Streit nach Feier eskaliert: Mann mit manipuliertem Gewehr angeschossen

Aurich - Die Auricher Staatsanwaltschaft hat gegen einen 29 Jahre alten Mann Anklage wegen versuchten Mordes erhoben.

Mit einem Luftgewehr soll der Mann auf seinen Bekannten geschossen haben. (Symbolbild)
Mit einem Luftgewehr soll der Mann auf seinen Bekannten geschossen haben. (Symbolbild)  © Ingo Wagner/dpa

Der Angeklagte soll am 20. Juli vergangenen Jahres in Esens (Kreis Wittmund) mit einem manipulierten Luftdruckgewehr auf einen Mann geschossen und diesen lebensgefährlich verletzt haben, wie die Staatsanwaltschaft Aurich am Montag mitteilte.

Demnach waren die beiden Männer zuvor bei einer Feier vor dem Wohnhaus des Angeklagten in Streit geraten, bevor der 29-jährige Deutsche dann die Waffe aus seinem Haus geholt und geschossen haben soll.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann im Verfahren am Auricher Landgericht neben versuchtem Mord mit gefährlicher Körperverletzung auch einen Verstoß gegen das Waffengesetz vor.

Laut Anklage soll der Mann sein Gewehr so verändert haben, dass die Geschossenergie um knapp 40 Prozent gesteigert wurde.

Das Opfer, das sich bei der Schussabgabe bereits von dem Haus entfernte, wurde in der Brust getroffen. Der Angeklagte befindet sich seit Juli in Untersuchungshaft.

Titelfoto: Ingo Wagner/dpa

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