Schneereicher Januar? Unter der Bedingung sieht Experte zweistellige Minusgrade am Tag voraus

Deutschland - Schnee, Eis und Kälte: Winterliche Verhältnisse haben Deutschland im Griff. Laut den Meteorologen werden die eiskalten Tage erhalten bleiben. Womöglich wird es sogar noch deutlich frostiger.

Zieht Euch warm an! Es bleibt kalt in der Bundesrepublik.  © 123RF/Vadymvdrobot

Um herauszufinden, welche Wetterverhältnisse Mitte des Monats Januar in Deutschland herrschen, hat sich Meteorologe Kai Zorn die langfristigen Wettermodelle angeschaut.

Für seine YouTube-Fans beleuchtet er in seinem YouTube-Video unter anderem den sogenannten 18er-Lauf des europäischen ECMWF-Modells für den 17. Januar.

Dort erkennt er eine Luftmassengrenze, wo eine "extrem kalte Luftmasse", mit "Deutschland liebäugelt".

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Diese Wetterlage könne laut Zorn für zweistellige Minusgrade am Tag in Norddeutschland und knapp über 0 Grad im Südwesten Deutschlands sorgen.

Beide Teile des Landes dürften sich über jede Menge Niederschläge - einerseits als Regen, andererseits als Schnee - freuen, was auch die möglichen Niederschlagssummen des ECMWF-Modells und die des US-amerikanischen GFS-Modells unterstreichen.

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Wetter in Deutschland: Mitte Januar dann zweistellige Minustemperaturen im Norden?

Gute Bedingungen für Eiszapfen: Am Wochenende und in den kommenden Tagen werden die Temperaturen oft unter null Grad liegen.  © Philipp von Ditfurth/dpa

"Dann wird's knackig", deutet Zorn an, dass es kalt, windig und schneereich werden könne. Glaubt man dem Hauptlauf des ECMWF-Modells könnten dann in vielen Teilen Deutschlands Schneedecken in zweistelliger Zentimeter-Höhe liegen.

Nach dem laut DWD "überwiegend milden Dezember", bleibt es in der zweiten Januarwoche zunächst definitiv kalt.

Das kommende Wochenende könnte zum Scheideweg in Sachen Temperaturen werden. "Entweder Neuschnee und eine Abkühlung oder aber eine Milderung" seien laut dem Wettermann momentan noch die realistischen Szenarien.

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In den kommenden Tagen können wir zwar mit etwas Sonne rechnen, müssen aber auch Schneeschauer einplanen.

Für Sonntag prophezeit der Deutsche Wetterdienst "vorrangig vom Nordwesten bis zum Erzgebirge gebietsweise Schneeschauer" und Temperaturen zwischen +3 Grad und -3 Grad.

Am Montag sind "schauerartige Schneefälle", vereinzelt sogar Graupelgewitter, zu erwarten. Die Temperaturen pendeln sich zwischen -5 und +2 Grad ein.

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