"Frosttage" und "Eistage" lassen uns so richtig bibbern: Doch was genau bedeuten diese eigentlich?

Frankfurt am Main - In Hessen und dem Rest von Deutschland ist derzeit Bibbern angesagt. Der Winter hat das Land fest in seinem Griff, Begriffe wie "Frosttage" oder "Eistage" fallen häufiger. Doch was bedeuten ebenjene eigentlich genau?

Der Winter hat Deutschland derzeit fest im Griff. (Symbolbild)  © Matthias Bein/dpa

Als Frosttag gilt der Definition des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zufolge ein Tag, an dem das "Minimum der Lufttemperatur unterhalb des Gefrierpunktes" liegt. Die Tageshöchsttemperatur spielt somit für die Einordnung keinerlei Rolle.

Mit Blick auf einen Eistag ist genau diese hingegen entscheidend. Es handelt sich laut Meteorologen um einen ganzen Tag, an welchen das "Maximum der Lufttemperatur unterhalb des Gefrierpunktes" bleibt, an dem somit durchgehend Frost herrscht.

Bedeutet: Die Anzahl der Frosttage ist entsprechend größer oder maximal gleich der Anzahl der Eistage.

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Beide Bezeichnungen dienen übrigens dazu, den jeweiligen Winter im Gesamtvergleich einzuordnen.

Laut DWD beschreibt die Anzahl der Eistage "sehr gut die Härte eines Winters". Die der Frosttage ergänze den Wetterexperten zufolge letztendlich nur die Aussagen zur "Strenge eines Winters", die "primär anhand der Anzahl der Eistage ermittelt wird".

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Kleines Zahlenbeispiel aus Hessen gefällig? Während der Winter der Jahre 1974/1975 als mild galt und im Rhein-Main-Gebiet lediglich ein einziger Eistag festgehalten wurde, waren es wenige Jahre zuvor 1969/1970 insgesamt 40 Eistage.

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