Raser-Unfall in der Jahnallee : Soko Leipzig erinnert an getötetes Crew-Mitglied

Leipzig - Ein Jahr ist es bereits her, dass ein 16-Jähriger an der Kreuzung Jahnallee/Leibnizstraße von einem viel zu schnellen Mercedes erfasst und getötet wurde. Die Crew von Soko Leipzig erinnert sich zum traurigen Jubiläum an ihren jungen Mitarbeiter.

Der 16-Jährige starb an seinen schweren Verletzungen.
Der 16-Jährige starb an seinen schweren Verletzungen.  © Einsatzfahrten Leipzig, Screenshot Facebook/ SOKO

"Heute vor einem Jahr wurde Ruben in der Innenstadt von Leipzig von einem rasenden PKW überfahren", postet das beliebte Krimi-Format am Mittwoch auf ihrer Facebook-Seite.

Der 16-Jährige sei ein aufgeweckter Junge gewesen, den alle ins Herz geschlossen hatten. Er sei das erste Soko Leipzig Kind der Dreh-Familie gewesen, so die rührenden Worte der Crew.

Polizeiberichte von 2019 bestätigen, dass der 16-Jährige am Abend des 12. Februar bei Rot über die Fußgängerampel an der Kreuzung Jahnallee/Leibnizstraße gerannt war, womöglich um ein Straßenbahn an der Haltestelle "Jahnallee" zu erreichen (TAG24 berichtete).

In diesem Moment erfasste ein Mercedes E 63 AMG mit etwa 90 Stundenkilometern und schleifte Ruben etwa 30 Meter mit sich.

Am nächsten Tag erlag der 16-Jährige seinen schweren Verletzungen im Krankenhaus.

Risikostrecke Jahnallee: "Es muss sich was ändern!"

Mit ihrem Post möchte das SOKO Leipzig-Team auch auf die Problematik der Verkehrslage in der Jahnallee hinweisen. "In der Jahnallee kamen im Laufe des letzten Jahres sechs weitere Menschen durch Verkehrsunfälle ums Leben. Eine gefährliche Rennstrecke mitten in der Innenstadt!", schreibt die Crew auf Facebook.

In der Tat häufen sich die vor allem die Radunfälle auf der Strecke in den Leipziger Westen. "Es muss sich etwas ändern!". hofft SOKO Leipzig, auch im Namen des verunglückten Ruben.

Der Mercedes-Fahrer (30) war mit erhöhter Geschwindigkeit unterwegs.
Der Mercedes-Fahrer (30) war mit erhöhter Geschwindigkeit unterwegs.  © Einsatzfahrten Leipzig

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