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Diese 5 Krankheiten sind Euch peinlich, dennoch solltet Ihr unbedingt zum Arzt!

Aus Schamgefühl nicht zum Arzt: Das kann mitunter schwere Folgeerkrankungen nach sich ziehen

Ihr leidet unter Krankheiten, die Euch peinlich sind und geht deshalb nicht zum Arzt? Dann lest das!

Von Patrick Hyslop

Stuttgart/Heilbronn - Manche gehen wegen eines Schnupfens zum Arzt, andere, wenn sie sich verletzt haben. Aber dann gibt es auch diejenigen, die an einer für sie sehr peinlichen Erkrankung leiden.

Dr. Bernd Salzer praktiziert als Hautarzt in Heilbronn.
Dr. Bernd Salzer praktiziert als Hautarzt in Heilbronn.

Auch die sollten unbedingt behandelt werden. Denn wer den Gang zum Arzt aus Schamgefühl scheut, der leidet nicht nur weiter, im schlimmsten Fall droht teils sogar Krebs!

TAG24 hat deshalb mit dem Heilbronner Hautarzt Dr. Bernd Salzer über fünf besonders unangenehme Krankheiten gesprochen.

Feigwarzen

Diese fiesen Warzen werden durch engen Körperkontakt im Genitalbereich sowie Geschlechtsverkehr übertragen. Wenn sie besonders groß werden, kann daraus Krebs entstehen.

Die Warzen sind knötchenförmig und werden durch Schmierinfektion weitergetragen. "So können aus einem kleinen Knötchen fünf werden, aus fünf dann 25 weitere... und daraus 50", schildert Salzer.

Das sehe nicht nur unästhetisch aus, sondern könne Monate dauern, bis sie durch Behandlung verschwinden: "Deshalb sollte man mit der Therapie sehr früh beginnen, denn ansonsten droht eine sehr langwierige Behandlung."

Dazu kommt: Feigwarzen lassen sich vom Penis auf das innere der Vagina übertragen. Da die Wachstumsbedingungen dort gut sind, bekommt man die Warzen entsprechend schlecht weg. "Das zieht dann durchaus eine intravaginale Laser-Therapie mit vielen Sitzungen nach sich", warnt der Mediziner. "Die Behandlung erfolgt äußerlich durch Tinkturen oder Cremen, mittels Lasertherapie oder operativ."

Auch hier droht Krebs

Nagelpilz ist besonders an den Fußzehennägeln zu beobachten. (Symbolbild)
Nagelpilz ist besonders an den Fußzehennägeln zu beobachten. (Symbolbild)

Chronische Ekzeme

Ekzeme sind entzündliche Erkrankungen der Haut. Sie sind gekennzeichnet durch Hautrötung und Schuppung, gelegentlich auch durch Bläschen, die aufplatzen und nässen können. Dann bilden sich auch Krusten. Diese Krankheit kann chronisch werden.

"Im Anal- oder Dammbereich sind sie zum einen lästig, weil sie oft stark jucken und weil es brennt - etwa bei der Reinigung nach dem Toilettengang", berichtet Salzer. Zum anderen können sich hinter chronischen Ekzemen auch andere chronische Bindegewebserkrankungen verbergen.

Diese können ausarten und in Krebs übergehen. Behandelt werden Ekzeme je nach Ursache mit Cremen, in seltenen Fällen auch mit Tabletten.

Nagelpilz

Diese krankhafte Veränderung ist besonders an den Fußzehennägeln zu beobachten, kann aber auch an den Händen vorkommen.

Ursache ist meistens eine leichte Traumatisierung des Nagels durch Schlag oder Stoß. "Dann kann sich sekundär auf den vorgeschädigten Nagel ein Pilz setzen", schildert Salzer. "Dieser befällt zunächst nur Teile der Nagelplatte und wenn da alles ganz 'durchgepilzt' ist, geht der Nagel kaputt."

Wenn mehr als 50 Prozent einer Nagelfläche (im Längsdurchmesser) betroffen sind, müssen Tabletten eingenommen werden. Das geht oft über Monate bis hin zu einem dreiviertel Jahr, bis man den Nagelpilz wieder los ist.

Wenn man dem Pilz früh mit einem Anti-Pilz-Nagellack und zusätzlich mit einer Creme behandelt, kann man ihn nach wenigen Wochen bis Monaten sogar ohne Arztbesuch wieder los werden.

Wenn Haare kreisrund ausfallen

Bei übermäßigem Schwitzen ist auch irgendwann das Deo an seiner Leistungsgrenze. Es gibt jedoch Abhilfe. (Symbolbild)
Bei übermäßigem Schwitzen ist auch irgendwann das Deo an seiner Leistungsgrenze. Es gibt jedoch Abhilfe. (Symbolbild)

Kreisrunder Haarausfall

Dabei entstehen vom Durchmesser her kleine, runde Stellen am Kopf, an denen die Haare ausfallen. "Das kann unter Umständen aber auch mal sehr große Areale betreffen", weiß der Hautexperte.

Dann wächst etwa auf einer Kopfseite gar kein Haar mehr oder sogar der ganze Kopf kann vom Haarverlust betroffen sein. Auch können Wimpern und Augenbrauen ausgehen.

Im schlimmsten Fall hat man am ganzen Körper keine Haare mehr. "Weder unter den Achseln, noch im Genitalbereich. Auch nicht mehr an Armen und Beinen." Für Frauen wie Männer sehr belastend, jedoch: "Für Frauen fast noch mehr, die müssen dann eine Perrücke tragen. Wenn das über Jahre besteht, sind sie entsprechend sehr beeinträchtigt."

Gegen den kreisrunden Haarausfall gibt es jedoch Hilfe. Therapiert wird zunächst mit Cortison. Die Heilungschance dabei: 50 bis 60 Prozent. Auch eine Therapie mit dem allergisierenden Mittel Diphenylcyclopropenon (DCP). Damit wachsen laut Salzer in therapieresistenten Fällen mit einer Chance von 40 bis 50 Prozent die Haare wieder nach.

Übermäßige Schweißbildung

Manche Menschen neigen zu massiver Schweißbildung an Händen oder Füßen, die jedoch behandelbar ist. Zum einen mit äußerlich aufgetragenen Tinkturen, die in 50 bis 75 Prozent der Fälle helfen. Diese werden zwei- bis dreimal am Tag angewendet.

Auch die sogenannte Leitungswasseriontophorese kann Abhilfe schaffen. Dabei wird Gleichstrom in ein Wasserbad geleitet, mit dem Hände, Füße und Achseln behandelt werden. Etwa zwei bis vier Anwendungen pro Woche sind hier nötig.

Dafür muss man übrigens nicht unbedingt immer in eine Praxis: "Da gibt es auch Behandlungsgeräte für Zuhause mit denen man die Schweißbildung gut wegkriegt."

Zuletzt kann man auch noch Botox unterspritzen. Das hemmt die Drüsen an der Schweißbildung. Die Botoxbehandlung hält laut Salzer sechs bis zehn Monate an. Er gibt zu bedenken: "Das geht aber vorwiegend nur im Achselbereich."

Zwar könnten die Schweißdrüsen auch operativ entfernt werden, das führt aber zu entsprechenden Narben, gibt der Hautarzt zu bedenken. "Darum würde ich persönlich die anderen drei Methoden vorziehen." Der operative Eingriff sei dann eher für die ein oder zwei Prozent derer gedacht, bei denen die anderen Methoden nicht wirken.

Wichtig: Wenn Ihr unter einer Erkrankung leidet, dann schämt Euch nicht, sondern geht zum Arzt. Nur so kann Euch geholfen werden.

Fotos: DPA, privat

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