Hund zerfleischt Baby unmittelbar nach der Geburt

Farrukhabad - In einer privaten Klinik in der Stadt Farrukhabad im indischen Bundesstaat Uttar Pradesh ist es zu einem tragischen Vorfall gekommen: Einem umherstreunenden Hund gelang es, in den Operationssaal einzudringen. Offenbar tötete er dort ein Neugeborenes.

Das Kind wurde per Kaiserschnitt zur Welt gebracht und war deshalb noch im OP-Saal. (Symbolbild)
Das Kind wurde per Kaiserschnitt zur Welt gebracht und war deshalb noch im OP-Saal. (Symbolbild)  © 123rf.com/ferli

Laut "Times of India" bestreiten die Ärzte allerdings diese Version und behaupten, dass das Baby bereits tot geboren wurde. Die Eltern des Kindes werfen den Ärzten deshalb vor, einen Skandal vertuschen zu wollen. Doch der Reihe nach!

Der Vorfall passierte am Montag im "Akash Ganga Hospital". Gegen 8.30 Uhr kam Ravi Kumar mit seiner schwangeren Frau Kanchan in das Krankenhaus, weil bei ihr die Wehen einsetzten.

"Zu Beginn wurden wir darüber informiert, dass die Entbindung nach traditioneller Methode erfolgen würde. Aber nach Rücksprache mit dem Arzt teilte uns die Krankenschwester mit, dass sie meine Frau auf einen Kaiserschnitt vorbereiten müssten", sagte Ravi Kumar.

Seine Ehefrau wurde in den Operationssaal gebracht und nach etwa einer Stunde teilte ein Mitarbeiter dem jungen Vater mit, dass die OP erfolgreich war und das Kind gesund geboren wurde.

Die Mutter wurde auf die Krankenstation gebracht, während das Neugeborene noch im Operationssaal war.

"Ein paar Minuten später rannten Krankenhausangestellte aus dem OP-Bereich und schrien, dass ein streunender Hund reingekommen sei. Ich lief sofort in den Raum und sah mein Kind regungslos in einer Blutlache liegen. Es hatte Biss-Spuren in seiner Brust und unter dem linken Auge", sagte Kumar.

Ärzte bieten dem Vater Schweigegeld an

Wie das Tier in den OP-Saal kam, ist völlig unklar. Als die Situation unter Kontrolle war, konfrontierte der Vater des verstorbenen Babys die Ärzte mit der Situation, er warf ihnen "unmenschliche Zustände" und Vernachlässigung vor.

Die Mediziner hätten sich "kein bisschen schuldig gefühlt, stattdessem boten sie mir Geld für mein Schweigen an. Und dann haben sie mir allen Ernstes erzählt, dass unser Kind tot geboren wurde und der Hund 'aus Versehen' im Operationssaal war", erzählte Ravi Kumar fassungslos.

Die Beweise sind erdrückend

Der Fall wurde von der Polizei und den örtlichen Behörden bereits untersucht, das örtliche Gericht kam aufgrund der vorliegenden Beweise zu dem Ergebnis, dass alles darauf hindeute, dass das Kind lebend geboren und dann von einem Hund zu Tode gebissen wurde.

"Wir untersuchen genau, wie das Tier ins Krankenhaus gekommen ist. Wir prüfen auch sorgfältig, wer die Wahrheit sagt - die Krankenhausbehörden oder die Eltern des Kindes", sagte Landrat Manvedra Singh.

Titelfoto: 123rf.com/Volodymyr Plysiuk/ferli

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