Münchens Eisbachwelle vor Comeback: Neuer Oberbürgermeister Krause macht Surfern Hoffnung

Von Ute Wessels

München - Spätestens zum Start in die Sommerferien soll die Münchner Eisbachwelle zum Surfen freigegeben werden. Das stellte der künftige Oberbürgermeister Dominik Krause (35) (Grüne) in einem Interview beim Sender "Radio Gong 96,3" in Aussicht. 

Der künftige OB Dominik Krause (35) will die Eisbachwelle zurückholen.
Der künftige OB Dominik Krause (35) will die Eisbachwelle zurückholen.  © Arne Dedert/dpa , Sven Hoppe/dpa

Die Welle verschwand nach der Bachauskehr im vergangenen Herbst und hat sich seitdem nicht mehr stabil aufgebaut.

Es fanden inzwischen mehrere Versuche statt, die Welle wieder verlässlich surfbar zu machen. Seit Februar ist das Surfen per Allgemeinverfügung verboten.

Im April 2025 war an dem bei Touristen und Wassersportlern aus aller Welt beliebten Ort eine 33 Jahre alte Surferin ums Leben gekommen. Danach war die Welle vorübergehend gesperrt worden.

München: Mann droht mit Säure-Angriff: Polizei rückt mit Spezialeinheiten aus
München Mann droht mit Säure-Angriff: Polizei rückt mit Spezialeinheiten aus

Krause unterstrich in dem Interview, dass die Verzögerung der Freigabe vor allem sicherheitsbedingt sei.

So ein Unfall dürfe sich nicht wiederholen. 

Austausch mit der Surfer-Community

Surfer vermissen die verschwundene Münchner Eisbachwelle. (Archivfoto)
Surfer vermissen die verschwundene Münchner Eisbachwelle. (Archivfoto)  © Peter Kneffel/dpa

Unklar ist, wie die Welle reaktiviert werden soll. Die Stadt befinde sich "in einem guten Austausch" mit der Surfer-Community, um eine sichere und gemeinsam getragene Lösung für die Wiedereröffnung zu entwickeln, so Krause.

Auf dpa-Nachfrage teilte der künftige Rathaus-Chef mit, dass auch Experten aus dem Universitäts-Bereich in die Gespräche involviert seien.

"Die Eisbachwelle ist Ausdruck des entspannten Lebensgefühls unserer Stadt und ein echtes Wahrzeichen. Mein Ziel ist, dass das Surfen bald wieder möglich ist, spätestens bis zum Sommer", sagte er.

Titelfoto: Peter Kneffel/dpa

Mehr zum Thema München: