"Desinformation, Fake News und Propaganda": SPD hat keinen Bock mehr auf X!

Berlin - Der SPD-Parteivorstand hat angekündigt, sich von der Twitter-Nachfolgeplattform "X" zurückziehen zu wollen.

Der Parteivorstand der SPD will sich von der Plattform X zurückziehen. (Symbolbild)
Der Parteivorstand der SPD will sich von der Plattform X zurückziehen. (Symbolbild)  © Kay Nietfeld/dpa

"Nach der Übernahme des Kurznachrichtendienstes durch Elon Musk hat sich die Plattform X massiv zum Negativen verändert", erklärte ein SPD-Sprecher gegenüber dem "Tagesspiegel" am Donnerstag.

Im Einzelnen kritisierte der Parteivorstand dabei die "Desinformation, Fake News und hasserfüllte Propaganda" in dem sozialen Netzwerk.

Mit 428.484 Followern schaltet die SPD damit ihr reichweitenstärkstes Profil ab. SPD-Politiker im Einzelnen könnten allerdings selbst entscheiden, ob sie weiterhin auf X vertreten sein wollen, wie eine Sprecherin gegenüber der "Süddeutschen" erklärte.

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Ganz aus dem Netz wolle sich die SPD aber natürlich nicht verabschieden: "Wir investieren unsere Zeit in andere für politische Kommunikation relevantere Kanäle wie TikTok, Instagram, Facebook, YouTube und WhatsApp."

Seit der Übernahme von Twitter durch Elon Musk (52) habe sich das soziale Netzwerk laut SPD negativ verändert. (Symbolbild)
Seit der Übernahme von Twitter durch Elon Musk (52) habe sich das soziale Netzwerk laut SPD negativ verändert. (Symbolbild)  © Monika Skolimowska/dpa

Aus den Reihen der übrigen Parteien gebe es derweil keine Überlegungen, den Kurznachrichtendienst zu verlassen. Die Grünen erklärten der "Süddeutschen", dass man trotz "Hass und Hetze" die Plattform nicht den Demokratiefeinden überlassen wolle.

Titelfoto: Bildmontage: Kay Nietfeld/dpa, Monika Skolimowska/dpa

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