Kampfflieger donnern über Sachsen hinweg: Das sagt die Bundeswehr dazu

Von Maximilian Schiffhorst, Marko Förster

Pirna - Dieses plötzliche Donnern war kein Hitze-Gewitter: Am Mittwochnachmittag sind zwei Kampfflieger über Sachsen hinweggedüst. Die Maschinen sorgten vor allem in Pirna und der Sächsischen Schweiz für Aufsehen.

Zwei Eurofighter waren am Mittwochnachmittag über Pirna und der Sächsischen Schweiz gesichtet worden.  © Marko Förster

Wie das Luftfahrtamt der Bundeswehr unter Auswertung von Radardaten auf TAG24-Anfrage mitteilte, waren zwei Eurofighter, stationiert am Fliegerhorst Laage (Mecklenburg-Vorpommern), mit dem Rufzeichen "SKULL" westlich von Dresden nach Süden geflogen.

"Die Flughöhe im Bereich Pirna lag bei 287 Metern über Grund mit einer Geschwindigkeit von 765 km/h. Im Anschluss flogen die Kampfflugzeuge in Richtung Bad Schandau und im weiteren Verlauf in Richtung Senftenberg", erklärte ein Sprecher.

Ihm zufolge handelte es sich um einen Einsatz im Rahmen des "täglichen Routineübungs- und Ausbildungsflugbetriebs", der unter Beachtung der flugbetrieblichen Bestimmungen durchgeführt worden sei.

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Laut einem Foto-Reporter fanden in den vergangenen Wochen bereits mehrfach Flüge der Luftwaffe – jeweils am Mittwochnachmittag – in der Region statt. Aufgrund des speziellen Geländeprofils ist das Obere Elbtal für Trainingseinheiten besonders geeignet.

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Auf große Ablehnung stoßen die Übungseinsätze im Erholungsgebiet dagegen bei der Nationalparkverwaltung. Sie ist trotz mehrfacher Beschwerden jedoch machtlos, da Tiefflüge im Rahmen des militärischen Flugbetriebs zulässig sind.

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