Deutschland - Während das Glatteis im Westen Deutschlands weitgehend abklingt, müssen sich Menschen im Osten und Südosten des Landes weiterhin auf gefährliche Wetterverhältnisse einstellen. Dort besteht voraussichtlich noch bis in die Frühstunden des Dienstags erhöhte Gefahr durch gefrierenden Regen und Glatteis, wie Meteorologin Sabine Krüger vom Deutschen Wetterdienst (DWD) sagte.
Auch im Osten und Nordosten gehe im Laufe der Nacht der Regen vielfach in gefrierenden Regen über. "Daher muss dort ab heute Abend mit Glatteis gerechnet werden."
In Brandenburg steht es den Eltern am Dienstag frei, ihre Kinder zur Schule zu schicken. Die Präsenzpflicht sei für diesen Tag ausgesetzt, teilte das Brandenburger Bildungsministerium mit.
Auch in anderen Bundesländern war der Schulbetrieb bereits eingeschränkt: In Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen fiel der Präsenzunterricht an den Schulen am Montag wegen der Glatteis-Gefahr landesweit aus.
TAG24 berichtet im Ticker über die aktuelle Lage.
12. Januar, 21.29 Uhr: Rettungswagen kollidiert mit Transporter - fünf Verletzte
Beim Zusammenstoß eines Kleintransporters mit einem Rettungswagen sind in Oberbayern fünf Menschen verletzt worden: die drei Insassen im Transporter sowie die beiden Sanitäter aus dem Rettungswagen.
Die Sanitäter kümmerten sich um die verletzten Männer aus dem Kleintransporter, wie das Bayerische Rote Kreuz (BRK) mitteilte. Dann seien alle fünf Unfallopfer in Krankenhäuser gebracht worden.
Der 23 Jahre alte Fahrer des Kleintransporters war laut Polizei bei winterlichen Straßenverhältnissen nahe Palling (Landkreis Traunstein) auf die Gegenfahrbahn geraten und gegen den Rettungswagen geprallt. Beide Fahrzeuge seien von der Straße geschleudert worden.
12. Januar, 20.51 Uhr: Massenkarambolage mit 13 Verletzten in Oberfranken
13 Verletzte und viel Blechschaden gab es bei einer Massenkarambolage auf der Bundesstraße 173 bei Lichtenfels in Oberfranken. Zwei Menschen wurden schwer verletzt, wie die Polizei mitteilte.
Die Fahrbahn sei "spiegelglatt" gewesen. In die Massenkarambolage seien 16 Autos und ein Lastwagen verwickelt gewesen. In der Folge hätten sich mehrere kleinere Unfälle mit Blechschaden ereignet. Die B173 wurde im Unfallbereich vorübergehend komplett gesperrt.
12. Januar, 20.44 Uhr: Eisregen im Norden - Zahlreiche Unfälle auf glatten Straßen
Eisregen hat im Norden zu spiegelglatten Straßen und etlichen Unfällen geführt. Allein auf der A7 ist es wegen einsetzender Glätte zwischen Henstedt-Ulzburg und Hamburg gleich zu mehreren Verkehrsunfällen gekommen, wie die Polizei mitteilte.
"Es gab sehr viele Unfälle, aber meistens blieb es bei Blechschäden", sagte ein Sprecher. Die A7 musste zwischen Henstedt-Ulzburg und Quickborn in Richtung Hamburg zeitweise komplett gesperrt werden. Am Abend konnte ein Fahrstreifen wieder freigegeben werden, wie ein Sprecher mitteilte.
Die Feuerwehr berichtete von einer Massenkarambolage mit acht beteiligten Fahrzeugen. Dabei wurden vier Menschen verletzt, zwei von ihnen schwer. Bei einem weiteren Unfall stießen drei Fahrzeuge zusammen - zwei Menschen wurden verletzt. Bei einem Fahrzeug handelte es sich um einen Viehtransporter mit Rindern. Einige Tiere mussten getötet werden.
12. Januar, 18.08 Uhr: Todesfall in Nürnberg
Bei einem schweren Unfall auf der Autobahn 6 bei Nürnberg ist ein Mensch ums Leben gekommen.
Nach Polizeiangaben geriet ein 64-jähriger Lastwagenfahrer ins Schlingern und auf die linke Fahrbahnseite, wo er zwei Autos erfasste. Ein Wagen und der Lkw hätten Feuer gefangen, sagte der Sprecher. Die Person auf dem Beifahrersitz in dem Auto sei gestorben. Der Lkw-Fahrer sowie die Fahrer der zwei Autos seien verletzt worden.
12. Januar, 17.39 Uhr: Zug mit 116 Reisenden bei Flensburg evakuiert
Ein dänischer Zug von Hamburg nach Kopenhagen ist wegen eines technischen Defekts evakuiert worden.
116 Passagiere mussten am Nachmittag zwischen Flensburg und Harrislee in einen anderen Zug wechseln, wie ein Sprecher der Bundespolizei sagte.
12. Januar, 17.14 Uhr: DWD weitet Unwetterwarnung wegen Glatteis auf ganz MV aus
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat seine Unwetterwarnung vor Glatteis auf ganz Mecklenburg-Vorpommern ausgeweitet. Zuvor bestand diese nur für den westlichen Landesteil, und es gab eine sogenannte Vorabinformation für den östlichen Teil.
Den aktuellen Warnungen zufolge besteht Gefahr durch plötzlich überfrierende Nässe oder plötzlich gefrierenden Regen.
12. Januar, 16.52 Uhr: Glätte sorgt für zahlreiche Unfälle auf Thüringens Straßen
Glatte Straßen haben zu zahlreichen Unfällen auf Thüringens Straßen geführt.
Ursache sei die nicht angepasste Geschwindigkeit vieler Autofahrer, wie die Autobahnpolizei mitteilte. Besonders die A4 östlich des Hermsdorfer Kreuzes sei aktuell besonders von Einschränkungen betroffen.
12. Januar, 16.09 Uhr: Jugendlicher stirbt in Bayern bei Versuch, Schnee von Stromleitung zu räumen
Beim Versuch, eine Stromleitung von Schneemassen zu befreien, ist ein Jugendlicher in Oberbayern gestorben. Er habe die durchhängende Leitung am Freitag auf einem Hof in Kiefersfelden (Landkreis Rosenheim) bemerkt, teilte die Polizei mit. Beim Versuch, den Schnee mit einer Teleskop-Astschere aus Metall von der Leitung zu entfernen, habe er einen Stromschlag erlitten.
