Sofort verliebt! "Wolfsalarm" bei Sängerin Uta Bresan

Annaberg-Buchholz - Seit fast 30 Jahren besucht die Dresdner Sängerin Uta Bresan (56) für ihre MDR-Sendung "Tierisch, tierisch" Tierheime in ganz Mitteldeutschland. Aber noch nie hat sie dabei einen vermeintlichen Wolf getroffen. Bis jetzt.

Die Wolfshund-Geschwister Freya und Tjelvar toben über das große Außengelände des Tierheims. Die Ausreißer hatten vor Monaten für große Aufregung gesorgt.
Die Wolfshund-Geschwister Freya und Tjelvar toben über das große Außengelände des Tierheims. Die Ausreißer hatten vor Monaten für große Aufregung gesorgt.  © Screenshot/MDR

"Im Tierheim Neu-Amerika bei Annaberg-Buchholz habe ich zum ersten Mal mit zwei Wolfshunden Bekanntschaft gemacht. Hätte ich sie im Wald gesehen, hätte ich sie für echte Wölfe gehalten", gesteht Uta. Und nicht nur sie.

"Auch im Erzgebirge gab es im Sommer große Aufregung. In der Gemeinde Steinbach wurden Wölfe gesehen, die sich bis an die Häuser heranwagten. Die Polizei wurde alarmiert. Und die wunderte sich, dass die Tiere auf das Kommando 'Sitz' reagierten. So kamen die beiden Wolfshunde ins Tierheim", erzählt Uta.

Am liebsten hätte der TV-Star die vermutlich etwa zwei Jahre alten Geschwister-"Wölfe" gleich selbst ins Auto gepackt und mitgenommen. "Ich habe mich sofort in die Tiere verliebt. Sie haben eine unglaubliche Ausstrahlung und Persönlichkeit. Das hat mich echt umgehauen."

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Zwar konnte der ursprüngliche Besitzer von Freya und Tjelvar ermittelt werden, trotzdem sucht das Tierheim für beide Wolfshunde ein neues Zuhause. "Das muss jemand mit einem großen Grundstück sein, denn beide Tiere haben einen großen Bewegungsdrang und wollen gefordert werden", weiß Uta.

Schlagerstar und Moderatorin Uta Bresan (56) hat sich auf den ersten Blick in die Wolfshunde verliebt.
Schlagerstar und Moderatorin Uta Bresan (56) hat sich auf den ersten Blick in die Wolfshunde verliebt.  © privat

Nach ihrem ersten "Wolf" ist Uta nun gespannt, welchen Tiere sie am Donnerstag beim Dreh im sächsischen Langenberg begegnet. "Es bleibt für mich immer noch spannend."

Titelfoto: privat

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