Motorrad-Unfall auf Bundesstraße: Teenager stirbt trotz Wiederbelebung

Sanitz (Rostock) - In der Nacht zu Samstag ist ein Jugendlicher bei einem Unfall auf der Bundesstraße 110 in Mecklenburg-Vorpommern ums Leben gekommen.

Die Rettungskräfte konnten nichts mehr für den jungen Motorradfahrer tun. (Symbolfoto)
Die Rettungskräfte konnten nichts mehr für den jungen Motorradfahrer tun. (Symbolfoto)  © Goppelt/vifogra/dpa

Der 16-Jährige starb noch an der Unfallstelle, nachdem Rettungskräfte umgehend eine Wiederbelebung eingeleitet hatten. Die Reanimation wurde gegen 2.35 Uhr erfolglos eingestellt, wie die Polizei mitteilte.

Nach ersten Erkenntnissen war der Teenager mit seinem Bike von Rostock in Richtung Sanitz unterwegs, als er gegen 1.20 Uhr aus bislang ungeklärter Ursache kurz vor dem Abzweig Groß Lüsewitz mit einem Nissan kollidierte.

Der 67 Jahre alte Nissan-Fahrer wurde bei dem Zusammenstoß in seinem SUV eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Er kam zur weiteren Versorgung in ein Rostocker Krankenhaus. Zu seinem Gesundheitszustand machte die Behörde keine näheren Angaben.

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Die Ermittler leiteten ein Strafverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung gegen den 67-Jährigen ein. Zur Klärung der genauen Unfallursache wurde auch ein Sachverständiger der DEKRA am Unfallort eingesetzt.

Für die Rettungs- und Bergungsmaßnahmen sowie zur Unfallaufnahme musste die B110 bis circa 7.30 Uhr in beide Richtungen gesperrt werden. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Titelfoto: Goppelt/vifogra/dpa

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