Der Jugendliche, der demnach in Begleitung zweier Freunde war, sei schwer verletzt per Hubschrauber in eine Klinik gebracht worden. Dort starb er laut Polizei am Sonntag an seinen schweren Verletzungen. Nach ersten Ermittlungen gehen die Beamten von einem tödlichen Unfall aus.
12. Januar, 15.34 Uhr: Mehrere Unfälle auf spiegelglatter Autobahn bei Nürnberg
Nach mehreren Unfällen auf glatter Fahrbahn warnt die Polizei in Mittelfranken vor Fahrten auf der Autobahn 6 südlich von Nürnberg.
In Fahrtrichtung Westen sei die A6 zwischen dem Autobahnkreuz Nürnberg-Süd und der Ausfahrt Langwasser gesperrt, weil dort ein Lastwagen brenne, sagte ein Polizeisprecher. Die Feuerwehr sei im Einsatz. "Die Fahrbahn dort ist spiegelglatt", hieß es. Details sowie Angaben zu Verletzten konnte der Sprecher zunächst nicht machen.
12. Januar, 13.57 Uhr: Eltern fordern frühere Infos zu Schulschließungen in NRW
Die Landeselternschaft der Grundschulen fordert frühere Informationen über drohende Schulschließungen.
Wenn die Schulen bereits am Freitag auf ein solches Szenario für Montag hingewiesen worden seien, wäre es sinnvoll gewesen, auch die Eltern dabei einzubinden, sagte Vorsitzende Josephine Behrens der Deutschen Presse-Agentur. Dann hätten Eltern die Möglichkeit gehabt, schon über einen Plan B für die Betreuung der Kinder nachzudenken. So sei die Information über den landesweiten Distanzunterricht erst mit der Entscheidung der Landesregierung am Sonntagnachmittag erfolgt. Das sei gerade für berufstätige Eltern zu spät.
Künftig sollte es einen besseren Informationsfluss geben.
12. Januar, 13.43 Uhr: Suche nach mutmaßlich verunglücktem Eisbader in Wismar
Einsatzkräfte suchen in Wismar-Wendorf nach einem mutmaßlich verunglückten Eisbader.
Ein Zeuge habe gesehen, wie ein Mann auf einem Teich zum Baden ein Loch ins Eis gemacht habe und hineingegangen sei, sagte eine Polizeisprecherin. Danach sei der Mann nicht wieder aufgetaucht.
12. Januar, 13.10 Uhr: Präsenzpflicht an Brandenburgs Schulen auch für Dienstag aufgehoben
Wegen erwarteter Wetter-Extreme und einer Unwetterwarnung wegen Glätte steht es den Eltern in Brandenburg am Dienstag frei, ihre Kinder zur Schule zu schicken.
Die Präsenzpflicht sei für diesen Tag ausgesetzt, teilte das Brandenburger Bildungsministerium mit. Bereits am Freitag war die Präsenzpflicht wegen eines erwarteten Schneesturms aufgehoben worden.
12. Januar, 12.44 Uhr: Schwerin warnt vor Dachlawinen und herabfallenden Eiszapfen
Schwerin warnt vor Dachlawinen und herabfallenden Eiszapfen.
Die Temperaturen stiegen – und damit wachse die Gefahr, hieß es auf der Instagram-Seite der Landeshauptstadt. Menschen sollten nach Möglichkeit Bereiche unter Dachkanten meiden. "Achtet auf Warnhinweise und Absperrungen", so der Appell. Menschen sollten vor allem in der Innenstadt und an älteren Gebäuden aufmerksam sein.
Hauseigentümer rief die Stadt dazu auf, regelmäßig Dächer und Dachrinnen zu überprüfen und Eiszapfen sowie Schneemassen zu entfernen.
12. Januar, 12.19 Uhr: Inselschulen trotzen teilweise dem Wetter
Wetterbedingt fällt heute in Niedersachsen und Bremen der Präsenzunterricht an den Schulen aus – mit Ausnahmen auf den Ostfriesischen Inseln.
So bietet die Inselschule Langeoog regulären Unterricht für ihre rund 100 Schülerinnen und Schüler von der 1. bis zur 10. Klasse an, wie eine Mitarbeiterin sagte. Den Eltern sei es freigestellt worden, ob sie ihre Kinder schicken. Die meisten seien gekommen, obwohl die Straßen teilweise glatt seien.
Die Inselschule Wangerooge bietet ebenfalls Präsenzunterricht an, allerdings nur im Sekundarbereich, wie eine Mitarbeiterin sagte. Der Unterricht an der Grundschule falle witterungsbedingt aus, eine Notbetreuung werde angeboten.
Auf Norderney lassen dagegen Eis und Schnee keinen Präsenzunterricht zu. Dies betrifft sowohl die Grund- als auch die Kooperative Gesamtschule (KGS). "Wir haben Schneemassen ohne Ende", sagte eine Mitarbeiterin der KGS. "Teilweise ist es spiegelglatt."
12. Januar, 11.22 Uhr: Unwetterwarnungen für mehrere Kreise in Berlin und Brandenburg
Das Winterwetter setzt dem Verkehr in Berlin und Brandenburg weiter zu.
Der Deutsche Wetterdienst warnt ab den Abendstunden vor gefährlichen Verhältnissen durch Glatteis. Demnach gilt ab 20.00 Uhr für die Kreise Dahme-Spreewald, Elbe-Elster, Havelland, Oberspreewald-Lausitz, Ostprignitz-Ruppin, Potsdam-Mittelmark, Prignitz, Spree-Neiße, Teltow-Fläming sowie die Städte Brandenburg, Cottbus und Potsdam eine Unwetterwarnung der Stufe drei von vier.
Bis zum Nachmittag können noch bis zu drei Zentimeter Neuschnee fallen, wie der DWD mitteilte. Bei milderen Werten geht dieser zuerst in der Südwesthälfte Brandenburgs, später auch im Nordosten in Regen über, der auf dem weiterhin kalten Boden überfrieren und zu Glatteis führen kann. Auch am Dienstagmorgen sei deshalb noch Vorsicht auf den Straßen geboten.
