KI-Kampfdrohnen und -flieger: Bürger stimmen für Bau von "Helsing"-Fabrik in Oberbayern

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Hallbergmoos - Am Sonntagabend, um 21.14 Uhr, stand das vorläufige Endergebnis fest: Durch einen Bürgerentscheid gaben die Menschen in der oberbayerischen Gemeinde Hallbergmoos ihr Okay für eine Ansiedlung des Militärdrohnen-Herstellers Helsing.

Im Landkreis Unterallgäu will Helsing in den nächsten Jahren außerdem ein unbemanntes Kampfflugzeug entwickeln.
Im Landkreis Unterallgäu will Helsing in den nächsten Jahren außerdem ein unbemanntes Kampfflugzeug entwickeln.  © Peter Kneffel/dpa

Von 4626 gültigen Stimmen, die bei der Entscheidungswahl im Landkreis Freising abgegeben wurden, gaben 59 Prozent – also 2729 Bürger – grünes Licht.

1897 Einwohner (41 Prozent) waren gegen die sich ansiedelnde Verteidigungstechnologie. Insgesamt waren 130 Stimmen ungültig, wie ein Blick auf die Zahlen auf der offiziellen Website zu dem Ratsbegehren zeigt.

Mehr als 300 Jobs sollen durch die Ansiedelung entstehen. Die Kommune möchte 2027 mit dem Bau beginnen.

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Laut dem Unternehmen wird dazu ein dreistelliger Millionenbetrag in den Standort investiert.

Zufrieden über das Resultat der Abstimmung zeigte sich Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (55): "Sie zeigt, dass die großen wirtschaftlichen Chancen und unsere Verantwortung zur Stärkung der Verteidigungsfähigkeit Deutschlands in der Gemeinde erkannt wurden", so der Freie-Wähler-Chef.

Produziert werden dann unter anderem Kampfdrohnen, die beispielsweise in der Ukraine eingesetzt werden. Besonders auf der Steuerung von Drohnen mithilfe von KI wird dabei der Fokus liegen.

Titelfoto: Peter Kneffel/dpa

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