Einsatz auf der Ostsee! Passagier kollabiert auf historischem Schiff
Travemünde - Dramatische Momente auf der Ostsee: Am Freitag kollabierte ein Passagier auf dem historischen Feuerschiff "Fehmarnbelt" in der Lübecker Bucht. Die Seenotretter mussten ihm zu Hilfe eilen.
Wie die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) mitteilte, hatte sich der Kapitän der "Fehmarnbelt" gegen 12 Uhr bei der deutschen Rettungsleitstelle See, dem Maritime Rescue Co-ordination Centre (MRCC) Bremen, gemeldet.
Zu diesem Zeitpunkt befand sich das Feuerschiff etwas mehr als drei Seemeilen (rund sechs Kilometer) nördlich von Travemünde auf Ausflugsfahrt in der Lübecker Bucht.
Der Kapitän meldete, dass ein 75-jähriger Passagier das Bewusstsein verloren hatte und dringend medizinische Hilfe benötigte - das Seenotrettungsboot "ERICH KOSCHUBS" wurde alarmiert und lief nur wenige Minuten später aus.
An Bord des in Travemünde stationierten Bootes befanden sich auch ein Seenotarzt, eine Intensivkrankenschwester sowie ein Rettungssanitäter. Nur eine Viertelstunde nach Alarmierung stiegen sie an Bord des Feuerschiffes.
Seenotretter können bewusstlosen Mann stabilisieren und transportieren
Die Seenotretter begannen umgehend mit der medizinischen Versorgung des Patienten, der in der Zwischenzeit aus ungeklärter Ursache immer wieder bewusstlos geworden war.
Glücklicherweise gelang es den Einsatzkräften, den Mann zu stabilisieren. Sein Zustand verbesserte sich während der Behandlung, sodass er auf die "ERICH KOSCHUBS" verlegt werden konnte.
An Bord des Seenotrettungsbootes wurde der 75-Jährige schließlich an Land gebracht, wo er mit einem Rettungswagen zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus transportiert wurde.
Titelfoto: Die Seenotretter - DGzRS
