Helgoland - Mitten in der Nacht: Am Sonntag rückten kurz vor der Nordsee-Insel Helgoland die Seenotretter aus, da ein Museumsschiff und ein Segelboot zusammengestoßen waren.
Wie die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) mitteilte, kam es kurz vor 1 Uhr zu der Kollision auf dem Wasser.
Dabei krachten das Museumsschiff "Bürgermeister O’Swald II", ein ehemaliges Feuerwehrschiff, und ein 11,50 Meter langes Segelboot gegeneinander.
Etwa eine Seemeile (knapp zwei Kilometer) vor dem Hafen von Helgoland passierte das Unglück.
Sofort setzte die Besatzung des ehemaligen Feuerwehrschiffes einen Notruf ab. Sowohl der auf Helgoland stationierte Seenotrettungskreuzer "HERMANN MARWEDE" als auch das Beiboot "Neuwerk" liefen zur Hilfe aus.
Vor Ort fanden die Einsatzkräfte auf dem Segelboot eine niederländische Besatzung - einen Mann und eine Frau, die körperlich unverletzt waren. Außerdem stellten die Retter fest, dass der Mast unter voller Besegelung durch die Kollision gebrochen war.
Seenotretter schleppten Segelboot in Hafen
Zusammen mit dem Tochterboot "VERENA" des Seenotrettungskreuzers stellten die Einsatzkräfte eine Schlepperverbindung her und brachten das Segelboot sicher in den Hafen.
Die niederländischen Segler wurden im Hafen von Freunden abgeholt.
Warum die beiden Schiffe miteinander kollidierten, ist unklar. Die Wasserschutzpolizei Helgoland hat die Ermittlungen aufgenommen.