Attentat in Halle: Die schreckliche Tat von Neonazi Stephan B. 133.775
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Attentat in Halle: Die schreckliche Tat von Neonazi Stephan B.

Einzeltäter erschießt zwei Menschen in Halle (Saale) und filmt die Tat

Im Paulusviertel in Halle (Saale) lief am Mittwochmittag ein Polizeieinsatz. Zwei Personen wurden durch Schüsse getötet.
In Halle erschoss der mutmaßliche Rechtsextremist Stephan B. zwei unschuldige Menschen und verletzte weitere Personen.
In Halle erschoss der mutmaßliche Rechtsextremist Stephan B. zwei unschuldige Menschen und verletzte weitere Personen.

Halle (Saale) - Am Mittwochmittag kam es in Halle (Saale) und im benachbarten Landsberg (Sachsen-Anhalt) zu mehreren Schießereien. Zwei Personen wurden dabei getötet. Wir halten Euch im Ticker auf dem Laufenden.

Der 27-jährige deutsche Neonazi Stephan B. hat am Mittwochmittag in Sachsen-Anhalt ein Attentat verübt und für einen riesigen Polizeieinsatz weit über die Stadtgrenzen hinaus gesorgt, so die aktuelle Polizeimeldung.

In einem gemieteten VW fuhr der Mann in Militärkleidung in die Nähe einer Synagoge, stellte seinen Wagen dort ab. Bewaffnet wollte er sich Zutritt zu dem Gebäude verschaffen, in dem sich zu diesem Zeitpunkt aufgrund des wichtigen jüdischen Feiertags "Jom Kippur" etwa 80 gläubige Juden befanden.

Die Tür hielt seinen Schüssen stand, wodurch der mutmaßliche Einzeltäter wieder abzog. Auf der Straße erschoss er eine Passantin, die zufällig dort unterwegs war.

Er fuhr weiter zu einem etwa 600 Meter entfernten Dönerimbiss, warf eine Granate hinein, die jedoch nicht explodierte. Einen männlichen Kunden erschoss der Mann.

Auf seiner anschließenden Flucht kaperte er ein Taxi an einer Werkstatt in Wiedersdorf bei Landsberg, schoss einen Mann an, verletzte ihn. Auf einer Bundesstraße wurde er in einen Unfall verwickelt, wodurch ihn die Polizisten stoppen und festnehmen konnten. Dabei wurde er verletzt und musste in einer Klinik operiert werden.

21.45 Uhr: Große Trauer auf dem Hallenser Marktplatz

21.35 Uhr: Todesschütze hat Wohnung in Halle

Der mutmaßliche Todesschütze Stephan B. soll nach Angaben eines Nachbarn seines Vaters eine Wohnung in Halle haben. Demnach sei der 27-Jährige vor rund zehn Jahren aus dem Haus seines Vaters in Helbra im Landkreis Mansfeld-Südharz ausgezogen.

Die Mutter lebt demnach in dem gut zwei Kilometer entfernten Benndorf, wie der Nachbar, der seinen Namen nicht nennen wollte, in Helbra der dpa sagte. Zudem soll er diesen Aussagen zufolge eine ältere Schwester haben.

Der Nachbar beschreibt die Familie als ruhig, der Täter soll viel zu Hause gewesen sein. Der Vater des Schützen wollte sich nicht äußern.

21.30 Uhr: Kleine Mahnwache in Dresden

An der Dresdner Synagoge haben sich einige Menschen zu einer kleinen Mahnwache versammelt. Hier wird unter Schutz der Polizei samt Maschinengewehren den Opfern aus Halle gedacht.

21 Uhr: Bundeskanzlerin Merkel besucht Berliner Synagoge

Nach dem Angriff in Halle hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (65, CDU) kurzfristig an einer Solidaritätskundgebung an der Neuen Synagoge in Berlin teilgenommen.

20.55 Uhr: DFB-Elf gedenkt Todesopfern

Wie erwartet hat es vor dem Fußball-Länderspiel zwischen Deutschland und Argentinien in Dortmund eine Schweigeminute in Gedenken an die beiden Todesopfer aus Halle abgehalten. Diese ging wenig später in Applaus über.

