Hitzewelle und Schwergewitter? So wird das Wochenend-Wetter!

Berlin - Nachdem das Orkantief "Poly" mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 130km/h über Deutschland gefegt ist, erwartet uns in den nächsten Tagen eine Hitzewelle mit bis zu 37 Grad und viel Sonnenschein. Doch von langer Dauer soll der Sommer-Spaß nicht sein.

Am Freitag und Samstag wird ordentlich geschwitzt: Der Sommer gewinnt an Fahrt - zumindest für eine kurze Zeit.
Am Freitag und Samstag wird ordentlich geschwitzt: Der Sommer gewinnt an Fahrt - zumindest für eine kurze Zeit.  © Christian Charisius/dpa

Mit der mäßig warmen Atlantikluft kommen zum Wochenende hin zunehmend heiße Temperaturen nach Deutschland. Nachdem das Tief abgezogen ist, folgt nun ein Hochdruckgebiet mitsamt sehr warmer Luftmassen aus Afrika.

Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte, klingen die letzten Schauer im Nordwesten sowie im Alpenraum im Laufe des Donnerstages ab. Neben ein paar harmlosen Quellwolken bleibt das Wetter ansonsten trocken und warm, bei bis zu 27 Grad im Südosten.

Die bevorstehende Nacht bleibt ebenfalls ruhig: Kleinere Schauer sind allenfalls im Südosten zu erwarten, während der Himmel in den restlichen Landesteilen trocken und klar bleibt. Die Temperaturen bewegen sich zwischen 5 und 12 Grad.

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Der Freitag startet dann mit Karacho durch: Die Sonne soll bis zu 15 Stunden scheinen! Die ersten Hitzeregionen starten im Südwesten, hier können bis zu 32 Grad werden.

Im Laufe des Tages breitet sich die Hitze über den Rest des Landes aus, die Temperaturen klettern fast überall über die 30-Grad-Marke. Nur der Norden bleibt mit 21 bis 26 Grad etwas verschont. Die Nacht zum Samstag soll mit 8 bis 17 Grad trocken und klar bleiben.

Das Wochenende startet genauso sonnig, wie die Woche endete. Aber lange hält die Freude nicht an.

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Am Ende der Woche wird es in einigen Teilen Deutschlands deutlich scheppern.
Am Ende der Woche wird es in einigen Teilen Deutschlands deutlich scheppern.  © Robert Michael/dpa

Mit heißen 29 bis 35 Grad in vielen Lagen zeigt sich der Sommer am Samstag von seiner besten Seite. In höheren Lagen und an der Küste verspricht ein mäßiger Wind eine leichte Abkühlung.

Hier sei auch besondere Vorsicht geboten: Um nicht zu dehydrieren, sollte man stets genügend trinken und sich vor der direkten Sonneneinstrahlung schützen. Außerdem: Eincremen nicht vergessen!

Allerdings wird die Hitzewelle mit großer Wahrscheinlichkeit nur von kurzer Dauer sein, da sich zur Samstagnacht bereits die ersten Hitzegewitter über Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und dem Saarland bilden. Mit Temperaturen rund um 20 Grad kühlt sich die Luft erstmal nur langsam ab.

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Während sich die Osthälfte am Sonntag noch über viel Sonne freuen kann, wird es in der Westhälfte gegen Nachmittag richtig ungemütlich. Kein Wunder: Die explosive Luftmasse aus Afrika bringt mit 30 bis 37 Grad die höchsten Temperaturen des Jahres mit! Es wird also unangenehm schwül, vor allem im Westen und Südwesten.

Bereits ab mittags ist mit heftigen Schauern zu rechnen, die aus Frankreich erst in den Westen und dann gegen Abend vereinzelt auch in den Rest des Landes ziehen. Teilweise müssen wir uns auf kräftige Gewitter mit erneuten Orkanböen, Hagel und Starkregen einstellen.

Für das wechselhafte Sommerwetter mit weiterer Hitze und Unwettern ist auch in der folgenden Woche noch kein Ende in Sicht. Der Montag startet teils aufgelockert, teils wolkig. Besonders im Süden und Osten sind einzelne starke Schauer zu erwarten. Die Temperaturen haben von 22 bis 33 Grad einiges in petto.

Titelfoto: Bildmontage: Christian Charisius/dpa, Robert Michael/dpa

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