Schweigegeld-Prozess: Trump-Sympathisant unter den Geschworenen?

New York (USA) - Im Schweigegeld-Prozess gegen Donald Trump (77) könnte ein Jury-Mitglied das Verfahren ins Wanken bringen.

Bei einer Verurteilung droht Donald Trump (77) eine mehrjährige Freiheitsstrafe oder eine Geldstrafe.
Bei einer Verurteilung droht Donald Trump (77) eine mehrjährige Freiheitsstrafe oder eine Geldstrafe.  © Charly Triballeau/POOL AFP/AP/dpa

Im Prozess gegen den Republikaner und früheren US-Präsidenten dreht sich aktuell alles um die Geschworenen.

Laut Harry Litman, dem ehemaligen stellvertretenden US-Generalstaatsanwalt, könnte sich ein Trump-Sympathisant innerhalb der Jury befinden.

Litman schrieb auf X (vormals Twitter): "Es gibt einen Geschworenen, um den sich die Leute Sorgen machen, und ich teile diese Sorgen."

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"Ich kann sie oder ihn auf Anweisung des Richters nicht identifizieren, aber die Person scheint weniger engagiert und leicht reizbar zu sein", so Litman.

Wie Newsweek berichtet, soll sich ein Geschworener laut Aussage eines anonymen Zuhörers sogar über Trump-Verbündete gefreut haben, als diese zur Sprache kamen.

Zwölf Geschworene beraten in Trump-Prozess über Urteil

"Es gibt acht von insgesamt zwölf Personen in der Jury, die Trump definitiv hassen. Wenn es eine Person gibt, die das nicht tut, dann ist es definitiv dieser eine Geschworene", sagte der Zuhörer gegenüber Newsweek.

Mehrere Juristen warnten jedoch davor, zu viel Aufmerksamkeit in den Geschworenen und seine Mimik zu stecken. Dass er sich tatsächlich gegen eine Einigung der Jury stellen werde, sei eher unwahrscheinlich.

Titelfoto: Charly Triballeau/POOL AFP/AP/dpa

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