Nach ruhiger Nacht: Plauen auf Hochwasser vorbereitet, Wetterlage aber bisher entspannt

Plauen - Auch die Stadt Plauen im Vogtland bereitet sich auf Unwetter und Hochwasser vor.

Die Stadt Plauen bereitet sich auf den angekündigten Starkregen vor: Mitarbeiter des Technischen Hilfswerks (THW) und der Feuerwehr verladen Sandsäcke.
Die Stadt Plauen bereitet sich auf den angekündigten Starkregen vor: Mitarbeiter des Technischen Hilfswerks (THW) und der Feuerwehr verladen Sandsäcke.  © Katrin Mädler/dpa-Zentralbild/dpa

Seit 5 Uhr seien die Deich- und Brückenwachen entlang des Flusslaufs der Weißen Elster unterwegs, sagte der Leiter der Plauener Berufsfeuerwehr, René Schreiter, am Samstag.

Bisher seien 10.000 Sandsäcke befüllt und rund 3000 ausgegeben worden. "Wir sind weiterhin gut vorbereitet." Der angekündigte Regen habe schon am Freitagabend eingesetzt. Dennoch sei die Nacht ruhig verlaufen. "Wir hatten keine wetterbedingten Einsätze."

Schreiter zufolge wird am Nachmittag eine Gewitterfront erwartet, die lokal höhere Regenmengen mitbringen kann.

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"Angekündigt sind Gewitter und stärkerer Regen ab etwa Mittag."

Wetterlage im Vogtlandkreis bisher entspannt: Prognosen nicht bestätigt

Die aktuelle Wetterlage im Vogtlandkreis ist entspannt. Die angekündigten Prognosen mit bis zu 120 Litern Niederschlag pro Quadratmeter innerhalb von 48 Stunden hätten sich in der Zeit bis Samstagmorgen glücklicherweise nicht bestätigt, teilte das Landratsamt am Samstag in Plauen mit.

Die deutlich geringeren Regenmengen haben demnach die Pegelstände der Flüsse im Einzugsbereich der Oberen Weißen Elster sowie der Mulde bis jetzt nur geringfügig steigen lassen.

Für das obere Bergland der Weißen Elster besteht laut Landkreis aktuell eine mäßige Gefährdung vor örtlichen Überschwemmungen. Bis jetzt musste durch die Untere Wasserbehörde jedoch keine Warnstufe ausgerufen werden. Auch wetterbedingte Einsätze habe es bis Samstagmorgen nicht gegeben.

Die seit dem frühen Morgen arbeitende interne Hochwasser-Führungsgruppe des Vogtlandkreise überwacht aktuell die aktuellen Pegelstände und Wetterprognosen.

Titelfoto: Katrin Mädler/dpa-Zentralbild/dpa

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