"Hoch spannendes" Wetter hält Deutschland auf Trab: "Da ist fast alles dabei"

Deutschland - Schnee, Regen, Minusgrade, Glätte, Gewitter, milde Temperaturen – diese Woche wird das Wetter in Deutschland noch einmal "hoch spannend", erklärte Meterologe Georg Haas von wetter.com. "Da ist fast alles dabei."

Im Nordosten zieht diese Woche noch einmal ein bitterkalter Winter ein.
Im Nordosten zieht diese Woche noch einmal ein bitterkalter Winter ein.  © Jens Büttner/dpa

Der Grund dafür: Deutschland wird von Montag an von einer Luftmassengrenze geteilt.

Das heißt, im Nordosten ist mit Dauerfrost und eisigem Wind zu rechnen. Die Temperaturen sinken am Montag auf -1 bis -4 Grad, in einigen Gebieten wird es noch einmal weiß.

Im Südwesten steht derweil wechselhaftes Schauerwetter auf dem Plan mit milden Temperaturen zwischen 7 und 10 Grad. Auch mit kurzen Gewittern und teils stürmischen Böen ist zu rechnen, so der Deutsche Wetterdienst (DWD).

Wochenend-Wetter in Frankfurt und Hessen: Regen, Schnee, Glätte-Gefahr
Wetter Deutschland Wochenend-Wetter in Frankfurt und Hessen: Regen, Schnee, Glätte-Gefahr

In den kommenden Tagen sieht es in der Bundesrepublik ganz ähnlich aus, die Wetterlagen im Land könnten unterschiedlicher kaum sein.

Von Dienstag an, ist zudem mit gefährlicher Glätte im Nordosten zu rechnen. Am Donnerstag und Freitag fallen die Temperaturen teilweise sogar auf bis zu -12 Grad – kalt wird es dann noch einmal in ganz Deutschland.

Den Südwesten erwartet die Tage wechselhaftes Schauerwetter.
Den Südwesten erwartet die Tage wechselhaftes Schauerwetter.  © Harald Tittel/dpa

Wird es gegen Ende der Woche endlich frühlingshaft?

In Richtung Ende der Woche schwingt das Wetter dann noch einmal um, ein Sturmtief mit milder Luft und viel Wind wird erwartet. Das heißt: Es wird deutlich wärmer!

"Temperaturen am Sonntag bis zu 13 Grad", erklärte Haas weiter. "Dann taut's."

Heißt das etwa, dass wir unsere dicken Mäntel endlich wegpacken und uns auf ein Ende des Winters freuen können?

Wetter-Experte Dr. Karsten Brandt vom Portal Donnerwetter.de gegenüber der Bild-Zeitung: "Man kann ganz vorsichtig sagen: Das könnte ein erster Hauch von Frühling sein."

Bevor wir jedoch wirklich aufatmen können, wird es noch eine kleine Weile dauern. "Bis Ende Februar müssen wir noch mit Kälte-Rückschlägen rechnen", so Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterdienst Q.met.

Titelfoto: Bildmontage: Jens Büttner/dpa, Harald Tittel/dpa

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