Hemmungslos bei "Riverboat": Désirée Nick zeigt Ministerin Giffey was sie drunter trägt...

Leipzig - Ja also, was soll man dazu noch sagen… Dass Entertainerin Désirée Nick (62) aus allem eine Show machen muss - geschenkt. Dass sie genau weiß, wie sie sich inszenieren muss - nix Neues. Aber was da im MDR-Riverboat los war, nun ja, sagen wir mal so: Die Nick war mal wieder in Topform!

Mediziner Georg Schnack hielt nicht viel von der kerzengeraden Haltung der Entertainerin.
Mediziner Georg Schnack hielt nicht viel von der kerzengeraden Haltung der Entertainerin.  © MDR Riv

Dabei begann die Sendung eigentlich ganz harmlos. Kim Fisher (50) sprach zuerst mit Georg Schnack (85). Der Mediziner und Erfinder der sogenannten "Sitzhocke" sollte zum Thema Haltung und Rückenleiden sprechen. Dann aber sucht Fisher ein Beispiel und nimmt ausgerechnet die Nick.

"Sitzen soll ja nicht so gesund sein - wenn ich zum Beispiel Frau Nick so sehe (sie sitzt ganz gerade), das ist ja auch sicher nicht einmal anstrengend für dich, oder", meint die Moderatorin.

Die Nick geht sofort darauf ein. "Nein, also im Moment ist alles sehr entlastet, das ist meine Entspannungshaltung. Was sagen Sie dazu, Herr Professor? Sitze ich falsch?" Sportmediziner Schnack dachte sich nichts dabei und antwortete: "Das ist grundsätzlich verkehrt, ja, wie Sie sitzen."

Und nun nahm die Nick-Show ihren Lauf. "Na hören Sie mal, ich habe Rückenschule hinter mir. Was ist daran nun falsch, man kann Ihnen aber auch nichts recht machen? Sie können doch nicht zu so einer eleganten, geraden Frau sagen: Sie sitzen falsch. Das will ich jetzt genau wissen, Akademiker in Ekstase."

Désirée Nick war - mal wieder - nicht zu bremsen. "Sie haben angefangen. Weshalb sitze ich falsch, dass will ich jetzt genau wissen. Fangen Sie mal an. Ich will hier nicht die Moderation übernehmen, aber das will ich jetzt wissen. Es interessiert mich."

NICK-Show im Riverboat-Studio

Erst Spagat, dann Schmerzen: Wirklich entspannend sieht das, was Désirée Nick da im "Riverboat"-Studio veranstaltet, nicht aus...
Erst Spagat, dann Schmerzen: Wirklich entspannend sieht das, was Désirée Nick da im "Riverboat"-Studio veranstaltet, nicht aus...  © MDR Riverboat

Nun wurde es heikel, denn Herr Schnack verglich die Nick mit einem Generel. "Sie müssen zur Kenntnis nehmen, dass diese Welt immer aus Gegensätzen besteht. Jede Bewegung lebt vom Gegenschwung. Das ist das Entscheidende. Langes Sitzen in Monotonie macht krank. Und wenn Sie immer wie ein General sitzen, dann werden Sie krank."

Das ließ sie natürlich so nicht auf sich sitzen, warf die Beine (noch immer im Sessel sitzend) in die Höhe und zeigte so der ihr gegenüber sitzenden Franziska Giffey (40, SPD) eindrucksvoll, was eine Nick so unter ihrem beigefarbenen Mini trägt. Zur Beruhigung aller: Sie hatte WIRKLICH was drunter.

Und der Mediziner entgegnet trocken: "Sie muss mal das Hüftgelenk öffnen und sie muss mal die Sonne in die Hüfte scheinen lassen, so einfach ist das." Oh oh, das hätte er mal besser sein lassen…

Denn, was nun folgte, war ganz klar die typische Nick-Show. "Darf ich Ihnen mal meine liebste Entspannungsübung zeigen? Wie ich mich entspanne Herr Professor Schnack", fragte die Nick, während sie - natürlich - nicht auf die Antwort wartete und sich schon bereit machte. Und schwups, vollführte die Entertainerin mal eben einen Spagat.

Applaus vom Publikum, Lacher in der Talkrunde, Anerkennung vom Fachmann, aber: "In aller Ehre, aber: Ihr Rücken hat nichts davon. Das können Sie gerne den Fussballern von Leipzig beibringen, mit dem Spagat können die ihre Schussmuskulatur verbessern", meinte Dr. Schnack.

Titelfoto: MDR Riverboat

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