12. Januar, 10.57 Uhr: Unwetterwarnung für den Westen von Mecklenburg-Vorpommern
Wegen Glatteises hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) eine Unwetterwarnung für Teile Mecklenburg-Vorpommerns herausgegeben.
Demnach besteht im Westen des Landes ab Montagabend hohe Glatteisgefahr durch gefrierenden Regen. Für den Rest des Landes hat der DWD bereits eine sogenannte Vorabinformation veröffentlicht. Demnach könnte es hier auch zu unwetterartigem Glatteis kommen, die Prognose für diese Gebiete ist allerdings bislang unsicherer.
12. Januar, 10.42 Uhr: Flugbetrieb in Hannover und Bremen weitgehend normal
An den Flughäfen Hannover und Bremen läuft der Flugbetrieb trotz der winterlichen Bedingungen weitgehend regulär.
Es gebe keine größeren Probleme, teilten beide Airports auf Anfrage mir. "Der Flugverkehr läuft regulär", sagte ein Sprecher des Flughafens Bremen. "Aktuell läuft alles nach Plan", hieß es von einer Sprecherin in Hannover. In Hannover gab es den Angaben zufolge am Morgen zwei gestrichene Abflüge: nach Frankfurt und nach Istanbul.
In Bremen gab es eine Verspätung aus Frankfurt und einen Flugausfall aus Zürich. In Bremen selbst gebe es aber keine Einschränkungen. "Alles kann starten alles kann landen", so der Sprecher.
12. Januar, 10.27 Uhr: Entspannung in NRW
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) sieht in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens keine große Gefahr mehr durch Glatteis auf den Straßen.
Die Unwetterwarnung wurde für die meisten Regionen aufgehoben – lediglich in Ostwestfalen und im Sauerland könne es noch bis etwa 13.00 Uhr größere Probleme durch überfrierenden Regen geben, teilte der DWD mit.
Die befürchtete Warmfront mit starken Regenfällen war in der Nacht über die großen Ballungsräume in Nordrhein-Westfalen hinweggezogen. Auf den gefrorenen Böden führte der Niederschlag teilweise zu glatten Straßen im Berufsverkehr. Es gab Staus und Unfälle, der Winterdienst war im Dauereinsatz.
12. Januar, 10.22 Uhr: Lebensgefahr im Norden
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt in Hamburg und Schleswig-Holstein vor Glatteis durch gefrierenden Regen.
Es bestehe von 13 Uhr an Gefahr für Leib und Leben, heißt es in der über die Warnapp Katwarn verbreiteten amtlichen Unwetterwarnung.
Der DWD rät, einen Aufenthalt im Freien und Fahrten vermeiden. Es könne auf allen Verkehrswegen zu Beeinträchtigungen bis hin zu Sperrungen oder Schließungen kommen.
12. Januar, 9.52 Uhr: Leere Klassenzimmer im Nordwesten wegen extremer Glätte
Glatte Straßen führen in Niedersachsen und Bremen zu Schulausfall.
Der reguläre Unterricht ist in beiden Bundesländern für heute abgesagt. Viele Schulen setzen aber auf Distanzunterricht: Entweder per Video-Unterricht oder mit Aufgaben, die zu Hause erledigt werden sollen. Wie genau der Unterricht organisiert ist, entscheiden die einzelnen Schulen.
Für Schülerinnen und Schüler bis zur zehnten Klasse ist eine Notbetreuung vorgesehen. Die Einrichtungen sind also nicht geschlossen.
12. Januar, 9.44 Uhr: Schulbusse fahren in Rheinland-Pfalz nur eingeschränkt
Eis und Schnee haben den Schulbusverkehr in einigen Regionen von Rheinland-Pfalz am Morgen gestoppt.
Betroffen waren vor allem der südliche Kreis Mainz-Bingen und der Norden des Landes, wie ein Sprecher des Bildungsministeriums sagte. Größere Probleme seien nicht bekanntgeworden. Zentrale Abiturprüfungen waren nicht geplant, Deutsch stehe erst am Mittwoch an. In einigen Schulen standen aber die Abiklausuren in Gesellschaftskunde auf dem Plan.
12. Januar, 9.43 Uhr: Flüge an bayerischen Flughäfen wetterbedingt annulliert
An den Flughäfen in Bayern haben Airlines zahlreiche Flüge wetterbedingt gestrichen.
"Aktuell liegen uns 15 Annullierungen bei 736 geplanten Flugbewegungen aufgrund der Wetterlage vor", teilte ein Sprecher des Flughafens München mit. Am Airport Nürnberg waren für Montag 69 Starts und Landungen geplant – davon waren am Vormittag bereits 4 Flugbewegungen annulliert.
12. Januar, 9.28 Uhr: Nach der Glätte kommt graues Regenwetter
Nach der Glätte am Morgen wird das Wetter in Nordrhein-Westfalen mild und regnerisch.
Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) steigen die Temperaturen am Montag auf bis zu sieben Grad. Es ziehen immer wieder Regengebiete durch. Dienstag und Mittwoch könnten die Temperaturen sogar auf bis zu elf Grad steigen. Es bleibe bewölkt und grau, immer wieder gebe es leichte Regenschauer.
12. Januar, 9.11 Uhr: Wetterdienst hebt Glatteis-Warnung für NRW teilweise auf
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat die Glatteiswarnung für Teile Nordrhein-Westfalens wieder aufgehoben.
Vom Niederrhein bis nach Düsseldorf, Duisburg und Essen besteht nach Einschätzung der Meteorologen keine große Gefahr mehr durch überfrierende Nässe. Für die übrigen Teile von NRW wird weiter bis 10.00 Uhr mit der zweithöchsten Warnstufe vor glatten Straßen gewarnt. In Ostwestfalen könne es sogar bis 13.00 Uhr noch gefährlich glatt werden, schreibt der DWD.
12. Januar, 7.50 Uhr: Unwettergefahr im Südwesten
Gefrierender Regen könnte die Straßen im morgendlichen Berufsverkehr in Rheinland-Pfalz und im Saarland in gefährliche Rutschbahnen verwandeln.
Vor allem für den Vormittag bestehe wegen Glatteis eine Unwettergefahr, die mancherorts im Bergland auch im Tagesverlauf noch anhalte, teilte der Deutsche Wetterdienst in Offenbach mit. Die Höchsttemperaturen erreichen im Tagesverlauf laut der Vorhersage 2 bis 6 Grad. In der Nacht zum Dienstag ist es weiter bedeckt, gebietsweise regnet es. Die Tiefsttemperaturen dürften bei 4 bis 0 Grad liegen.
