Großes Entsetzen an den Schulen und beim Kultusminister nach Schulbus-Tragödie

Annaberg-Buchholz/Dresden - Das tödliche Busunglück am Dienstagmorgen im Erzgebirge bestürzt auch die Landesregierung.

Am Dienstagmorgen krachte ein Schulbus bei Sehmatal in einen Baum. Ein zehnjähriges Kind verstarb noch am Unfallort.
Am Dienstagmorgen krachte ein Schulbus bei Sehmatal in einen Baum. Ein zehnjähriges Kind verstarb noch am Unfallort.  © Niko Mutschmann

"Das ist eine schlimme Nachricht, die mich schwer getroffen hat", so Kultusminister Christian Piwarz (48, CDU). "Wir werden der betroffenen Schule und den Schülern jegliche Unterstützung bieten, die sie in dieser Situation benötigen."

Insassen des Unglücksbusses wurden nach Sehma gebracht und dort psychologisch betreut. Aus Rücksicht auf die Kinder wollte die Polizei keine näheren Details zu den betroffenen Schulen nennen.

Polizeipräsident Carsten Kaempf (55) versprach eine Aufklärung der tragischen Umstände: "Ich bin tief erschüttert. Mein tiefes Mitgefühl gilt den Angehörigen."

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Holger Schieck, Schuldirektor der Evangelischen Schulgemeinschaft Erzgebirge in Annaberg-Buchholz, konnte auf Anfrage noch keine konkreten Informationen über betroffene Schüler nennen. "Es ist noch alles in der Aufarbeitung", sagt er.

"Ich bin absolut sprachlos", sagte eine Mitarbeiterin des Landkreisgymnasiums Annaberg-Buchholz. Sie schilderte eine ähnliche Situation: "Eine betroffene Schülerin hatte sich heute gemeldet. Wir wissen noch nichts".

Titelfoto: Niko Mutschmann

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