Grünen-Chefin reklamiert Wahlerfolg für sich, Caren Miosga widerspricht

Berlin - Nach dem Sieg von Cem Özdemir (60) in Baden-Württemberg hat Grünen-Chefin Franziska Brantner (46) den Wahlerfolg kurzerhand für sich reklamiert. Bei "Caren Miosga" blieb dies nicht ohne Widerspruch.

"Der Troubadix in Berlin": Bei Caren Miosga wurde Franziska Brantner (46) mit dem Barden aus "Asterix und Obelix" verglichen, dessen Gesang keiner ertragen kann.  © NDR/Claudius Pflug

Mit einem knappen Vorsprung setzten sich die Grünen bei der Landtagswahl im Ländle von der CDU ab. Cem Özdemir wird nun wahrscheinlich der erste deutsche Ministerpräsident mit türkischen Wurzeln.

In der ARD münzte Brantner den Erfolg auf ihre Partei und meinte, man habe die Wahl gewonnen, indem man sich "heimatverbunden und weltoffen zugleich" präsentiert habe. "Dafür stehen wir Grünen!"

Moderatorin Caren Miosga (56) ließ das nicht unkommentiert und sagte, Özdemir habe sich "maximal distanziert von der Bundespartei".

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Daniel Günther (52), der Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, pflichtete ihr bei und meinte: "Cem Özdemir hat im Wahlkampf eine massive Abgrenzung von seiner Partei betrieben. Er hat keine grünen Themen vertreten."

Brantner blieb indes hartnäckig und behauptete: "Wir standen als Partei geschlossen hinter ihm."

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"Welt"-Kolumnist Robin Alexander (50) wies auf eine Spaltung zwischen den pragmatischen Landesverbänden der Grünen und dem linken Bundesverband hin.  © NDR/Claudius Pflug

Grünen-Chefin als "Troubadix in Berlin"

Lustig wurde es, als Miosga Brantner fragte, ob sie sich "als Teil eines gallischen Dorfes" fühle, da sie selbst ebenfalls aus Baden-Württemberg komme.

Journalist Robin Alexander (50) kommentierte daraufhin süffisant: "Frau Brantner wäre der Troubadix in Berlin, den die anderen am liebsten an den Baum fesseln wollen." Damit nahm er Bezug auf den Barden aus "Asterix und Obelix", dessen Gesang kein anderer Gallier ertragen kann.

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