12. Januar, 7.36 Uhr: Unterrichtsausfall an zahlreichen Schulen in Hessen
Angesichts von Schneefall und Glättewarnungen in Teilen Hessens kommt es am ersten Schultag nach den Winterferien an zahlreichen Schulen zu Unterrichtsausfall.
So gab der Landkreis Waldeck-Frankenberg für eine Reihe von Schulen bekannt, dass der Unterricht ausfällt oder Distanzunterricht stattfinde. Auch im Wetteraukreis und weiteren Landkreisen sind Schulen betroffen. Vom Rheingau-Taunus-Kreis hieß es, dass an zahlreichen Schulen aufgrund der Unwetterwarnung auf den Präsenzunterricht verzichtet werde.
Die Schülerinnen und Schüler sowie die Eltern wurden gebeten, die Webseite der jeweiligen Schule anschauen und sich über den aktuellen Stand zu informieren.
12. Januar, 7.18 Uhr: Glatteis zum Wochenstart im Südosten
Der Südosten Deutschlands steht heute vor einem Wetterumschwung: Atlantische Tiefausläufer bringen mildere Luft nach Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte.
Nach einer sehr kalten Nacht mit Tiefstwerten zwischen minus 10 und minus 20 Grad steigen die Temperaturen im Tagesverlauf deutlich an.
Heute ist es meist bedeckt, von Westen setzt zunächst Schneefall ein. Später geht der Schnee verbreitet in Regen über. Dabei kommt es gebietsweise zu gefrierendem Regen und gefährlicher Glatteisbildung. Besonders betroffen sind das Bergland, Ostsachsen, der Harz sowie Südthüringen. Die Höchstwerte erreichen minus 3 bis 3 Grad. In den Hochlagen frischt der Wind dem DWD nach spürbar auf. Auf Brocken und Fichtelberg sind zeitweise stürmische Böen möglich.
12. Januar, 7.04 Uhr: Wegen Glätte-Vorhersage: Bahn drosselt Geschwindigkeit
Die Deutsche Bahn rechnet angesichts der angekündigten Glatteis-Lage am Montag mit Einschränkungen im Betrieb und mit Verspätungen.
Man habe "vorsorglich die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf einzelnen Schnellfahrstrecken reduziert", hieß es auf der Website der Bahn. Betroffen seien zunächst die Abschnitte zwischen Hannover und Frankfurt, Wolfsburg und Berlin sowie Köln und Frankfurt. Dadurch könne es zu Verspätungen und Anschlussverlusten kommen.
Alle ICE-Züge zwischen Berlin und Frankfurt würden zudem nicht in Braunschweig und Hildesheim halten, erklärte die Bahn.
12. Januar, 7.02 Uhr: Zugverkehr im Nordwesten "gut gestartet"
Trotz des Winterwetters fahren die Züge der Deutschen Bahn in Niedersachsen und Bremen überwiegend normal.
"Der Zugverkehr ist heute Morgen gut gestartet", sagte eine Sprecherin. Größere witterungsbedingte Einschränkungen gebe es derzeit nicht. Vereinzelt könne es jedoch weiter zu Teilausfällen oder kleineren Störungen kommen. Diese ließen sich in der Regel zeitnah beheben, hieß es weiter.
12. Januar, 7.01 Uhr: Glatte Straßen in NRW - Schulen landesweit geschlossen
Starker Regen hat auf den gefrorenen Böden in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens für gefährlich glatte Straßen gesorgt.
Im Berufsverkehr ging es auf mehreren Autobahnen etwa im Oberbergischen Land und im Sauerland nur sehr langsam voran. Die Polizei wurde zu einigen Unfällen alarmiert. Der Winterdienst war im Dauereinsatz.
Im ganzen Land bleiben wegen der Unwetterwarnung die Schulen geschlossen. Die Kitas sollten zwar grundsätzlich öffnen - aber auch dort müssten sich Eltern wegen der gefährlichen Verkehrslage auf Einschränkungen einstellen, teilten mehrere Städte mit.
Für ganz Nordrhein-Westfalen galt weiterhin die zweithöchste Unwetterwarnstufe vor Glatteis. Die Warnung des DWD gilt im Westen von NRW noch bis 8.00 Uhr, in Ostwestfalen noch bis 13.00 Uhr. Die Meteorologen riefen die Menschen auf, Fahrten mit dem Auto zu vermeiden. Es bestehe "Gefahr für Leib und Leben".
12. Januar, 6.58 Uhr: Kein Präsenzunterricht am Untermain wegen Glatteisgefahr
Wegen akuter Glatteisgefahr fällt an vielen Schulen am Untermain der Präsenzunterricht aus.
"Vor dem Hintergrund der für heute geltenden amtlichen Unwetterwarnung vor Glatteis können die Straßenmeistereien die Schulwegsicherheit nicht gewährleisten", teilten Kommunen auf der Webseite "Unterrichtsausfall.Bayern.de" des Kultusministeriums mit.
"Daher entfällt am 12. Januar 2026 der Präsenzunterricht in der Stadt und im gesamten Landkreis Aschaffenburg." Gleiches gelte für den Landkreis Miltenberg in Unterfranken.
12. Januar, 6.57 Uhr: Woche startet in Bayern ungemütlich
Der Montag bringt in vielen Teilen Bayerns gefrierenden Regen und Glatteis.
Von Westen her ziehen laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) Niederschläge auf, die auf kalten Böden gefrieren. "Es ist mit erheblichen Beeinträchtigungen auf allen Verkehrswegen zu rechnen", teilten die Fachleute mit. Wegen der Glatteisgefahr rief der DWD die zweithöchste Unwetterwarnstufe für den gesamten Freistaat aus.
Ab der Mittagszeit kann sich die Lage demnach im Westen entspannen. Im Osten des Freistaats bestehe jedoch Glatteisgefahr bis Dienstagvormittag.
12. Januar, 6.55 Uhr: Winterwetter verursacht Zugausfälle bei Metronom und Enno
Das Winterwetter führt zum Wochenbeginn zu zahlreichen Zugausfällen im Regionalverkehr in Niedersachsen und Hamburg.
