Touristin in Urlaubs-Resort getötet: Nun wurde der Mörder gefasst!

Costa Rica - "Finding Carla" nannte ihre Familie die Facebook-Gruppe, mit der sie auf das Schicksal von Carla Stefaniak aufmerksam machen wollte. Inzwischen gibt es traurige Gewissheit darüber, was mit der US-amerikanischen Touristin geschah.

Carla Stefaniak wurde in ihrem Urlaubs-Resort in Costa Rica ermordet.
Carla Stefaniak wurde in ihrem Urlaubs-Resort in Costa Rica ermordet.  © Facebook Screenshots @findingcarla

Die 36-Jährige galt als reise- und lebenslustige Frau. Carla Stefaniak hatte viele Freunde und eine Familie, die sie liebte. Doch 2018 verschwand die Urlauberin in ihrem Airbnb-Resort in Costa Rica.

Die Umstände ihres Verschwindens waren lange Zeit ungewiss, dann folgte ein Schock auf den nächsten.

Carlas Leiche wurde - mit Plastiktüten bedeckt - in einem Waldgebiet in der Nähe des Resorts gefunden. Eine Autopsie ergab, dass die Touristin an Kopfverletzungen und mehreren Stichwunden am Hals starb.

Schon bei ihrer Ankunft in der Ferienanlage zeichnete sich ein böses Omen ab: Carla schrieb ihrer Schwägerin per SMS, dass die Bedingungen im Resort Villa Buena Vista in Escazu nicht die besten seien. Was sie genau damit meinte, blieb allerdings unklar.

Mit der Facebook-Gruppe "Finding Carla" machte die Familie auf das Verschwinden und später auf den grausamen Tod der jungen Frau aufmerksam. Nun gab es eine neue, schockierende Erkenntnis.

Wie lokale Medien und People berichten, hat die Polizei von Costa Rica den Wachmann des Resorts, Bismarck Espinoza Martinez, festgenommen. Ermittlungen ergaben, dass der Wachmann wohl aus einem sexuellen Motiv heraus handelte und die Leiche verschwinden lassen wollte.

Carlas Familie hat nun traurige Gewissheit. Martinez wurde aufgrund des Mordes zu 16 Jahren Haft verurteilt, was viele Mitglieder der Facebook-Gruppe als zu niedrig erachten. Nun geht die Trauer der Angehörigen um Carla weiter.

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