20.40 Uhr: Netanjahu: "Weiterer Ausdruck für Antisemitismus in Europa"

Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hat den Angriff als einen "weiteren Ausdruck für Antisemitismus in Europa" bezeichnet. Die Attacke am jüdischen Nationalfeiertag Jom Kippur habe am "heiligsten Tag für unser Volk" stattgefunden, sagte er in einer Mitteilung seines Büros am Mittwoch. "Ich fordere die Behörden in Deutschland auf, weiterhin entschlossen gegen das Phänomen des Antisemitismus vorzugehen", fügte der Premierminister hinzu.

"Im Namen des Volkes von Israel spreche ich den Familien der Opfer mein Beileid aus und wünsche den Verletzten eine rasche Genesung", schrieb Netanjahu ferner.

20.29 Uhr: Sachsens Ministerpräsident Kretschmer: "Hass, Rassismus und Gewalt haben keinen Platz in unserer Gesellschaft"

Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat mit Entsetzen auf die tödlichen Schüsse und den Angriff auf die Synagoge in Halle reagiert. "Die schrecklichen Ereignisse haben mich zutiefst erschüttert", sagte er am Mittwoch in Dresden. Die Gedanken seien bei den Familien der Toten und Verletzten. "Hass, Rassismus und Gewalt haben keinen Platz in unserer Gesellschaft", sagte er und forderte dazu auf, sich "dem entschieden entgegenzustellen".

20.26 Uhr: Juden setzten Gottesdienst nach gescheitertem Amoklauf fort

51 jüdische Menschen, darunter Gäste aus den USA, die an dem Gottesdienst in der betroffenen Synagoge teilgenommen hatten, setzten diesen nach der gescheiterten Attacke durch Stephan B. fort. Das bestätigt Max Privorozki, der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde in Halle.

20.15 Uhr: Zentralrat der Juden kritisiert Polizei scharf: "Skandalös!"

Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, hat nach dem Angriff schwere Vorwürfe gegen die Polizei erhoben. "Dass die Synagoge in Halle an einem Feiertag wie Jom Kippur nicht durch die Polizei geschützt war, ist skandalös", teilte Schuster am Mittwochabend mit. "Diese Fahrlässigkeit hat sich jetzt bitter gerächt."

Schuster erklärte weiter: "Die Brutalität des Angriffs übersteigt alles bisher Dagewesene der vergangenen Jahre und ist für alle Juden in Deutschland ein tiefer Schock."

Die Tat von Halle am höchsten jüdischen Feiertag Jom Kippur habe die jüdische Gemeinschaft auf das Tiefste in Sorge versetzt und verängstigt, so Schuster. "Zuallererst sind wir jedoch erschüttert, dass zwei Menschen von dem skrupellosen Täter umgebracht wurden. Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt ihren Angehörigen. Ebenso sorgen wir uns um die Verletzten und wünschen ihnen rasche und vollständige Genesung."

Josef Schuster ist Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland.
Josef Schuster ist Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland.

20.12 Uhr: Israelische Botschaft spricht von "brutalen Terroranschlägen"

Die israelische Botschaft in Berlin hat die bewaffneten Angriffe in Halle als "brutale Terroranschläge" bezeichnet. "Wir sind geschockt und erschüttert von den brutalen Terroranschlägen heute Mittag in Halle, während jüdische Betende in den Synagogen in ganz Deutschland versammelt waren um Jom Kippur zu begehen, den heiligsten Tag im Judentum", hieß es am Mittwoch in einer auf Facebook verbreiteten Erklärung der Botschaft. "Gemeinsam müssen wir jede Form von Extremismus ablehnen und vereint gegen solchen sinnlosen Terror vorgehen."

20.02 Uhr: Polizei sichert noch immer Spuren am Fluchtwagen

Bis in den Abend sicherten Kriminaltechniker Spuren an dem Taxi, mit dem der Mann geflüchtet war.

19.07 Uhr: Horst Seehofer bestätigt zwei Tote und geht von "antisemitischem Angriff" aus

Bei der Attacke in Halle sind nach Angaben des Bundesinnenministeriums zwei Menschen getötet und mehrere Menschen verletzt worden. "Nach dem derzeitigen Stand der Erkenntnisse müssen wir davon ausgehen, dass es sich zumindest um einen antisemitischen Angriff handelt", sagte Innenminister Horst Seehofer (CSU) am Mittwochabend.

