Schockierend! Hamburger Polizei veröffentlicht Originale aus Honkas Wohnung

Hamburg - Fatih Akins schockierender Film über Fritz Honka lässt die Erinnerungen an die schrecklichen Taten des Serienmörders derzeit wieder aufleben. In den 70er Jahren hatte Honka in Hamburger mehrere Frauen getötet.

Jonas Dassler als Fritz Honka und Margarethe Tiesel in einer Szene des Films "Der Goldene Handschuh".
Jonas Dassler als Fritz Honka und Margarethe Tiesel in einer Szene des Films "Der Goldene Handschuh".  © Boris Laewen/Warner Bros./dpa

Jetzt beteiligt sich auch die Polizei mit einer Ausstellung an dem neuen Hype über die Geschichte Fritz Honkas.

Im Polizeimuseum der Hansestadt sind die Originalrequisiten zu einem der spektakulärsten Fälle der jüngeren Hamburger Kriminalgeschichte ausgestellt, wie die Polizei auf Facebook und Twitter mitteilte.

Unter anderem sind die originale Tatortskizze, Fotos aus der Spurenmappe, Bekleidung der Opfer sowie der "Fuchsschwanz", das mutmaßliche Tatwerkzeug Honkas, zu besichtigen.

Nach dem Roman von Heinz Strunk feierte jetzt die Verfilmung "Der Goldene Handschuh" von Regisseur Fatih Akin Premiere auf der Berlinale und sorgte aufgrund seiner detaillierten Gewaltdarstellung bereits jetzt für mächtig Gesprächsstoff (TAG24 berichtete). Der Film kommt erst nächsten Donnerstag in die Kinos.

Auch das Akin-Filmteam hat sich beim Nachbau der Honka-Wohnung für den Kinofilm Rat bei den Experten der Polizei geholt. "In mehrstündiger, akribischer Detailarbeit unterstützte unser Polizeimuseum die Requisiteurin des Films und lieferte umfangreiches Fotomaterial, stellte Exponate zu Verfügung", hieß es.

Regisseur Akin wollte in seinem Film die Gewalt möglichst authentisch darstellen. "Ich stelle die Wahrheit nach, wie immer in meinen Filmen. Ich versuche, mich an Fakten zu halten", sagte Akin.

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