Diese Lebensmittel können Deinen Hund umbringen!

Hunde sind eigentlich Allesfresser. Während es einige Fellnasen gibt, die wirklich auf alles springen, was ihnen angeboten wird, gibt es andere, die absolute Nahrungsspezialisten sind. Wer dem Hund gerne mal etwas von seinem Essen abgibt, sollte zukünftig aufpassen, dass dem Vierbeiner keine dieser Lebensmittel gegeben werden.

Hundemägen sind empfindlicher als oft angenommen.
Hundemägen sind empfindlicher als oft angenommen.  © Peter Van Beeck on Unsplash

Als direkte Nachfahren der Wölfe ernähren sich Hunde natürlich primär von Fleisch. Der Zoohandel bietet mittlerweile verschiedenste Möglichkeiten, um den Hund gesund und abwechslungsreich zu ernähren.

Neben klassischem Trocken- und Feuchtfutter gibt es verschiedenste BARF-Futtermittel, also rohes Fleisch, im Fachhandel zu kaufen.

Bei der Zufütterung von Menschen-Lebensmitteln sollte man auf jeden Fall darauf achten, dass die Lebensmittel keine Gewürze oder Salz beinhalten.

Diese Lebensmittel sind sicher für Hunde

Neben dem reinen Hundefutter, könnt Ihr verschiedene herkömmliche Lebensmittel an Euren Hund verfüttern. Dazu zählen (ungewürzt) beispielsweise:

  • Gurken
  • Reis
  • Möhren
  • Paprika
  • gekochtes Fleisch

Diese Lebensmittel sollten nur in Maßen verfüttert werden

Natürlich gibt es auch einige Lebensmittel, die nur in Maßen an Eure Fellnase verfüttert werden sollten. Dazu gehören vor allem verschiedene Obstsorten wie:

  • Bananen
  • Äpfel
  • Birnen
  • Melonen
  • Beeren
  • Kirschen

Warum sollte man Obst nur in Maßen verfüttern?

Auch wenn der Hund gerne Süßes nascht, enthält Obst viel Zucker. Vor allem süße Beeren und Äpfel sollten daher nur in Maßen verfüttert werden, auch wenn sie sehr reich an verschiedensten Vitaminen und Spurenelementen sind.

Ein gesunder Hund sollte vorwiegend mit für Hunden geeigneten Futtermitteln gefüttert werden.
Ein gesunder Hund sollte vorwiegend mit für Hunden geeigneten Futtermitteln gefüttert werden.  © Jamie Street on Unsplash

Diese Lebensmittel sind verboten

Neben sicheren Lebensmitteln gibt es einige Lebensmittel, auf die ihr ganz verzichten solltet, zum Wohl Eures Hundes. Dazu gehören:

  • Mandeln
  • Macadamia-Nüsse
  • Zitrusfrüchte
  • Trauben
  • Avocados
  • Pflaumen
  • Zwetschgen
  • Schokolade
  • Kaffee
  • Alkohol
  • rohes Schweinefleisch
  • rohe Kartoffeln
  • rohe Hülsenfrüchte
  • Obstkerne

Vor allem die Mandeln und Macadamia-Nüsse enthalten für Hunde sehr schädliche Bitterstoffe und Blausäure. Diese können beim Verzehr zu starken Vergiftungserscheinungen führen. Ebenso sollte davon abgesehen werden, Zwetschgen, Pflaumen und ähnliches Steinobst an den Hund zu verfüttern.

Die Schalen können dazu führen, dass sie im Magen des Hundes gären und zu Magen-Darm-Problemen führen. Auch Trauben bieten ein enormes Risiko. Sowohl im frischen als auch im getrockneten Zustand als Rosinen sind Trauben eine Gefahr und können zur Vergiftung Eures Tieres führen.

Dass ein Hund keine Schokolade fressen sollte, ist weitläufig bekannt. In Schokolade kommt der Stoff Theobromin vor. Die tödliche Dosis für Hunde liegt bei gerade mal 300 Milligramm. Das entspricht einem Drittel einer Tafel Zartbitterschokolade.

Auch Alkohol und Kaffee sind sehr schädlich für den Vierbeiner. Alkohol kann von der Hundeleber nicht abgebaut werden und bietet somit großes Vergiftungspotenzial, da er nur sehr langsam über die Lunge und die Atmung abgebaut werden kann. Verhindert, wie auch bei Kindern, dass der Hund einfach an die entsprechenden Lebensmittel kommen kann.

"Aber meine Oma hat ihren Hund auch nur mit Essensresten gefüttert!"

Auch wenn es früher weit verbreitet war, den Hund nur die Reste essen zu lassen, ist die Forschung mittlerweile soweit, dass man sagen kann, dass vor allem Salz, Zucker und andere Gewürze schädlich für Hunde sind.

Wenn also Deine Vorfahren ihren Hund mit Lebensmitteln gefüttert haben, die hier auf der Liste als giftig deklariert sind, solltest Du diese Lebensmittel vermeiden, um ein gesundes Leben deines vierbeinigen Freundes zu garantieren.

Anzeichen dafür, dass der Hund was Falsches gefressen hat

In der Regel äußert sich falsches Futter durch Magen-Darm-Beschwerden, wie z. B. Durchfall. Auch Schwäche und apathisches Rumliegen des Vierbeiners kann auf eine Vergiftung hindeuten. Ebenfalls kann Erbrechen ein Anzeichen dafür sein, dass Euer Hund etwas Schlechtes gefressen hat.

Seid Ihr Euch nicht sicher, was eure Fellnase hat, besucht immer einen Tierarzt. Nur dieser kann ausschließen, dass Euer Hund etwas Ernsthaftes hat und pumpt zur Not seinen Magen aus.

Lebensmittel mit viel Zucker sind tabu!
Lebensmittel mit viel Zucker sind tabu!  © Glenn Han on Unsplash

Titelfoto: Peter Van Beeck on Unsplash

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