Nach Horror-Unfall in München: So wird die Tram-Haltestelle künftig geschützt

Von Sabine Dobel

München - Nach teils tödlichen Verkehrsunfällen ist die Tram-Haltestelle Donnersbergerstraße in München jetzt mit Pollern geschützt.

Bei dem Unfall im Mai 2025 wurden sieben Menschen verletzt. Zwei von ihnen erlagen ihren Verletzungen wenig später.
Bei dem Unfall im Mai 2025 wurden sieben Menschen verletzt. Zwei von ihnen erlagen ihren Verletzungen wenig später.  © Felix Hörhager/dpa

Die Stadtwerke München (SWM) und die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) hatten im vergangenen November zunächst mobile Betonwände an der Haltestelle Donnersbergerstraße aufgestellt, wie ein Sprecher mitteilte. Nun seien dort Poller als endgültige Lösung installiert worden.

Bei zwei Unfällen waren im vergangenen Jahr jeweils Autos von der Straße abgekommen und mit dem Wartehäuschen kollidiert.

Bei dem schwersten Unfall im Mai wurden nach damaligen Angaben der Polizei sieben Menschen verletzt. Eine 22-jährige und 79-jährige Frau starben später an ihren Verletzungen. 

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Nach damaligen Erkenntnissen der Ermittler war der 52 Jahre alter Fahrer des Unfall-BMWs neben dem Kleintransporter eines 34-Jährigen unterwegs, als die Fahrzeuge zusammenstießen.

Dadurch kam der 52-Jährige mit seinem Auto von der Straße ab, das Auto fuhr frontal gegen die Haltestelle.

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Poller schützen nun die Wartenden an der Straßenbahn-Haltestelle Donnersbergerstraße in München.
Poller schützen nun die Wartenden an der Straßenbahn-Haltestelle Donnersbergerstraße in München.  © SWM/MVG/dpa
Das Bild zeigt die Unfallstelle bei dem Crash im November 2025.
Das Bild zeigt die Unfallstelle bei dem Crash im November 2025.  © Feuerwehr München

Bei dem weiteren Unfall im November war der Hergang ähnlich, wenngleich mit weniger schweren Folgen. Als ein 46-jähriger Lkw-Fahrer aus dem Landkreis Freyung-Grafenau den Fahrstreifen wechseln wollte, kollidierte er laut Polizeibericht mit dem VW Golf einer 23-jährigen Münchnerin. Deren Wagen drehte sich und stieß gegen das Wartehäuschen.

Die 23-Jährige wurde verletzt, verzichtete aber laut Polizei auf eine medizinische Untersuchung vor Ort.

Titelfoto: Felix Hörhager/dpa

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