Ukrainisches Nationalteam in Wiesbaden: Hessens Ministerpräsident glaubt an Wunder!

Wiesbaden - Mehrere Tausend Menschen kommen zum Training der ukrainischen Fußball-Nationalmannschaft nach Wiesbaden. Auch Hessens Ministerpräsident ist dabei - und drückt dem Team bei der EM die Daumen.

Hessens Ministerpräsident Boris Rhein (52) begrüßte die ukrainische Nationalmannschaft in der Wiesbadener Brita-Arena. Er kann sich ein echtes Ukraine-Wunder durchaus vorstellen.
Hessens Ministerpräsident Boris Rhein (52) begrüßte die ukrainische Nationalmannschaft in der Wiesbadener Brita-Arena. Er kann sich ein echtes Ukraine-Wunder durchaus vorstellen.  © Arne Dedert/dpa

Unter lautstarkem Applaus hat die ukrainische Fußball-Nationalmannschaft um Superstar Mychajlo Mudryk (23) vom FC Chelsea ihr öffentliches Training in Wiesbaden abgehalten. Auch "Ukraine"-Sprechchöre waren von den mehreren Tausend Zuschauerinnen und Zuschauern zu hören.

Die Einheit am Donnerstag in der Brita-Arena zur Vorbereitung auf die EM in Deutschland verfolgte auch Hessens Ministerpräsident Boris Rhein (52). "Ihr seid wahrscheinlich das beste Team, die beste Elf, die es jemals gegeben hat aus der Ukraine", sagte Rhein vor Beginn des Trainings.

"Sie können ein Wunder vollbringen - so wie die Männer und Frauen gerade in der Ukraine ein Wunder für die Freiheit vollbringen."

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Er drücke der Mannschaft von Trainer Sergej Rebrow (50) genauso wie der deutschen Auswahl die Daumen, so der CDU-Politiker. "Dafür haben wir zwei Daumen."

Auch der russische Angriffskrieg wurde von Boris Rhein thematisiert

Angesichts des russischen Angriffskriegs habe er einen Riesenrespekt vor der ukrainischen Bevölkerung, sagte Rhein. "Die Männer und Frauen in der Ukraine verteidigen gerade ihr Land gegen einen Kriegsverbrecher, gegen Wladimir Putin und Russland." Die Ukraine müsse diesen Krieg gewinnen, betonte der 52-Jährige.

Die Ukraine trifft bei der Fußball-EM in der Gruppe E zunächst am kommenden Montag um 15 Uhr in München auf Rumänien. Anschließend geht es für die Mannschaft in der Vorrunde noch gegen die Slowakei (21. Juni, 15 Uhr) und Belgien (26. Juni, 18 Uhr).

Titelfoto: Arne Dedert/dpa

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