München - Nachdem in München in der Nacht auf Freitag eine Person mit schweren Stichverletzungen aufgefunden wurde, fahndete die Polizei nach einem Tatverdächtigen. Inzwischen konnte der Mann festgenommen werden.
Entsprechendes Bildmaterial des Beschuldigten konnte über die Aufzeichnung einer Überwachungskamera gesichert werden.
Die Beamten sprachen von einem "konkreten Tatverdacht gegen einen bislang noch unbekannten Täter".
"Dieser soll dem 43-Jährigen die schweren Verletzungen zugefügt und sich anschließend vom Tatort entfernt haben. Der Geschädigte befindet sich mittlerweile nicht mehr in Lebensgefahr", teilte das Polizeipräsidium München am Sonntag mit.
Am Samstag stellte sich der verdächtige 38-Jährige auf der Polizeidienststelle. Die Fahndung wurde inzwischen wieder offline genommen.
Polizei auf Hilfe der Öffentlichkeit angewiesen
Nach bisherigen Erkenntnissen scheint er direkt mit der Tat vom Freitagmorgen an der Kreuzung Bayerstraße/Schillerstraße in Verbindung zu stehen.
"Vor Ort konnte ein 43-Jähriger mit griechischer und georgischer Staatsangehörigkeit und Wohnsitz in München festgestellt werden. Er wies mehrere Wunden auf, die durch spitze Gewalteinwirkung verursacht worden waren", fasst das Polizeipräsidium die Geschehnisse zusammen.
Die Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen. Der genaue Tatablauf sowie die Hintergründe des Geschehens sind Gegenstände der Ermittlungen.
Mögliche Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich bevorzugt beim Polizeipräsidium München unter der Telefonnummer 089/2910-0 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.
Erstmeldung 3. Mai, 13.57 Uhr. Update, 4. Mai, 10.34 Uhr.