300 Jobs futsch: High-Tech-Firma beendet Pläne bei Magdeburg

Von Simon Kremer

Barleben - Nach zunächst großen Plänen im Zuge der Intel-Ansiedlung in Magdeburg zieht sich das niederländische High-Tech-Unternehmen Sioux der Landesregierung zufolge aus Sachsen-Anhalt zurück.

Ministerpräsident Sven Schulze (47, CDU, r.) sieht in dem Rückzug keine Schwäche Sachsen-Anhalts. (Archivfoto)  © Simon Kremer/dpa

Der Rückzug sei im Land schon länger bekannt, sagte Ministerpräsident Sven Schulze (47, CDU). Die Entscheidung habe nichts mit Sachsen-Anhalt zu tun, sondern sei Folge interner Umstellungen bei dem Unternehmen.

Zuvor hatte die "Magdeburger Volksstimme" berichtet. Laut Handelsregister wurde die Sioux Technologies Systems GmbH Barleben bereits im Februar dieses Jahres aufgelöst.

Das Unternehmen war am Wochenende für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. 

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Im Juli 2023 hatte das niederländische Unternehmen angekündigt, sich in Barleben bei Magdeburg anzusiedeln. Es wurde als die erste größere Ansiedlung im Rahmen der Intel-Pläne für die Landeshauptstadt vom damaligen Wirtschaftsminister Schulze verkündet.

Rund 300 neue Jobs sollten im Rahmen eines Forschungs- und Entwicklungszentrums entstehen. 

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Schulze: Rückzug keine Schwäche des Wirtschaftsstandorts

Schulze betonte am Wochenende, dass der Rückzug keine Schwäche des Wirtschaftsstandorts Sachsen-Anhalt zeige. Zuletzt habe es viele positive Aussagen und Entwicklungen gegeben, wie etwa die Grundsteinlegung von Florida Eis in Schönebeck oder ein 700-Millionen-Euro-Investment für ein neues Wohnprojekt in Magdeburg.

Bei diesen positiven Entwicklungen gebe es auch einmal Rückschläge, so Schulze.

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