18.39 Uhr: Attacke mit Helmkamera gefilmt - Das ist der Täter

Aktuell wird ein Foto des mutmaßlichen Täters via Twitter verbreitet. Unbestätigten "SPIEGEL"-Meldungen zufolge soll es sich um den 27-jährigen Stephan B. handeln, der mit einer Helmkamera seine Attacke live über eine Streamingplattform gezeigt hatte. Dies erinnert an den Amokläufer von Christchurch (Neuseeland), der ähnlich agierte.

18.25 Uhr: Gefährdungslage für Bevölkerung nicht mehr akut - offenbar Einzeltäter

Die Attacke in Halle soll die eines Einzeltäters gewesen sein. Die Polizei hat die akute Gefährdungslage für die Bevölkerung aufgehoben, aus Polizeikreisen ist ebenfalls von einem Einzeltäter die Rede.

18.09 Uhr: Bahnverkehr in Halle wieder aufgenommen

Die Sperrung des Hauptbahnhofs Halle ist aufgehoben worden. Die Züge im Fern- und Regionalverkehr fahren den Bahnhof seit kurz nach halb sechs wieder an, wie eine Bahnsprecherin sagte. Der Knotenpunkt war am frühen Nachmittag nach den den tödlichen Schüssen vor einer Synagoge in Halle gesperrt worden. Reisende müssten aber noch bis in den späten Abend hinein mit Verzögerungen rechnen, sagte die Bahnsprecherin. Es dauere immer eine Zeit, bis sich der Verkehr normalisiere.

17.50 Uhr: Sprengsätze vor Synagoge abgelegt

Ein Täter soll bei dem Angriff auf die Synagoge auch selbstgebastelte Sprengsätze vor der Tür abgelegt haben, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Sicherheitskreisen. Ins Innere des Gebäudes kam er nicht, obwohl er versucht hatte, die Tür aufzuschießen. Dies beobachteten Gläubige im Inneren auf einer Überwachungskamera.

17.47 Uhr: Hotline für besorgte Bürger

17.42 Uhr: DFB plant Schweigeminute vor Länderspiel

Vor dem heutigen Länderspiel Deutschland gegen Argentinien (20.45 Uhr/RTL) in Dortmund soll eine Schweigeminute in Gedenken an die Opfer abgehalten werden. Dies geschah auch so.

17.38 Uhr: Erste Spuren führen in den Burgenlandkreis

Unter Berufung auf Koalitionskreise in Sachsen-Anhalt sollen erste Spuren im Zusammenhang mit den tödlichen Schüssen in Halle in den benachbarten Burgenlandkreis führen.

17.35 Uhr: Außenminister Heiko Maaß: "Trifft uns ins Herz"

17.32 Uhr: Gerüchte werden dementiert

Auf TAG24-Nachfrage hat der Leipziger Polizeisprecher Alexander Bertram Gerüchte, wonach sich einer oder mehrere Täter im Leipziger Stadtgebiet aufhalten sollen, erneut dementiert.

Aktuell geistern auch zahlreiche Spekulationen in Form von Sprachnachrichten herum, die allesamt (noch) nicht bestätigt werden können.

17.16 Uhr: Polizei sichert Einschusslöcher an Dönerimbiss

An dem Dönerimbiss, in dem ein Mann offensichtlich erschossen wurde, sichert die Polizei aktuell Spuren an den Einschusslöchern. Im Inneren arbeitet ein Entschärfer. Offenbar liegt dort noch eine Granate, die nicht gezündet hat.

17.12 Uhr: Ein Täter wird operiert

Einer der Täter, bei dem es sich um einen weißen Deutschen handeln soll, der bei dem Angriff selbst schwer verletzt wurde, wird aktuell operiert. Das berichtet die "LVZ".

17.05 Uhr: Gläubige aus Synagoge befreit

Die Polizei hat 51 Gläubige, die sich zur Tatzeit in der Synagoge in Halle befanden, befreit und in Sicherheit gebracht.

17.01 Uhr: Generalbundesanwaltschaft vermutet rechtsextremes Motiv

Die Generalbundesanwaltschaft vermutet hinter den Schüssen in Halle und Landsberg ein eher rechtsextremes Motiv.