Bei den Bahnunternehmen Metronom und Enno fallen am Morgen einige Züge aus, wie die Unternehmen auf ihren Internetseiten mitteilten. Beim Metronom sind unter anderem Verbindungen der Linie RE3 zwischen Uelzen und Hamburg sowie zwischen Uelzen und Hannover betroffen. Auch auf den Linien RB31 zwischen Hamburg und Lüneburg sowie RB41 zwischen Tostedt und Hamburg kommt es den Angaben zufolge zu Ausfällen.
Bei Enno fallen am Morgen Züge der Linie RE50 aus. Betroffen sind Verbindungen zwischen Hildesheim und Wolfsburg sowie eine Verbindung zwischen Braunschweig und Wolfsburg. Als Grund werden witterungsbedingte Beeinträchtigungen genannt.
12. Januar, 6.53 Uhr: Frankfurter Flughafen streicht zahlreiche Flüge
Am Frankfurter Flughafen sind am Morgen angesichts von Schneefall und Glatteiswarnungen zahlreiche Flüge gestrichen worden.
Von den im Tagesverlauf geplanten 1052 Flügen seien 98 annulliert, sagte eine Sprecherin des Flughafenbetreibers Fraport der Deutschen Presse-Agentur, die Zahl könne im Tagesverlauf noch steigen. Der Flughafen starte mit einem "angespannten Winterbetrieb" in den Tag, man rechne mit erheblichen Beeinträchtigungen. Der große Winterdienst sei im Einsatz, auch das Rollfeld müsse geräumt werden. Auf den Parkpositionen der Flugzeuge seien 34 Fahrzeuge zur Enteisung der Maschinen im Einsatz.
Die Passagiere würden dringend gebeten, rechtzeitig vor ihrer Reise ihren Flugstatus zu prüfen, für die Anreise entsprechend der Wetterlage mehr Zeit einzuplanen. Zudem sollten sie mindestens drei Stunden vor Abflug am Terminal am Frankfurter Flughafen sein, so die Sprecherin.
Der Deutsche Wetterdienst hatte für den Tag eine Unwetterwarnung vor Glatteis für Teile Hessens herausgegeben.
12. Januar, 6.51 Uhr: Eisige Temperaturen und Glätte durch gefrierenden Regen
Strenger Frost und Glätte bestimmen das Wetter in Berlin und Brandenburg.
Der Montag startet sehr kalt mit Temperaturen zwischen -9 und -15 Grad, lokal bis -20 Grad, wie der Deutsche Wetterdienst mitteilte.
Später am Tag sollen die Werte auf -4 bis 0 Grad ansteigen. Mittags setzt gebietsweise Schneefall ein, der nachmittags in gefrierenden Regen übergeht. Dazu bildet sich Glatteis - auf den Straßen ist Vorsicht geboten.
11. Januar, 19.34 Uhr: Nun doch ganz Niedersachsen von Schulausfall betroffen
Für Schülerinnen und Schüler in Niedersachsen fällt auch am Montag der Präsenzunterricht aus. Alle Landkreise und kreisfreien Städte sagten den regulären Unterricht wegen erheblicher Glatteisgefahr ab.
Ein sicherer Schülertransport könne nicht gewährleistet werden, teilten die Behörden mit.
Ausnahmen gibt es auf den Ostfriesischen Inseln. So teilte etwa der Landkreis Wittmund mit, dass der reguläre Unterricht auf dem Festland ausfalle. Die Inseln Spiekeroog und Langeoog sind damit ausgeschlossen.
11. Januar, 17.50 Uhr: Wetterdienst ruft in mehreren Bundesländern wegen Glatteis Warnstufe aus
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für das Saarland, Rheinland-Pfalz, Bayern, Nordrhein-Westfalen, weite Teile Baden-Württembergs und Teile Hessens, Niedersachsens und Thüringens eine amtliche Unwetterwarnung herausgegeben.
"Es besteht hohe Glättegefahr", teilte der DWD mit. Die Warnung ist Stufe drei von vier. Es bestehe "Gefahr für Leib und Leben durch plötzlich überfrierende Nässe oder plötzlich gefrierenden Regen".
11. Januar, 16.20 Uhr: Unterrichtsausfall in Teilen Niedersachsens und Bremen
Auch über Nordrhein-Westfalen hinaus kommt es in Teilen Niedersachsens sowie Bremen zu Schulschließungen.
Sowohl in Oldenburg und Bremerhaven als auch in den Landkreisen Peine, Wesermarsch, Hildesheim und Cuxhaven sowie in der Region Hannover entfällt der Präsenzunterricht an allen allgemein- und berufsbildenden Schulen.
Während in Bremerhaven an allen städtischen Schulen auf Distanzunterricht gewechselt wird, entscheiden in Oldenburg die Schulen eigenverantwortlich, ob dieser stattfindet oder nicht.
In Hannover, Cuxhaven, Hildesheim und Wesermarsch wird nur an den berufsbildenden Schulen Distanzunterricht durchgeführt.
11. Januar, 15.16 Uhr: Schulen in NRW bleiben am Montag geschlossen
Das NRW-Schulministerium hat wegen der Unwetterwarnung angeordnet, dass Schülerinnen und Schüler am Montag zu Hause bleiben sollen.
Die Schulen im Land werden in den Distanzunterricht wechseln. Eine Notbetreuung vor Ort soll es dennoch geben.
11. Januar, 15 Uhr: Nach kaltem Sonntag droht wieder Glätte
Auf Sturmtief "Elli" und einen ruhigen Wintersonntag folgt die nächste Wetterherausforderung für Hamburg.
Eine neue Front bringt nach der Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) erst Schnee und dann Regen in den Norden, der auf dem gefrorenen Boden zu gefährlichem Glatteis führen kann. Die Nacht zum Sonntag im Norden war bitterkalt, mit Minusgraden örtlich im zweistelligen Bereich.
In Hamburg sollten die Höchsttemperaturen am Sonntag kaum über minus 8 Grad hinauskommen. "Die Stichwörter heute sind Dauerfrost und Glätte", sagte ein Sprecher des DWD. Im Laufe des Montags soll leichtes Tauwetter einsetzen. Der Schulunterricht soll am Montag nach Angaben der Bildungsbehörde normal stattfinden.
11. Januar, 11.10 Uhr: Unterkühlter Mann nachts vom Brocken gerettet
Weil er unterkühlt bei Eis und Schnee auf dem Brocken festsaß, mussten Feuerwehr und Bergwacht einen Mann vom höchsten Gipfel Norddeutschlands retten.
