Nach mehr als 30 Jahren: Ermittlungen zu Göhrde-Morden gehen weiter

Lüneburg - Entgegen anderslautender Berichterstattung stehen die Ermittlungen im Zusammenhang mit den sogenannten Göhrde-Morden nicht vor dem Aus.

Auf der Suche nach dem Göhrde-Mörder durchkämmen Polizisten im Jahr 1989 einen Wald (Archivbild).
Auf der Suche nach dem Göhrde-Mörder durchkämmen Polizisten im Jahr 1989 einen Wald (Archivbild).

Die teilte jetzt die Polizei in Lüneburg mit.

28 Jahre lang blieben die fünf Morde in der Region um Lüneburg ungeklärt. Die Ermittlungsgruppe (EG) Göhrde bearbeite auch heute, mehr als 30 Jahre später, weiterhin die zwei Doppelmorde aus dem Sommer 1989 sowie den Mord an der 1989 spurlos verschwundenen und im Herbst 2017 tot aufgefundenen Birgit Meier (TAG24 berichtete).

Die Ermittlungsgruppe betreibe weiterhin ein aufwendiges Spurencontrolling aus dem sich noch immer regelmäßig neue Spuren ergeben würden, hieß es weiter. Zudem gebe es auch immer wieder neue Hinweise aus der Bevölkerung.

Zum jetzigen Zeitpunkt sei ein Ende der Ermittlungen also noch nicht absehbar.

Diese Geschichte um das Verschwinden der wohlhabenden Unternehmergattin Birgit Meier aus dem Jahr 1989 soll allerdings noch in diesem Jahr vom Norddeutschen Rundfunk (NDR) und von der ARD mit Matthias Brandt ins Fernsehen kommen (TAG24 berichtete).

Bei der Durchsuchung auf dem Grundstück des mutmaßlichen Serienmörders haben die Polizisten zahlreiche Gegenstände gesichert (Archivbild).
Bei der Durchsuchung auf dem Grundstück des mutmaßlichen Serienmörders haben die Polizisten zahlreiche Gegenstände gesichert (Archivbild).  © dpa/Philipp Schulze

Titelfoto: dpa/Philipp Schulze

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