind mit den 62 Prozent unseres Stroms aus erneuerbaren Quellen gut aufgestellt", sagte der SPD-Politiker nach der Kabinettssitzung in Magdeburg

Beim Zubau von Windkraftanlagen wurde zuletzt mit 269,2 Megawatt das höchste Wachstum seit zehn Jahren erreicht. Auch bei Photovoltaik verzeichnete das Land einen Rekordzubau mit 996,5 Megawatt.

Willingmann hält es für wahrscheinlich, dass die Landesregierung ihr Ziel erreicht, die Treibhausgasemissionen um 5,65 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente bis Ende 2026 zu reduzieren. 

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Der Minister sagte, der sinkende Ausstoß von Treibhausgasen hänge aber auch mit den Krisen und der damit einhergehenden Schwäche der Wirtschaft zusammen.

Zwischen 2021 und 2024 waren die Emissionen von 30,7 auf 26,3 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente gefallen. 

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Im Klimaschutzmonitoringbericht werden die Sektoren Energiewirtschaft, Industrie, Verkehr, Gebäude und Landwirtschaft betrachtet. Laut Willingmann sollen 64 Maßnahmen umgesetzt werden. "Neun dieser Maßnahmen sind bereits abgeschlossen."

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