Große Verwunderung: Niki Lauda (†70) aus seinem Grab geholt

Wien - Erst im Mai wurde Formel 1 Legende Niki Lauda auf dem Heiligenstädter Friedhof in Wien-Döbling beigesetzt. Doch nur ein halbes Jahr später musste der Leichnam jetzt wieder aus dem Grab geholt werden.

Niki Lauda (†70) kommt nach seinem Tod nicht zur Ruhe.
Niki Lauda (†70) kommt nach seinem Tod nicht zur Ruhe.  © Luca Bruno/AP/dp

Menschen, die in den letzten Tagen das Grab von Niki Lauda besuchten, stellten verwundert fest, dass es leer ist.

So auch sein alter Freund, Dompfarrer Toni Faber, der Allerheiligen eine Kerze für ihn anzünden wollte:

"Das Grab war abgetragen und leer. Verdutzte Friedhofsgänger wälzten schon wilde Verschwörungstheorien und fragten sich, wer Niki Laudas Leichnam gestohlen haben könnte."

Irritiert forschte er laut "heute.at" nach:

"Ich war danach erleichtert. Niemand hat Nikis Überreste entwendet, aber wegen einer Verordnung muss seine Familiengruft auch im Untergrund komplett betoniert werden. Das dürfte derzeit passieren."

Aktuell ist das Grab mit Holzbrettern verdeckt. Wann genau "Niki Nazionale" wieder in sein Grab zurückkehrt und wo er im Moment ruht, ist nicht bekannt.

Das war Niki Lauda

Lauda verunglückte 1976 am Nürburgring schwer.
Lauda verunglückte 1976 am Nürburgring schwer.  © UPI/Stringer/dpa

Der dreimalige Formel-1-Weltmeister (1975, 1977, 1984) Niki Lauda war am 20. Mai 2019 in Folge einer Lungentransplantation gestorben.

Sein legendärer WM-Kampf 1976 mit Rivale James Hunt machte den Österreicher weit über die Formel 1 Welt hinaus bekannt.

2013 kam das Duell unter dem Namen "Rush - Alles für den Sieg" sogar ins Kino. In den Hauptrollen Daniel Brühl (Lauda) und Chris Hemsworth (Hunt).

Im Film wird auch sein schwerer Unfall am Nürburgring im selben Jahr thematisiert. Durch einen technischen Defekt kam er von der Strecke ab und schlug in die Leitplanke ein.

Laudas Wagen fing sofort Feuer. Dabei erlitt er schwere Verletzungen, unter denen er bis zuletzt zu leiden hatte.

Um bei seinem ersten Start nach dem Unfall die blutverschmierten Verbände am Kopf nicht zu zeigen, setzte ihm sein Physiotherapeut laut "Motorsport-Total" eine rote Kappe auf. Sie blieb bis zum Ende sein Markenzeichen.

Nach Ende der Karriere war er Eigentümer diverser Airlines und arbeitete für verschiedene Formel-1-Teams in unterschiedlichen Positionen. Zudem war er über Jahre der Experte an der Seite von RTL-Moderator Florian König.

Zuletzt stand er in Diensten von Mercedes, die sich 2019 mit Lewis Hamilton abermals den Titel sicherten (TAG24 berichtete).

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