16.52 Uhr: Fotos und Videos sollen ans BKA geschickt werden

Das Bundeskriminalamt (BKA) hat ein Hinweisportal eingerichtet (>>>Link). Hier werden Fotos und Videos vom Tatgeschehen erbeten.

16.43 Uhr: Joko und Klaas sagen Sendung ab

Die TV-Moderatoren Klaas Heufer-Umlauf (36) und Joko Winterscheidt (40) haben wegen der Geschehnisse in Halle ihre für 20.15 Uhr geplante 15-minütige Live-Sendung auf ProSieben abgesagt.

"Heute hat etwas stattgefunden, das uns das Gefühl nimmt, heute Abend einen großinszenierten Blödsinn aufzuführen", so Klaas. Das was passiert ist, sei schlimm genug, um auf die 15 Minuten in der Primetime zu verzichten.

Das Duo hatte am gestrigen Dienstag in der Unterhaltungs-Show "Joko und Klaas gegen ProSieben" gewonnen und hätte in der Zeit von 20.15 Uhr bis 20.30 Uhr bei ProSieben senden können, was sie wollen.

16.39 Uhr: Polizei bestätigt: Keine Gefahrenlage für Leipzig

In Leipzig gibt es aktuell keine Gefahrenlage, teilte die Polizei mit. "Bitte beteiligen Sie sich nicht an derartigen Spekulationen!"

16.35 Uhr: Berliner Regierender Bürgermeister: "Schlimmste Befürchtungen"

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) hat nach den tödlichen Schüssen in Halle sein Mitgefühl ausgesprochen. "Unsere Gedanken sind so kurz nach dem schrecklichen Geschehen zuallererst bei den beiden ums Leben gekommenen Menschen und ihren Angehörigen", sagte Müller am Mittwoch.

Angesichts des hohen jüdischen Feiertages und des Tatorts lägen nun "schlimmste Befürchtungen nahe". Zunächst gelte es jedoch, eine Beruhigung der Lage und die Ergebnisse der Ermittlungen der Sicherheitsbehörden auf Bundesebene abzuwarten. "Unsere Berliner Behörden treffen die in unserer Stadt notwendigen Maßnahmen", betonte Müller. Juden auf der ganzen Welt feiern derzeit den höchsten jüdischen Feiertag Jom Kippur.

16.30 Uhr: Foto zeigt Festnahme eines Verdächtigen in einem Kindergarten

In einem Kindergarten in Landsberg, unweit der zweiten Schussabgabe, ist ein Verdächtiger festgenommen worden.

16.25 Uhr: Polizei verstärkt Schutz für deutsche Synagogen

Nach den tödlichen Schüssen von Halle (Saale) hat die Polizei den Schutz für die Hamburger Synagoge verstärkt. Neben dem üblichen Wachhäuschen war am Mittwochnachmittag im Stadtteil Eimsbüttel auch ein Streifenwagen vor dem jüdischen Gotteshaus positioniert. Ein Beamter bestätigte der Deutschen Presse-Agentur den verstärkten Schutz. Es seien zusätzliche Beamte im Umfeld der Synagoge verdeckt im Einsatz.

Auch die Berliner Kollegen haben laut eigenen Aussagen die Schutzmaßnahmen an jüdischen Einrichtungen "angepasst".

16.21 Uhr: Molotow-Cocktails, Böller und Granaten auf Synagoge

"Der Täter schoss mehrfach auf die Tür und warf auch mehrere Molotow-Cocktails, Böller oder Granaten, um einzudringen. Aber die Tür blieb zu, Gott hat uns geschützt. Das Ganze dauerte vielleicht fünf bis zehn Minuten", sagte der Gemeindevorsitzende Max Privorozki in Halle.

16.20 Uhr: Einschränkungen im Fernverkehr der Deutschen Bahn

Die tödlichen Schüsse von Halle/Saale haben zum Teil erhebliche Auswirkungen auf den Zugverkehr der Deutschen Bahn. Weil der Bahnhof in Halle wegen polizeilicher Ermittlungen gesperrt wurde, müssen Fahrgäste mit Umleitungen, Verspätungen und Ausfällen rechnen, teilte die Deutsche Bahn am Mittwoch in Leipzig mit. Fernzüge, die üblicherweise in Halle Station machen, werden über Leipzig umgeleitet. Das betreffe unter anderem die Strecken München-Berlin und Hamburg-München.

