Frost und Glätte in Deutschland: Im Südosten des Landes ist weiterhin Vorsicht geboten

Deutschland - Das Schlimmste ist überstanden: Nachdem in den vergangenen Tagen Glatteis durch ganz Deutschland zog, ist am Mittwoch nur noch im Südosten des Landes Vorsicht geboten.

Im Südosten kann es weiterhin zu Glätte kommen, regional ist zudem mit starkem Nebel zu rechnen.  © Matthias Bein/dpa

Zudem warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD), dass bis in den Vormittag hinein regional mit starkem Nebel zu rechnen ist.

Verantwortlich für die Glätte ist Tief "Gunda", das von Westen her zunächst Schnee und später Regen brachte, der bei eisigen Temperaturen in der Luft oder auf dem Boden gefriert.

In den vergangenen Tagen hatte bereits der Wintersturm "Elli" vielerorts für gefährliche Glätte und zahlreiche Unfälle gesorgt. In den Notaufnahmen des Landes war die Belastung entsprechend hoch.

Wetter Deutschland Achtung, Glatteis! Hier droht in Bayern Gefahr

TAG24 berichtet im Ticker über die aktuelle Lage.

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14. Januar, 11.41 Uhr: Tauwetter sorgt vereinzelt für Glätte im Norden

Autofahrer können im Norden Deutschlands bis in den Vormittag hinein mit Glätte rechnen. Überfrierende Restnässe sorgt insbesondere in den östlichen Landesteilen von Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern für rutschige Straßen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte.

Tagsüber sollen die Temperaturen im ganzen Norden wieder im Plusbereich liegen. In Niedersachsen werden Höchstwerte zwischen 5 Grad im Wendland und bis zu 8 Grad im Emsland erwartet. Dazu lockert es von Nordwesten her auf.

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14. Januar, 7.45 Uhr: Milderes Wetter in Hessen - Regen möglich

as Wetter in Hessen ist wechselhaft und deutlich milder als zuletzt. Nur anfangs sei vereinzelt noch Glätte in Osthessen möglich, heißt es beim Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach.

"Mit einer südwestlichen Strömung wird mildere Luft nach Hessen geführt. Tiefausläufer gestalten das Wetter dabei weiterhin wechselhaft", erklären die Meteorologen.

Dabei zeigt sich der Himmel am Mittwoch stark bewölkt bis bedeckt und zeitweise fällt Regen. Die Temperaturen erreichen 7 bis 10 Grad, im Bergland um 5 Grad. Es weht ein schwacher bis mäßiger Südwestwind, der vor allem in Kammlagen teils stark böig auffrischen kann.

14. Januar, 6.33 Uhr: Weiterhin Glätte in Sachsen-Anhalt

In Sachsen-Anhalt kann es am Morgen noch einmal glatt werden. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) sind teils gefrorene Böden möglich, es besteht geringe Glättegefahr.

Der Himmel bleibt überwiegend bewölkt, zeitweise fällt Regen. Die Temperaturen erreichen tagsüber fünf bis acht Grad, im Harz etwa vier Grad.

In der Nacht zum Donnerstag sinken die Temperaturen auf 3 bis minus 2 Grad. Vor allem in der Altmark besteht erneut Glättegefahr. In der ersten Nachthälfte kann sich zudem Nebel bilden, der im weiteren Verlauf wieder abzieht.

14. Januar, 6. 27 Uhr: Weiterhin Tauwetter in Bayern - Glätte möglich

Das Tauwetter in Bayern hält an. Nach einer bisweilen aber erneut kalten Nacht kann nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in den Frühstunden örtliche Glatteisbildung nicht ausgeschlossen werden.

In Nordbayern startet der Tag häufig nass. Deshalb Achtung auf den Straßen: Gefrierender Regen macht den Morgen möglicherweise zur Rutschpartie.

Im Süden und besonders an den Alpen erwartet der DWD hingegen einen freundlichen Sonne-Wolken-Mix. In Ostbayern wird es dabei mäßig kalt bei maximal 1 bis 5 Grad, von Unterfranken bis zu den Alpen mild bei maximal 6 bis 13 Grad. Der Wind ist schwach und kommt aus Südwesten.

Im Sonnenschein beginnt der Schnee zu schmelzen und Wasser tropft von den kleinen Eiszapfen an den Ästen herab.  © Frank Rumpenhorst/dpa

14. Januar, 6.20 Uhr: In Thüringen wird das Wetter wieder milder

Bevor das Wetter wieder milder wird, kann es in Thüringen am Morgen noch einmal frostig werden.

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) sind teils gefrorene Böden möglich, zudem besteht eine geringe Glättegefahr. Im Tagesverlauf steigen die Temperaturen auf 5 bis 8 Grad, im Bergland auf etwa 3 Grad. Bis zum Nachmittag wird es zudem windig.

