Nach Vorwürfen von YouTuber Slavik Junge: Lufthansa kassiert Rassismus-Shitstorm

Berlin/Frankfurt - Mark Filatov alias "Slavik Junge" (29) wollte eigentlich nur aus dem Urlaub nach Hause fliegen. Doch beim Umsteigen am Frankfurter Flughafen hinderte man den YouTuber am Weiterflug. Der Grund dafür soll Rassismus von Lufthansa-Mitarbeitern gewesen sein.

Mark Filatov alias "Slavik Junge" (29) wurde am Frankfurter Flughafen aufgehalten.
Mark Filatov alias "Slavik Junge" (29) wurde am Frankfurter Flughafen aufgehalten.  © Screenshot/Instagram/slavik.ma4

Mit einer Welle der Solidarität unter dem Hashtag #keinplatzfürrassismus machen Instagram-User der Lufthansa gerade das Leben schwer.

Der Grund: Eine Instagram-Story von Youtuber Slavik Junge. "Das habe ich das letzte Mal in der Schule erlebt, dass man schlechter behandelt wurde, weil man Ausländer ist. Die wollten einfach meinen Koffer nicht annehmen, wollten meine Fotos auf dem Handy durchschauen, haben behauptet, ich hätte sie beleidigt", berichtet das "Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND)".

Schließlich sei der Vorgesetzte dazu gekommen - der 29-Jährige durfte seine Reise nach Berlin fortsetzen.

Die Fluggesellschaft wies die Vorwürfe gegenüber dem "RND" zurück: Lufthansa beschäftige Mitarbeiter aus mehr als 150 Nationen.

Verständnis für kulturelle Unterschiede und Sprachkenntnisse seien einer der wichtigsten Fähigkeiten, um auf die besonderen Bedürfnisse einzelner Kunden eingehen zu können. Eine Sprecherin erklärte: "Rassismus hat bei uns keinen Platz."

Mittlerweile hat sich auch Slavik Junge erneut zu Wort gemeldet: Das Thema mit der Lufthansa sei geklärt - das Unternehmen habe sich entschuldigt und würde mit den entsprechenden Mitarbeitern sprechen und diese sensibilisieren.

Doch der YouTuber gibt zu bedenken: Es sei wichtig, dass Thema Rassismus anzusprechen. "Wäre das jemandem von euch passiert, wäre das wahrscheinlich ungehört geblieben."

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