Kurioser Einsatz: Seenotretter schleppen Amphibienfahrzeug ab

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Schleswig - Kurioser Einsatz für die Seenotretter: Am Sonntag mussten sie ein manövrierunfähiges Amphibienfahrzeug auf der Schlei, Deutschlands längstem Ostseearm, abschleppen.

Die Seenotretter zogen das manövrierunfähige Amphibienfahrzeug nach Haddeby.
Die Seenotretter zogen das manövrierunfähige Amphibienfahrzeug nach Haddeby.  © Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS)

Laut Mitteilung der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) hatte sich der Fahrer des Amphibienautos gegen 13 Uhr bei der deutschen Rettungsleitstelle See, dem Maritime Rescue Co-ordination Centre (MRCC) Bremen, gemeldet.

Er berichtete, dass das Fahrzeug vor dem Schleswiger Stadtteil Holm einen Motorschaden erlitten habe und er und seine Beifahrerin das Ufer nicht mehr aus eigener Kraft erreichen könnten.

Da das Seenotrettungsboot "HERWIL GÖTSCH" der Freiwilligenstation Schleswig aktuell in der Werft ist, alarmierte die Leitstelle die Seenotretter aus Maasholm samt Seenotrettungsboot "HELLMUT MANTHEY".

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Die Retter machten sich umgehend auf den Weg, vor Ort gab es jedoch ein Problem: Das Amphibienfahrzeug bot keine wirkliche Möglichkeit, eine Schleppleine zu befestigen. Glücklicherweise hatte der Fahrer vor Fahrtantritt eine Leine an der unter Wasser befindlichen Schleppöse des Autos angebracht.

Diese Leine machten die Seenotretter an der "HELLMUT MANTHEY" fest und zogen das Fahrzeug anschließend nach Haddeby. Aufgrund des flachen Wassers kurz vor dem Strand musste einer der Retter noch in einem Überlebensanzug ins Wasser steigen, um das Auto per Muskelkraft ein paar Meter zum Ufer zu ziehen. Verletzt wurde niemand.

Titelfoto: Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS)

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