Mehr dazu hier: Ungewöhnlicher Einsatz im Schneesturm: Unterkühlter Mann nachts vom Brocken gerettet
11. Januar, 9.22 Uhr: Bahnfernverkehr im Norden auf allen Hauptstrecken angelaufen
Der wetterbedingt teils ausgesetzte Fernverkehr der Bahn in Norddeutschland ist nach Unternehmensangaben auf allen Hauptstrecken wieder angelaufen.
Allerdings sei weiterhin nur ein reduziertes Angebot möglich, und es könne noch zu Ausfällen kommen, teilte die Deutsche Bahn am Sonntagvormittag mit.
11. Januar, 7.32 Uhr: Bahnverkehr weiter eingeschränkt, Glatteis droht
Immerhin eine kurze Pause legt das Wetterchaos am Sonntag ein, doch die Bahn hat nach dem Wintersturm "Elli" besonders im Norden weiter mit Problemen zu kämpfen. Zum Wochenstart könnte laut dem Deutschen Wetterdienst gefrierender Regen für die nächste Unwettersituation sorgen.
Aufgrund des heftigen Wintereinbruchs fällt der Bahnverkehr auf mehreren wichtigen norddeutschen Fernverkehrsstrecken voraussichtlich auch noch an diesem Sonntag aus. Betroffen waren unter anderem die Verbindungen Westerland-Hamburg und Binz/Stralsund/Rostock-Berlin, wie die Deutsche Bahn auf ihrer Webseite mitteilte.
Auf der Schnellfahrstrecke zwischen Frankfurt und Köln sei zudem die zulässige Höchstgeschwindigkeit reduziert worden.
11. Januar, 3 Uhr: Deutscher Wetterdienst hebt Unwetterwarnungen auf
Nach massivem Schneefall durch Wintersturm "Elli" in weiten Teilen des Landes hat der Deutsche Wetterdienst alle bestehenden Unwetterwarnungen aufgehoben.
Es werde jedoch weiterhin vor leichten bis mäßigen Schneefällen in Süddeutschland sowie in Sachsen gewarnt, teilte der DWD am späten Samstagabend mit. Die Schneefälle hätten sich soweit abgeschwächt. Unwetterwarnungen seien nicht mehr notwendig.
10. Januar, 19.22 Uhr: Hohe Lawinengefahr von den Allgäuer Alpen bis Frankreich
Nach den jüngsten Schneefällen ist die Lawinengefahr in den Alpen gestiegen. Von den Allgäuer Alpen in Bayern bis zu den französischen Alpen wurde für Sonntag vielerorts große Lawinengefahr ausgerufen - die vierte von fünf Warnstufen.
Laut dem Lawinenwarndienst Bayern herrscht in den Allgäuer Alpen oberhalb der Waldgrenze große Gefahr. Darunter besteht erhebliche Gefahr (Stufe 3). Das Hauptproblem sei der sogenannte Triebschnee. Dabei handele es sich um spröde Schneemassen, die vom Wind verfrachtet wurden, hieß es. Lawinen könnten schon bei geringer Belastung oder sogar ohne menschliche Einwirkung abgehen.
10. Januar, 15.06 Uhr: Bahnverkehr im Norden bis Sonntag stark eingeschränkt
Wegen des Wintereinbruchs fällt der Bahnverkehr auf mehreren wichtigen norddeutschen Fernverkehrsstrecken noch bis voraussichtlich Sonntag aus.
Betroffen sind unter anderem die wichtige Nord-Süd-Strecke von Hamburg über Hannover nach Frankfurt sowie die Ost-West-Verbindung Berlin-Hannover-Ruhrgebiet, wie das Unternehmen auf seiner Website mitteilte.
10. Januar, 14 Uhr: Norddeutschland nach "Elli" - Am Montag droht Glatteis
Norddeutschland hat die schlimmsten Auswirkungen von Sturmtief "Elli" hinter sich.
Für den heutigen Samstag sei nur noch im südlichen Niedersachsen und an der Ostseeküste mit einigen Schneeschauern zu rechnen, sagte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes in Hamburg auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Allerdings bleibt das Wetter winterlich. In der Nacht zu Sonntag soll es bitterkalt werden, in der Nacht zu Montag droht dann Glatteisgefahr.
In der kommenden Nacht werde die trockene Luft "arktisch kalt", sagte der Wetterkundler. Im Binnenland von Schleswig-Holstein und Niedersachsen dürften minus 10 Grad Celsius "das höchste der Gefühle in Sachen Wärme" werden. An den Küsten sollen die Temperaturen bei minus 5 bis minus 3 Grad Celsius liegen. Der Sonntag selbst wird dann überwiegend ohne Niederschlag erwartet.
10. Januar, 12.23 Uhr: Aufatmen nach Schnee und Hochwasser in Schleswig-Holstein
Nachdem Sturmtief "Elli" mit Schnee und Ostseehochwasser über Schleswig-Holstein gefegt ist, stehen die Zeichen erst einmal auf Entspannung.
Probleme gab es am Samstag noch in Teilen des Bahnverkehrs. Die Sturmflut an der Ostseeküste blieb überwiegend unter den erwarteten Höchstständen.
Die Polizei berichtete von zahlreichen Unfällen im Land. Das Wetter soll nach der Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes zumindest am Wochenende noch winterlich bleiben. Weitere Schneeschauer und Frost sind angekündigt.
10. Januar, 11.40 Uhr: S-Bahn-Betrieb in Hamburg läuft wieder an
Die Wetterlage am Samstag hat den Hamburger S-Bahn-Verkehr am Vormittag zunächst stark beeinträchtigt. Nun fahren alle S-Bahnlinien mindestens wieder in einem 20-Minuten-Takt, wie eine Sprecherin der Deutschen Bahn auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.
Teilweise fuhren Züge am Morgen nur eingeschränkt, Strecken wie zwischen Harburg Rathaus und Neugraben oder zwischen Othmarschen und Blankenese waren zeitweise unterbrochen, der Airport wurde nur teilweise bedient. Ersatzbusse verkehrten stündlich, unter anderem auf der Linie S5 zwischen Stade und Neugraben.
10. Januar, 11.30 Uhr: Unwetterwarnung und weiter Störungen im Bahnverkehr in NRW
Nach dem Tauwetter am Freitag hat das Sturmtief "Elli" auf seiner Rückseite wieder frostige Temperaturen und Schnee nach Nordrhein-Westfalen gebracht.
Für die Höhenlagen im Sauerland, Bergischen Land und Siegerland hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) angesichts der wieder winterlichen Verhältnisse eine Unwetterwarnung herausgegeben. Bis zum Samstagmittag können örtlich laut Prognose bis zu 25 Zentimeter Schnee fallen, wodurch weiter mit Beeinträchtigungen im Straßen- und Bahnverkehr zu rechnen ist.
Die Lage im Straßenverkehr war am frühen Morgen weitestgehend ruhig. Kurz vor 09.00 Uhr wurden insgesamt 30 Kilometer Stau im Land gemeldet. Der Fernverkehr bei der Bahn ist vor allem im Norden Deutschlands weiter massiv gestört, auch mit Auswirkungen auf NRW.
10. Januar, 11.24 Uhr: Winterdienst in Hamburg nach Sturmtief im Großeinsatz
Nach dem Durchzug des Sturmtiefs "Elli" ist der Winterdienst in Hamburg erneut im Großeinsatz.
In der Nacht startete die Stadtreinigung Hamburg (SRH) ab 2 Uhr ihren inzwischen neunten Großeinsatz in diesem Jahr. Rund 728 Einsatzkräfte mit etwa 360 Fahrzeugen waren unterwegs, um Straßen und Wege von Schnee und Glätte zu befreien.
Geräumt und gestreut wurden vor allem Hauptverkehrsstraßen, Busstrecken, Verbindungsstraßen, ein ausgewähltes Radwegenetz sowie Bushaltestellen, Busbuchten und Fußgängerüberwege. Einen besonderen Schwerpunkt legte die SRH auf Haltestellen und Busbuchten, dabei arbeitete sie eng mit der Hamburger Hochbahn zusammen. Nebenstraßen außerhalb dieses Netzes wurden nicht bearbeitet.
10. Januar, 11 Uhr: Leipziger Hauptbahnhof wieder in Betrieb
Der Hauptbahnhof Leipzig ist weitestgehend wieder anfahrbar. Laut Deutscher Bahn kommt es aber noch zu Verzögerungen auf den zu- und ablaufenden Strecken.
Weichentrupps stehen an den neuralgischen Punkten bereit.
10. Januar, 10.38 Uhr: Fernverkehr rollt laut Bahn erst ab Mittag wieder an
Nach Wintersturm "Elli" mit starkem Schnee soll der ausgesetzte Fernverkehr in der nördlichen Hälfte Deutschlands anders als zunächst erwartet doch erst ab Mittag wieder anrollen.
Die ersten Fernzüge sollten statt ab 10 Uhr doch erst ab mittags wieder fahren, sagte eine Deutsche-Bahn-Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur und korrigierte damit vorherige Prognosen. "Der Zugverkehr bleibt insgesamt stark eingeschränkt."
Zunächst sollten auf der Achse Berlin-Hannover-Ruhrgebiet wieder Züge fahren. Die Nord-Süd-Verbindungen, etwa zwischen Berlin und Hamburg, dürften erst im Laufe des Tages wieder den Betrieb aufnehmen, hieß es.
10. Januar, 8.29 Uhr: Sturmtief bringt bis zu 50 Zentimeter Neuschnee
Schnee, Verwehungen und Sturmböen: Wegen Sturmtief "Elli" herrscht in Teilen Baden-Württembergs am Wochenende Unwettergefahr.
Bis in die Nacht zum Sonntag gilt für mehrere Regionen im Schwarzwald eine Unwetterwarnung der Stufe 3 von 4 des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Wer unterwegs ist, sollte sich auf erhebliche Einschränkungen einstellen.
Den ganzen Samstag über rechnet der DWD mit starkem Schneefall, vor allem im Schwarzwald. Oberhalb von 600 Metern sei mit Mengen zwischen 20 und 40 Zentimetern Neuschnee zu rechnen. In Hochlagen des Schwarzwaldes könnten bei unwetterartigem Schneefall bis zu 50 Zentimeter fallen.
10. Januar, 8 Uhr: Schneepflug stürzt Abhang hinunter
Ein Schneepflug ist auf einer Bundesstraße im Nordschwarzwald ins Rutschen geraten und einen Abhang hinuntergestürzt.
Das Räumfahrzeug überschlug sich dabei und blieb am Fuß des Abhangs liegen, wie eine Polizeisprecherin sagte. Die beiden Insassen erlitten leichte Verletzungen.
Den Angaben zufolge war die Fahrbahn der B462 bei Forbach (Kreis Rastatt) glatt. Wegen der Bergungsarbeiten ist die Bundesstraße gesperrt.
10. Januar, 7.35 Uhr: Zugverkehr in Leipzig weitestgehend eingestellt
Aufgrund mehrerer Weichenstörungen im Leipziger Hauptbahnhof sind nur noch sehr wenige Strecken befahrbar. Der Zugverkehr ist damit weitgehend zum Erliegen gekommen.
Laut Infrastrukturbetreiber DB InfraGO sind waren am Samstagmorgen mehrere Weichentrupps unterwegs, um die Verkehrslage schnellstmöglich wieder zu normalisieren. Es kommt zu massiven Verspätungen.
9. Januar, 20.58 Uhr: Busverkehr in Stadt und Region Hannover komplett eingestellt
Wegen des starken Winterwetters ist der Busverkehr in Stadt und Region Hannover seit 19 Uhr komplett eingestellt.
Nach Vorfällen mit festgefahrenen und rutschenden Bussen sei die Sicherheit der Fahrgäste nicht mehr gewährleistet, teilte das zuständige Verkehrsunternehmen Üstra mit.
9. Januar, 19.28 Uhr: Sturmwarnung für die deutsche Nordseeküste
Der Seewetterdienst Hamburg hat für die deutsche Nordseeküste eine amtliche Sturmwarnung herausgegeben.
Davon betroffen ist unter anderem die Ostfriesische Küste, wo mit Ostwind der Stärke 8 und Böen mit Windstärke 10 zu rechnen sei. Das sind Windgeschwindigkeiten von 62 bis 74 beziehungsweise 89 bis 102 km/h.
