Hochwasser-Gefahr! Sorgen Schnee, Regen und Glatteis für das nächste Wetter-Chaos?

Von Alexandra Kiel

Deutschland - Das Wochenende in Deutschland wird verregnet und mancherorts auch verschneit. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) können vor allem in den Gebirgsregionen mehrere Zentimeter Neuschnee fallen. Im übrigen Land regnet es zunächst. Steigende Pegelstände führen bislang aber kaum zu Einschränkungen, so die Leitstellen von Polizei und Feuerwehr.

Laut der Wetterkachel von Wetteronline.de wird es am Wochenende nass und kalt.  © Screenshot/wetteronline.de

Deutschland ist im Hinblick auf das Wetter derzeit zweigeteilt: Während sich im Süden und Südwesten mildes Winterwetter zeige, sei es Richtung Nordosten umso winterlicher, sagt der DWD-Meteorologe Marcus Beyer. Für die einen bedeutet das laut DWD regnerisches Wetter, für die anderen Dauerfrost und dünne Schneedecken.

Einzig im Nordwesten zeige sich zwischendurch die Sonne, in der Südhälfte und im Norden kann am Abend der Regen gebietsweise auch in tieferen Lagen in Schnee übergehen. Die Höchstwerte schwanken zwischen -1 Grad in Schleswig-Holstein bis 8 Grad in Südostbayern.

In der Nacht zu Sonntag können vor allem in der Alpenregion bis zu zehn Zentimeter Neuschnee fallen. Im Erzgebirge sind laut DWD bis zu fünf Zentimeter möglich. Die Tiefstwerte liegen bei -9 Grad, in Schleswig-Holstein bei -12 Grad. Stellenweise könne es glatt werden.

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Am Sonntag kämpft sich die Sonne gelegentlich hinter den Wolken hervor. Die Temperaturen klettern im Norden und Osten dennoch nicht über 2 Grad, im Rest des Landes werden es bis zu 6 Grad.

Der Schneefall in den Alpen lässt langsam nach und verlagert sich ab dem Nachmittag in den Westen sowie Osten Deutschlands, wo er später in Regen übergeht. In der Nacht zu Montag warnt der DWD deshalb vor Glatteisgefahr.

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Warnung vor Überschwemmung

Für Narren und Jecken heißt es am Wochenende: Regenschirm und Winterjacke nicht vergessen.  © Marcus Brandt/dpa

In den Landkreisen Forchheim und Erlangen-Höchstadt nahe Nürnberg wird laut länderübergreifendem Hochwasserportal in bebauten Gebieten vor großem Hochwasser gewarnt.

Für einen Teil der Stadt Ansbach bei Nürnberg besteht laut Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe weiterhin akute Überschwemmungsgefahr eines Parkplatzes. Entlang der Mosel in Rheinland-Pfalz gingen steigende Pegelstände zuletzt zurück. Für den gesamten Mittelrhein sind noch steigende Wasserstände vorhergesagt.

Größere Vorkommnisse sind jedoch bislang nicht bekannt.

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Der Rosenmontag bietet für Karnevalisten wenig Hoffnung auf heiteres Wetter: "In den Narrenhochburgen des Landes im Westen und Südwesten muss mit wiederholten Schauern und kurzen Graupelgewittern gerechnet werden", so Meteorologe Beyer.

Zudem könne der Wind stark bis stürmisch auffrischen. Im Nordosten solle weiter Schnee fallen. Erwartet werden Temperaturen von 4 bis 10 Grad im Südwesten und -3 bis 4 Grad im Nordosten.

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