Einschränkungen gebe es auch im S-Bahn-Netz, so die Bahn. Die Züge von Leipzig aus fahren zum Beispiel nur noch bis Schkeuditz oder Flughafen Leipzig-Halle. Ersatz durch Busse könne wegen der kurzfristigen Sperrung nicht gewährleistet werden. Die Bahn empfiehlt den Reisenden, sich vor der Fahrt zu informieren.

16.15 Uhr: A14 wieder freigegeben

Der Verkehr auf der Autobahn 14 soll mittlerweile wieder fließen. Sperrungen wurden aufgehoben.

16.14 Uhr: Angriff richtete sich offenbar gezielt gegen Synagoge

Der Angriff hat sich direkt gegen die Synagoge gerichtet, berichtet der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Halle, Max Privorozki. Er habe über die Überwachungskamera gesehen, wie ein Täter mit Stahlhelm versucht habe, die Tür aufzuschießen, sagte Privorozki.

16.09 Uhr: Ist ein Täter Deutscher?

Laut "BILD" soll es sich bei einem der festgenommenen Täter um einen deutschen Staatsbürger handeln.

16.02 Uhr: Statement des Leipziger OB Jung

Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (61, SPD) hat sich zu Wort gemeldet. "Wir trauern um die Opfer in Halle. Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen und Freunden.

Das Friedensgebet und Lichtfest wollen wir dennoch nach jetzigem Stand wie geplant durchführen. Es gibt in Leipzig keine konkrete Gefährdungslage. Alle anderen Meldungen sind falsch."

16 Uhr: Bürgertelefon auch für LeipzigerInnen

15.56 Uhr: Leipziger Lichtfest startet mit Friedensgebet um 17 Uhr

15.54 Uhr: Statement von Sachsens Innenminister Wöller

"Es sind schreckliche Nachrichten, die uns an diesem Tag aus Halle erreichen. Ganz gleich, welchen Hintergrund eine solch grausame Tat auch hat, ich verurteile sie auf das Schärfste. Mein Mitgefühl gilt den Angehörigen der Opfer.

Zur Gewährleistung der Sicherheit sind im gesamten Freistaat Sachsen die Polizeidienststellen in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt worden. Zudem haben wir den Schutz jüdischer Einrichtungen ausgeweitet", so Roland Wöller.

15.52 Uhr: Polizei dementiert Geiselnahme

15.50 Uhr: Operative Maßnahmen werden von Leipzig aus geleitet

Die notwendigen operativen Maßnahmen werden von einem eigens einberufenen Einsatzstab der Polizei in Leipzig aus geleitet, teilte das Sächsische Staatsministerium des Innern mit. "Die Polizei Sachsen unterstützt darüber hinaus die Polizei in Sachsen-Anhalt mit Einsatzkräften und Technik."

15.41 Uhr: Polizei kontrolliert Fahrzeuge - Schusswechsel in Wiedersdorf

Polizisten kontrollieren bei Wiedersdorf/Landsberg Fahrzeuge. Neben den Schüssen in Halle hat es auch Schüsse im rund 15 Kilometer entfernten Landsberg (Saalekreis) gegeben. Das bestätigte eine Sprecherin der Polizei Halle der dpa.

15.33 Uhr: Hinweis-Telefone geschaltet

15.32 Uhr: Zwei Verletzte im Uniklinikum Halle

Polizeisprecher Jens Müller hat der MZ bestätigt, dass zwei Verletzte mit Schussverletzungen ins Uniklinikum Halle eingeliefert wurden. Einer werde derzeit operiert, zu zweiten gibt es keine Infos. Drei OP-Säle stehen extra zur Verfügung.

15.30 Uhr: Polizei dementiert, dass sich Verdächtiger in Leipzig befindet

Die sächsische Polizei hat dementiert, dass sich ein Tatverdächtiger in Leipzig aufhalten soll. "Hierzu gibt es nach wie vor keine Erkenntnisse."

