Wasserstand der Elbe in Magdeburg sinkt weiter: Negativ-Rekord könnte geknackt werden
Magdeburg - Der Wasserstand der Elbe in Magdeburg bleibt weiterhin sehr niedrig. Die Hoffnung auf einen baldigen Anstieg ist gering.
Am Pegel Magdeburg-Strombrücke wurden am Montagmorgen nur 47 Zentimeter gemessen, berichtet die Deutsche Presse-Agentur (dpa) unter Berufung auf Daten des Elektronischen Wasserstraßen-Informationsservices (ELWIS).
Und der Pegel könnte in den nächsten Tagen weiter fallen. Für Dienstag wird ein Wert von 45 Zentimetern erwartet. Damit wäre der niedrigste bekannte Sommer-Wasserstand aus dem Jahr 2019 erreicht.
Auch danach sei laut dem Bericht keine schnelle Entspannung in Sicht. Nach aktuellen Schätzungen könnte der Wasserstand noch weiter sinken.
Am Donnerstagabend sollen sogar 42 Zentimeter und am Freitag nur noch 40 Zentimeter erreicht werden. Neuer Negativ-Rekord!
Ein wenig Hoffnung macht der Blick auf das Wetter: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet ab Dienstag mit Schauern und Gewittern. Ob das ausreicht, um den Wasserstand der Elbe steigen zu lassen, bleibt jedoch offen.
Titelfoto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa
