Polizei findet Kinder-Sexpuppen bei Durchsuchungen nahe München

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Von Cordula Dieckmann

Fürstenfeldbruck - Bei der Durchsuchung von 30 Wohnungen hat die Polizei in mehreren Landkreisen bei München drei Kinder-Sexpuppen sowie Material mit kinder- und jugendpornografischem Inhalt sichergestellt.

Die Sichtung von sichergestelltem Material gehört für Polizisten zur "traurigen Routine". (Symbolfoto)
Die Sichtung von sichergestelltem Material gehört für Polizisten zur "traurigen Routine". (Symbolfoto)  © Rolf Vennenbernd/dpa

Nun werde gegen 23 Beschuldigte zwischen 14 und 84 Jahren ermittelt, teilte das Polizeipräsidium Oberbayern Nord mit. 

Aufgrund richterlicher Anordnung wurden Objekte in den Landkreisen Starnberg, Landsberg am Lech, Fürstenfeldbruck und Dachau durchsucht.

Für die Ermittlerinnen und Ermittler sind solche Einsätze nicht ungewöhnlich. "Das ist fast schon eine traurige Routine", sagte der Polizeisprecher Andreas Aichele über die vorab geplante Aktion unter Federführung der Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck. 

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Nun wertet die Polizei rund 160 sichergestellte Datenträger aus, darunter Mobiltelefone, Computer und Tablets.

Dabei gehe es um den Verdacht des Besitzes kinder- und jugendpornografischer Videos und Fotos.

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Auch der Besitz kindlich aussehender Sexpuppen ist nach Angaben der Ermittler strafbar und kann mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder einer Geldstrafe geahndet werden. Das Ergebnis der Auswertung werde man dann an die Staatsanwaltschaft weiterleiten. 

Grundlage für den Einsatz waren laut Aichele auch Informationen des gemeinnützigen "National Center for Missiing and Exploited Children" (NCMEC) in den USA. Die Organisation arbeitet unter anderem mit großen Internetanbietern zusammen und gibt Verdachtsanzeigen auch an deutsche Behörden weiter.

Titelfoto: Rolf Vennenbernd/dpa

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