15.25 Uhr: Frau und Mann tot

Bei den Toten handelt es sich um eine Frau und einen Mann. Das bestätigte eine Polizeisprecherin der Nachrichtenagentur AFP. Die genauen Identitäten sind noch nicht bekannt.

15.21 Uhr: Aktuelle Meldung vom Hbf Halle

15.17 Uhr: Polizei sichert Autobahnzufahrt in Thüringen

Die Einsatzmaßnahmen haben sich bis nach Thüringen erstreckt. Zwei zivile Einsatzfahrzeuge der Polizei positionierten sich an der Autobahnabfahrt Nohra in Fahrtrichtung Dresden. Mehrere Einsatzkräfte mit Maschinenpistolen und Sturmhauben sind im Einsatz und beobachten den fließenden Verkehr. Beide Fahrzeuge standen so, dass sie sofort abfahrbereit sind und eventuelle verdächtige Fahrzeuge verfolgen können.

15.15 Uhr: Haseloff und Stahlknecht unterbrechen Urlaub und Dienstreise

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Rainer Haseloff hat laut "MDR" seinen Brüssel-Besuch abgebrochen. Laut seines Sprechers kehre er eher zurück.

Innenminister Holger Stahlknecht hat hingegen seinen Urlaub unterbrochen.

15.13 Uhr: Kompletter ÖPNV in Halle gestoppt

Die Hallesche Verkehrs-AG (HAVAG) hat den kompletten Bus- und Straßenbahnverkehr in Halle eingestellt.

15.08 Uhr: Leipziger Schulen beenden Unterricht, Horte schicken Kinder heim

In Leipzig sollen zahlreiche Schulen den Unterricht unterbrochen haben und die Kinder von ihren Eltern abholen lassen. Auch Horte wurden geschlossen.

15.02 Uhr: Bundesanwaltschaft hat Ermittlungen übernommen

Die Bundesanwaltschaft hat die Ermittlungen zur Amoklage übernommen. Das teilte die Behörde in Karlsruhe mit.

15 Uhr: Polizei-Großaufgebot in Leipzig unterwegs

Soeben sind mindestens 30 Polizeibusse vom Leipziger Süden in Richtung Zentrum gefahren.

14.59 Uhr: GSG9-Spezialeinheit stürmt Wohnung in Halle

14.48 Uhr: Leipziger Lichtfest findet statt

Das für Mittwochabend vorgesehene Lichterfest anlässlich des 30. Jahrestages der friedlichen Revolution in Leipzig finde wie geplant statt. Das umfängliche Sicherheitskonzept ist auch auf Geschehnisse wie aktuell in Halle vorbereitet, so die Leipziger Polizei. "Wir prüfen eine Kräfteaufstockung und sichern verstärkt Einrichtungen des jüdischen Lebens."

14.47 Uhr: Leipzig und Dresden verstärken Polizeischutz vor Synagogen

Nach den tödlichen Schüssen in Halle hat die Leipziger Polizei ihre Kräfte vor der Synagoge der benachbarten Stadt verschärft. Einer dpa-Reporterin zufolge stehen etwa fünf Polizisten vor dem Gebäude in der Innenstadt, davon sind mit Maschinenpistolen bewaffnet. Weitere Maßnahmen seien bislang noch nicht getroffen worden, so ein Sprecher. Man wolle das weitere Geschehen abwarten und dann entscheiden.

Das jüdische Viertel in Leipzig wurde abgeriegelt.
Das jüdische Viertel in Leipzig wurde abgeriegelt.
Polizei vor einer Dresdner Synagoge.
Polizei vor einer Dresdner Synagoge.

14.37 Uhr: Bilder zeigen bewaffneten Täter in Halle

14.33 Uhr: Offenbar Taxi im Saalekreis gekapert

Im Landsberger Ortsteil Wiedersdorf im Saalekreis wurde ein Taxi an einer Werkstatt gestohlen und ein Mann verletzt. Der Täter flüchtete, wurde kurze Zeit später nach einem Unfall geschnappt.

Der verletzte oberkörperfreie Mann ist offenbar der Fahrer eines Taxis.
Der verletzte oberkörperfreie Mann ist offenbar der Fahrer eines Taxis.
Mit diesem Taxi war der Täter geflohen.
Mit diesem Taxi war der Täter geflohen.

