"Toxicator": So viele Drogen fanden Polizisten auf dem Techno-Festival

Mannheim - Tausende Techno-Fans waren am Samstagabend beim Toxicator-Festival in der Mannheimer Maimarkthalle - und auch jede Menge Drogen.

Unter anderem eine ordentliche Menge Ecstasy wurde gefunden. (Symbolbild)
Unter anderem eine ordentliche Menge Ecstasy wurde gefunden. (Symbolbild)  © Henning Kaiser/dpa

Wie die Polizei am Sonntag mitteilt, kamen rund 11.000 Raver zu dem seit 2009 stattfindenden Event. Die wurden von den Beamten gezielt kontrolliert.

Wegen 111 Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz sind Anzeigen ergangen. Ein Mann griff gar einen Polizeibeamten an, als dieser ihn durchsuchen wollte - er muss deshalb nun mit einer Anzeige rechnen.

Insgesamt stellten die Polizisten sicher:

  • 23,08 Gramm Marihuana
  • 10,76 Gramm Haschisch
  • 88 Joints
  • 141 Konsumeinheiten Ecstasy
  • 75,2 Gramm Amphetamine in fester Form
  • 43,2 ml Amphetamine in flüssiger Form
  • 11 Konsumeinheiten LSD
  • 17 Konsumeinheiten Diazepane
  • 4,32 Gramm MDMA
  • 1,96 Gramm Kokain
  • 0,6 Gramm Pilze

Techniker misst Lärmpegel

Auch der Anreiseverkehr wurde unter die Lupe genommen. (Symbolbild)
Auch der Anreiseverkehr wurde unter die Lupe genommen. (Symbolbild)  © Julian Stratenschulte/dpa

Neun Personen wurden nach Polizeiangaben während des Festivals erkennungsdienstlich behandelt und bei vier Ausländern wurden insgesamt 800 Euro zur Sicherstellung des Strafverfahrens einbehalten.

Der Rettungsdienst musste in insgesamt 60 Fällen den Besuchern Hilfe leisten.

Um die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer vor, während und nach der Veranstaltung zu gewährleisten, wurden die Beamten aktiv: "Insbesondere anreisende Besucher wurden in Hinblick auf Alkohol- und/oder Drogenbeeinflussung kontrolliert. Zwei Autofahrer gelangten wegen der Fahrt unter Drogeneinfluss zur Anzeige."

Übrigens: Um den Anliegen der Anwohner gerecht zu werden, wurde durch den Veranstalter ein Messtechniker vorgehalten, um bei Beschwerden über Ruhestörungen umgehend reagieren zu können.

Hier ging eine Beschwerde bei der Polizei wegen zu lauter Musik ein.

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