In der Nacht zum Donnerstag bleiben die Temperaturen über dem Gefrierpunkt. Der DWD rechnet mit Werten zwischen 1 und 5 Grad. Am Donnerstag kann es zeitweise neblig werden, bis zum Nachmittag ist außerdem Regen möglich. Die Höchsttemperaturen liegen bei 6 bis 10 Grad, im Bergland bei 2 bis 5 Grad.

Stellenweise ist in Thüringen es glatt auf den Straßen.  © Martin Schutt/dpa

14. Januar, 6.17 Uhr: Weiter Glätte in Berlin und Brandenburg vorausgesagt

Das Wetter in Berlin und Brandenburg wird wieder etwas milder. In der Uckermark sind bis zu 4 Grad und in den Elbe-Elster-Niederungen um die 7 Grad zu erwarten, wie es vom Deutschen Wetterdienst (DWD) hieß.

Dennoch bleibt es bewölkt und es kommt zeitweise Regen hinzu. Nur in der Uckermark wird außerdem geringe Glätte vorhergesagt.

Erst für die Nacht zum Donnerstag rechnet der DWD im gesamten Gebiet von Berlin und Brandenburg wieder mit Glätte. Grund dafür ist erneut überfrierender Regen, da die Temperaturen bis auf minus 2 Grad sinken können. Stellenweise ist darüber hinaus mit dichtem Nebel mit Sichtweiten unter 150 Metern zu rechnen.

Nach dem Glatteis in den frühen Morgenstunden blieb es durch Nebel und Regen ungemütlich in Berlin und Brandenburg.  © Jens Kalaene/dpa

14. Januar, 6.12 Uhr: Teilweise noch Glättegefahr in Sachsen

In Sachsen kann es am Morgen noch einmal glatt werden. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) sind gefrorene Böden und überfrierende Nässe möglich.

Im Tagesverlauf steigen die Temperaturen auf 4 bis 8 Grad, im Bergland auf 2 bis 4 Grad. Zudem wird es windig, auf dem Fichtelberg sind Sturmböen möglich.

In der Nacht zum Donnerstag bleiben die Temperaturen über dem Gefrierpunkt. Der DWD rechnet mit Werten zwischen 1 und 5 Grad, örtlich fällt etwas Sprühregen. Am Donnerstag kommt es zeitweise zu Regen, am Nachmittag bleibt es überwiegend trocken. Die Höchsttemperaturen liegen bei 5 bis 10 Grad, im Bergland bei 2 bis 5 Grad.

13. Januar, 17.19 Uhr: Polizei warnt erneut vor Betreten von Eisflächen

Polizei und Feuerwehr haben eindringlich davor gewarnt, zugefrorene Gewässer zu betreten.

Mehrere Zeugen hätten sich in der Einsatzleitstelle gemeldet und von Menschen auf Eisflächen berichtet, teilte das Polizeipräsidium Rostock in einer aktuellen Warnung mit. Im Landkreis Rostock und in der Landeshauptstadt Schwerin habe es Einsätze von Feuerwehr und Polizei gegeben.

Am Rostocker Schwanenteich wurden Drohnen eingesetzt, um Spuren auf dem Eis nachzugehen. Vor Ort angetroffene Kinder bestätigten dann laut Polizei, dass sie den Teich betreten hätten. Bisher seien aber keine Einbrüche in das Eis bekannt geworden.

Das Betreten von zugefrorenen Gewässern ist hochgefährlich.  © Michael Brandt/dpa

13. Januar, 14.20 Uhr: Schneeberge beginnen zu tauen – droht nun Hochwasser?

Die infolge milderer Temperaturen schmelzenden Schneemengen werden nach Einschätzung von Experten in den kommenden Tagen zu höheren Wasserständen in Niedersachsens Flüssen führen.

Aktuellen Vorhersageberechnungen zufolge sei derzeit aber nicht mit einem überregionalen Hochwasser oder einer größeren Hochwasserlage zu rechnen, teilte der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) in Norden (Landkreis Aurich) auf Anfrage mit. Die Hochwasservorhersagezentrale für Niedersachsen ist Teil des NLWKN.

13. Januar, 14.19 Uhr: Rutschpartie für Pendler - Mehr als 60 Glätte-Unfälle

Spiegelglatte Straßen haben in Brandenburg zu etlichen Verkehrsunfällen geführt und Berufspendler am Morgen ausgebremst. Vielerorts blieb es bei Blechschäden.

Nach Angaben des Polizeipräsidiums wurden zehn Menschen in Brandenburg verletzt. Insgesamt habe es seit Mitternacht mehr als 60 Glätte-Unfälle gegeben. In einigen Orten fuhren am Morgen Buslinien nicht.

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