14.28 Uhr: Komplette A14 gesperrt

Inzwischen wurde die komplette A14 in Höhe Leipzig-Nord gesperrt.

14.20 Uhr: Dieses Video zeigt einen Täter

Ein Video bei Twitter zeigt einen Mann in Militär-Kleidung, wie er mit einem Gewehr auf etwas schießt. Ist es einer der Täter? Bisher gibt es keine Bestätigung der Polizei.

14.14 Uhr: Amok-Alarm auch um Leipzig

Als reine Vorsichtsmaßnahme hat die Oberschule in Markranstädt Amok-Alarm ausgelöst. Dies diene nur der Sicherheit der Schüler. Es gäbe keinen akuten Hintergrund.

14.10 Uhr: Schüsse auch vor Dönerladen

Polizeiabsperrung vor einem Dönerimbiss.
Polizeiabsperrung vor einem Dönerimbiss.

Auch vor einem Döner-Bistro sollen Schüsse gefallen sein. Dieser Tatort ist um die 600 Meter von der Synagoge entfernt, wo es ebenfalls zu Schüssen gekommen war.

Die Polizei bestätigt inzwischen einen Täter: "Eine männliche Person wurde festgenommen. Die Identität wird derzeit geprüft. Hinweise auf mehrere Täter sind nicht bestätigt. Auch zum Motiv gibt es bisher keine Hinweise."

13.56 Uhr: Täter soll Militär-Ausrüstung getragen haben

Einsatzkräfte am Tatort.
Einsatzkräfte am Tatort.

Ein Augenzeuge teilte den Reportern von NTV vor Ort mit, dass in der Schillerstraße ein militärisch gekleideter Mann mit Sturmgewehr, Maske und Stahlhelm gestanden haben und das Feuer auf einen Dönerladen eröffnet haben soll.

Auch eine Granate soll der Täter auf den Laden geworfen haben. Dort soll eine Person tödlich verletzt worden sein. Kunden im Imbiss versteckten sich auf der Toilette oder flüchteten.

13.52 Uhr: Eine Person festgenommen

Wie die Polizei mitteilte, wurde eine Person durch Einsatzkräfte festgenommen. "Wir sind mit starken Kräften in und um Halle präsent und stabilisieren die Lage, bis alle Informationen gesichert vorliegen", so die Polizei Halle.

13.51 Uhr: Zweite Schießerei

Auch in Landsberg (Saalekreis) soll es zu einer Schießerei gekommen sein. Das bestätigte eine Sprecherin der Polizei Halle der dpa.

Update, 13.15 Uhr: Zwei Tote

Die Warn- und Informations-App Katwarn warnt die Bürger von Halle.
Die Warn- und Informations-App Katwarn warnt die Bürger von Halle.

Auch die Warn- und Info-App "Katwarn" alarmierte die Bürger der Stadt Halle. Gegen 12.48 Uhr wurde ein Schusswaffengebrauch im Stadtgebiet gemeldet. Die Hallenser sollen ihre Wohnungen nicht verlassen, von Fenstern und Türen fern bleiben und Rundfunk und Fernsehen anschalten.

Die Deutsche Bahn teilt außerdem mit, dass der Bahnhof in Halle wegen polizeilichen Ermittlungen gesperrt ist. Der Ersatzhalt ist in Leipzig.

In der Nähe der Jüdischen Synagoge war es am Mittwochmittag zu einer Schießerei gekommen.
In der Nähe der Jüdischen Synagoge war es am Mittwochmittag zu einer Schießerei gekommen.

Fotos: Screenshot Katwarn , TNN, Sebastian Willnow / dpa, Tom Wunderlich, Silvio Bürger, Alexander Bischoff, Johannes Krey, Screenshot/bahn.de, Roland Halkasch, dpa/Jan Woitas, Eric Münch, Heiko Rebsch/dpa, Christoph Soeder/dpa, Jan Woitas/dpa, Jonathan Borg/AP/dpa, Bernd März/dpa, Swen Pförtner/dpa, Ilia Yefimovich/dpa, Josef Hildenbrand/dpa, Marius Becker/dpa, Sebastian Willnow/dpa, dpa/Grafik, privat

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