Eine von Deutschlands Top-Ten-Kitas steht in Dresden

Dresden - Ist die Kita in der Rehefelder Straße die beste in ganz Deutschland? In die Top Ten hat es die Einrichtung der Outlaw gGmbH in Dresden-Pieschen auf jeden Fall schon geschafft - als einzige sächsische Kita. Damit hat sie sich bereits gegen die meisten der rund 1500 Kitas und Initiativen durchgesetzt, die sich für den Deutschen Kita-Preis 2020 beworben haben.

Die Kita in der Rehefelder Straße gehört zu den besten Deutschlands.
Die Kita in der Rehefelder Straße gehört zu den besten Deutschlands.  © Thomas Türpe

Seit Montag beobachten nun zwei Tage lang Experten der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und der Internationalen Akademie Berlin vor Ort, wie die Kleinen betreut werden.

"Wir schauen uns die Interaktion zwischen den Kindern und den Fachkräften an und reden mit allen, die wichtig sind", erklärt Kita-Tester Robert Friedrich (41).

Das Kita-Konzept ist eigentlich ganz einfach: "Die Kinder haben ganz, ganz viel Zeit zum Spielen. Sie spielen quasi ununterbrochen", sagt Kita-Leiterin Katja Hillenbrand (42).

Und weiter: "Wir haben ein offenes Konzept mit offenen Türen und offenen Herzen." Die Kinder können dabei viele Entscheidungen selbst treffen und den Tag flexibel gestalten.

Zusammen werden auch verrückte Ideen umgesetzt - wie beispielsweise eine kindgerechte Adaption von Star Wars. Dafür wurde auch eine Darth-Vader-Maske gebastelt.

Möge die Macht mit uns sein!

Dirk Luther und Katja Hillenbrand mit ihrem Glücksbringer Darth Vader.
Dirk Luther und Katja Hillenbrand mit ihrem Glücksbringer Darth Vader.  © Thomas Türpe

Die gab auch den Ausschlag bei der Frage, ob man sich überhaupt für den Preis bewerben soll.

"Wir haben überlegt, da habe ich die Maske gesehen und gedacht: Möge die Macht mit uns sein!", erzählt Outlaw-Regionalgeschäftsführer Dirk Luther (50). Bis jetzt war sie das auf jeden Fall.

Die Entscheidung, welche Kitas ausgezeichnet werden, fällt eine Jury im Mai. Für Platz 1 winkt ein Preisgeld in Höhe von 25 000 Euro.

Die vier Zweitplatzierten erhalten jeweils 10 000 Euro. Sollte die Kita ausgezeichnet werden, entscheiden die Kinder, was mit dem Preisgeld gemacht wird.

„Das Geld ist für uns zweitrangig. Allein die Prozesse, die schon jetzt durch die Bewerbung in Gang gekommen sind, helfen uns dabei, uns weiterzuentwickeln“, sagt Hillenbrand.

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