Kutsch-Unfall in Sachsen: Pferd springt über Brückengeländer!

Milkwitz - Tierisches Unglück in Ostsachsen: Im Landkreis Bautzen verletzten sich am gestrigen Sonntagabend sowohl ein Pferd als auch ein Kutscher, weil das Tier einfach von einer kleinen Brücke heruntersprang.

Über dieses Brückengeländer sprang das Pferd einfach drüber, zum Glück fiel das Tier danach aber nicht allzu tief.
Über dieses Brückengeländer sprang das Pferd einfach drüber, zum Glück fiel das Tier danach aber nicht allzu tief.  © Lausitznews/Toni Lehder

Wie die Polizeidirektion Görlitz auf TAG24-Anfrage hin mitteilte, ereignete sich der Unfall um 19.17 Uhr in der Ortschaft Milkwitz (knapp zehn Kilometer nordwestlich von Bautzen).

Ein 65 Jahre alter Kutscher bog gerade von einem Feldweg auf die Hauptstraße des Ortes, als sein Pferd auf einmal von einem Reh erschreckt wurde.

Daraufhin ging das große Tier durch, rannte die Straße entlang, geradewegs auf ein Brückengeländer zu - und sprang auch gleich darüber hinweg in den Abgrund! So fiel das Pferd wenige Meter in die Tiefe und landete in einem Bach unterhalb der Brücke.

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Die Kutsche mit dem 65-Jährigen darauf verkeilte sich derweil im Geländer. Bei dem Unfall zog sich der Mann leichte Verletzungen zu, er wurde von Rettungskräften ins Krankenhaus gebracht.

Sein Pferd erlitt laut Polizei ebenfalls leichte Verletzungen, konnte aber von herbeieilenden Helfern schnell aus seiner unglücklichen Situation befreit werden. Nach der ganzen Aufregung bekam das Tier Beruhigungsmittel und wurde schließlich wieder seinem Besitzer übergeben.

Feuerwehr und Polizei waren vor Ort, sicherten die Unfallstelle und entfernten dann auch die Kutsche aus dem Brückengeländer.

Sowohl der Kutscher als auch das Pferd kamen mit leichten Verletzungen davon. Anwohner kümmerten sich um das aufgeregte Tier.
Sowohl der Kutscher als auch das Pferd kamen mit leichten Verletzungen davon. Anwohner kümmerten sich um das aufgeregte Tier.  © Lausitznews/Toni Lehder

Ersten Schätzungen der Ermittler zufolge entstand bei dem Unfall ein Sachschaden von circa 500 Euro.

Titelfoto: Lausitznews/Toni Lehder

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