Leiche in Hochhaus gefunden: 36-Jähriger hatte Blutbad geplant

Rostock - Er soll einen langjährigen Freund ohne ersichtlichen Grund umgebracht haben: Wegen Mordes muss sich bald ein 36 Jahre alter Mann vor dem Landgericht Rostock verantworten.

Beamte stehen vor dem Tatort in Rostock.
Beamte stehen vor dem Tatort in Rostock.  © Benjamin Vormeyer / Rostock News

Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, Anfang Mai im Rostocker Stadtteil Groß Klein (Mecklenburg-Vorpommern) einen Freund heimtückisch getötet zu haben, wie das Landgericht am Montag mitteilte. Der erste Prozesstag soll am 5. November stattfinden.

Zunächst sollen der Angeklagte und das 40-jährige Opfer gemeinsam Alkohol getrunken und einen Film geschaut haben. In den frühen Morgenstunden habe er dann mit einem Messer und einer Schere auf seinen Freund eingestochen und eingeschnitten. 

Es sei sein Ziel gewesen, ein Blutbad anzurichten. Er habe auch mit einer Machete auf den Mann eingeschlagen. Anschließend habe er in der ganzen Wohnung Blut verschmiert. 

Früheren Angaben der Staatsanwaltschaft zufolge hat der 36-jährige Deutsche nachts seinen Bruder angerufen und ihm erklärt, es gehe ihm schlecht.

Dieser war zu der Wohnung gefahren, hatte die Leiche gefunden und die Polizei alarmiert (TAG24 berichtete).

Titelfoto: Benjamin Vormeyer / Rostock News

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