Achtung: Heute Nacht wird die Uhr wieder umgestellt! So merkt Ihr Euch endlich, ob vor oder zurück

Deutschland - Jedes halbe Jahr derselbe Spaß: Die Zeitumstellung steht bevor, doch man hat wieder mal vergessen, ob die Uhr nun eine Stunde vor oder zurückgestellt werden muss. Auch in der Nacht zum Sonntag ist es wieder so weit. TAG24 hat einige hilfreiche Tricks für Euch, wie Ihr Euch die Zeitwanderung merken könnt!

Die Sommerzeit beginnt am Sonntag.
Die Sommerzeit beginnt am Sonntag.  © dpa | Marijan Murat

Die schlechte Nachricht vorweg: Heute Nacht "verlieren" wir eine Stunde. Die Zeit springt von 2 auf 3 Uhr - bei den meisten Handys, TVs und Digitaluhren inzwischen zum Glück automatisch.

Die mitteleuropäische Sommerzeit beginnt wie immer am letzten Sonntag im März. Sie endet am letzten Oktobersonntag des Jahres. Die Umstellung wurde eingeführt, um die Anzahl der Tageslichtstunden zu maximieren.

Wer damit nichts anfangen kann, ist nicht alleine - doch glücklicherweise gibt es einige Eselsbrücken, um sich die richtige Richtung der Umstellung endlich merken zu können!

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Eine Möglichkeit: Im Frühjahr stellt man die Gartenmöbel vor die Tür - auch die Uhr wird vorgestellt.
Im Herbst stellt man sie zurück in den Keller oder Schuppen - auch die Zeit wandert zurück.

Oder man zieht den zweiten Buchstaben zu Hilfe: im Sommer nach vorne - im Winter nach hinten. Das O kann man sich dabei als Sonne vorstellen, das I als Weihnachtsbaum.

Die Uhr wird vorgestellt.
Die Uhr wird vorgestellt.  © DPA Infografik

Weitere hilfreiche Eselsbrücken zur Zeitumstellung

  • Die Zeitumstellung funktioniert so wie ein Thermometer: im Frühjahr Plus und im Winter Minus
  • Als "2-3-2-Regel" merken: Im März wird die Uhrzeit von 2 auf 3 Uhr gestellt. Im Oktober von 3 auf 2 Uhr

  • Frühjahrsmüdigkeit? Weil im Frühling eine Stunde fehlt

  • Zeitumstellung ist wie alles im Leben: Man muss erst etwas geben, bevor man etwas zurückbekommt

  • Im Winter stellt man die Uhr hinter

Erstaunlich: Viele Deutsche sind nicht nur genervt von der Umstellung, sie fühlen sich regelrecht beeinträchtigt. In einer Forsa-Umfrage gaben rund 60 Prozent der Befragten an, wegen der Zeitumstellung im Frühjahr unter Schlafproblemen zu leiden. Ganze 76 Prozent der Männer und 81 Prozent der Frauen sagten, sich danach "müde bzw. schlapp" zu fühlen.

Seit Jahren gibt es eine Debatte über die Abschaffung der Sommerzeit. Doch bis es so weit ist, helfen Euch wenigstens unsere Eselsbrücken dabei, von jetzt an immer gut auf die Umstellung vorbereitet zu sein.

Titelfoto: dpa | Marijan Murat

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