Die nächste Sichtung im Harz: Wanderer knipsen Foto des "Wolfsmenschen"!

Blankenburg - Treibt sich im Harz tatsächlich ein Fabelwesen herum? Schon seit Monaten machen Gerüchte über einen Wolfsmenschen in den Wäldern bei Blankenburg die Runde, nun wollen Wanderer die Kreatur erneut gesichtet haben.

Haben die Wanderer tatsächlich einen "Wolfsmenschen" gesehen? (Symbolbild)
Haben die Wanderer tatsächlich einen "Wolfsmenschen" gesehen? (Symbolbild)  © 123RF/natureguy

Für naturbegeisterte Ausflügler hält Sachsen-Anhalt und sein beliebtes Mittelgebirge bekanntlich jede Menge bereit, doch mehrere Einheimische erzählen nicht nur von der idyllischen Landschaft. Mitten in Deutschland soll auch eine Mythengestalt leben.

Alles nur Hörensagen und Einbildung? Nicht, wenn es nach Gina Weiss (31) und ihrem Freund Tobi (38) geht. Das Paar will beim Wandern am Fuße der Burg Regenstein westlich von Blankenburg nämlich eine besondere Entdeckung gemacht und sogar auf ein Foto gebannt haben.

"Als wir die Sandhöhlen erreichten, sahen wir den Wolfsmenschen. Er stand oben auf einer der Höhlen, hielt einen langen Holzstock wie eine Lanze im Arm", berichtete die 31-jährige Kurierfahrerin gegenüber der Bild-Zeitung.

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Das erwähnte Bild zeigt einen augenscheinlich stark beharrten Mann, tatsächlich mit einem Stock in der Hand, der auf dem Boden sitzt und gleichzeitig etwas mit einem weiteren Gegenstand in den Untergrund ritzt.

Die ominöse Zusammenkunft mit dem Duo aus dem umliegenden Halberstadt habe rund zehn Minuten gedauert, außerdem schätze Gina den angeblichen Wolfsmenschen auf Mitte 40.

Auch die Feuerwehr stieß im Harz bereits auf einen Waldbewohner

Sonnenaufgang bei Blankenburg im Harz: In den umliegenden Wäldern soll kam es schon mehrfach zu ungewöhnlichen Sichtungen. (Symbolbild)
Sonnenaufgang bei Blankenburg im Harz: In den umliegenden Wäldern soll kam es schon mehrfach zu ungewöhnlichen Sichtungen. (Symbolbild)  © Matthias Bein/dpa

Worte seien im Laufe der Begegnung zwar nicht gewechselt worden, dafür habe das berüchtigte Gegenüber die beiden sehr wohl bemerkt.

"Er ließ uns nicht aus den Augen, sagte nichts", erzählte die Augenzeugin weiter. "Er wirkte schmutzig und benahm sich wie ein Steinzeitmensch aus dem Geschichtsbuch."

Ob die Existenz der Mythengestalt damit belegt oder das Paar nun um den Schnappschuss eines wortkargen Einsiedlers reicher ist, sei an diesem Punkt dahingestellt.

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Es handelte sich jedenfalls nicht um den ersten Bericht jener Art aus eben dieser Gegend. Erst Ende März hatte ein Passant die Sichtung eines angeblichen Wolfsmenschen bei Blankenburg der Feuerwehr gemeldet.

Anschließend waren die Einsatzkräfte ausgerückt und auf einen möglichen Waldbewohner im Pelz getroffen, der aber rasch geflüchtet sei.

Titelfoto: 123rf/natureguy, Matthias Bein/dpa

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