In der Elbmündung muss den Angaben zufolge mit Windstärke 7 bis 8 und Böen von Windstärke 10 gerechnet werde. Betroffen sind auch das Seegebiet Helgoland (8/Böen von 10), die nordfriesische Küste (7 bis 8, Böen von 10) und die Elbe von Cuxhaven bis Hamburg (6 bis 7, Böen von 9).
9. Januar, 19.25 Uhr: Kreuzfahrtschiff vorzeitig zurückgekehrt
Ein Kreuzfahrtschiff der Reederei Aida ist wegen des Sturmtiefs "Elli" vorzeitig nach Hamburg zurückgekehrt.
Das Schiff kam am frühen Freitagmorgen im Hamburger Hafen an, wie die Rostocker Kreuzfahrtreederei Aida mitteilte. Ursprünglich hätte es am Samstagmorgen Hamburg erreichen sollen. Zunächst hatten mehrere Medien berichtet.
Nach Reedereiangaben hätte die "Aidanova" am Donnerstag eigentlich die englische Hafenstadt Southampton anlaufen sollen. Der Stopp entfiel, und das Schiff begab sich am Mittwochabend ab Cherbourg in Nordfrankreich direkt auf Fahrt nach Hamburg.
9. Januar, 18.32 Uhr: Lawinengefahr in Bayern erheblich
Mit stürmischem Westwind und Schneefall ist die Lawinengefahr in den bayerischen Bergen angestiegen.
Oberhalb der Waldgrenze ist die Gefahr nun erheblich, unterhalb mäßig. "Das Problem ist in allen Höhenlagen der Triebschnee", urteilt der Lawinenwarndienst Bayern. "Schneebrettlawinen können in eingewehten Bereichen, besonders an Steilhängen der Expositionen Nordwest über Ost bis Süd und in Rinnen und Mulden mit geringer Zusatzbelastung leicht ausgelöst werden."
Gefahrenstellen befänden sich auch im Übergangsbereich zwischen Wald und freier Fläche, in Waldschneisen und Lichtungen. "Lawinen können vereinzelt auch groß werden", hieß es. Durch den stürmischen Wind wachsen die Triebschneeansammlungen demnach weiter an. Sie seien sehr störanfällig. Auch in den nächsten Tagen bleibt die Lawinenlage der Prognose zufolge vorerst kritisch.
9. Januar, 17.26 Uhr: Bahn will Fernverkehr im Norden am Samstag wieder aufnehmen
Die Deutsche Bahn will den wegen Unwetters eingestellten Fernverkehr in Norddeutschland am Samstagmorgen wieder schrittweise aufnehmen.
Am Samstag sei trotzdem bundesweit noch mit Einschränkungen und Zugausfällen zu rechnen, teilte das Unternehmen mit.
In den betroffenen Regionen im Norden hatten laut Bahn insbesondere Schneeverwehungen für erhebliche Beeinträchtigungen gesorgt. Die Bahn bittet alle Reisenden, sich vor Fahrtantritt in der App DB Navigator und auf der Internetseite der Bahn über die aktuelle Verkehrslage zu informieren.
9. Januar, 16.44 Uhr: Partie zwischen Werder Bremen und Hoffenheim abgesagt
Die für Samstagnachmittag angesetzte Partie des SV Werder Bremen gegen die TSG Hoffenheim wird aufgrund der Witterungsbedingungen nicht stattfinden.
Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat die Begegnung am Freitagnachmittag nach intensiven Gesprächen zwischen den Vereinen, dem Stadionbetreiber und den Behörden abgesagt.
Grund für die Absage ist eine erhebliche Glättebildung in den Umläufen, Zuschauerbereichen und Verkehrsflächen im Weserstadion sowie erhebliche Schneeverwehungen in weiten Teilen des Stadionareals. Daraus ergeben sich eingeschränkte Zugänge und die dadurch nicht sichere Nutzung von Rettungs- und Fluchtwegen.
9. Januar, 15.51 Uhr: Fährfahrten zwischen Rostock und Gedser abgesagt
Wegen des teils stürmischen Winterwetters sind mehrere Fährfahrten zwischen Rostock und dem dänischen Gedser am Freitag abgesagt worden.
Der Betrieb werde voraussichtlich am Samstagmorgen mit Abfahrten von Rostock und Gedser wieder aufgenommen, teilte die Reederei Scandlines mit.
Auf der Linie Rødby – Puttgarden gebe es weiterhin Betrieb, jedoch könne es aufgrund der Wetterbedingungen zu längeren Reisezeiten kommen. "Fahrgäste werden gebeten, wegen Schnee und Kälte besondere Vorsicht walten zu lassen", heißt es.
9. Januar, 15.51 Uhr: Sturmflut könnte heftiger ausfallen als gedacht
Die Sturmflut der Ostsee könnte höher steigen als zunächst erwartet.
Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) geht jetzt von einem maximalen Wasserstand bis 1,5 Meter über normal in Flensburg aus. Tiefer gelegene Bereiche am Hafen würden dann überschwemmt.
Für die Kieler Bucht erwartet das BSH maximal 1,4 Meter und für Lübeck 1,2 Meter. Auch in der Hansestadt wird das Wasser dann örtlich über das Ufer treten.
9. Januar, 15.25 Uhr: Seenotretter bringen Patienten von Spiekeroog an Land
Weil Rettungshubschrauber wegen des Schneesturms aktuell nicht abheben können, haben Seenotretter einen Patienten per Schiff von der ostfriesischen Insel Spiekeroog ans Festland gebracht.
"Es war ein dringender Krankentransport", sagte ein Sprecher der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) in Bremen auf Anfrage. Trotz Windstärke acht und Schneetreiben auf der Nordsee sei der Transport gut verlaufen.
Die freiwilligen Seenotretter der Station Neuharlingersiel hatten sich den Angaben nach mitten im Wintersturm "Elli" mit ihrem Seenotrettungsboot "Courage" auf den Weg zur Insel gemacht, um dem Patienten zu helfen. Als sie zurück in Neuharlingersiel waren, übergaben sie den Patienten an den Rettungsdienst am Festland.
9. Januar, 14.48 Uhr: Winterwetter legt Schulbetrieb in Teilen Thüringens lahm
Schnee und winterliche Straßenverhältnisse haben in Thüringen zu massiven Einschränkungen im Schulbetrieb geführt.
Mehr als 200 der rund 800 staatlichen Schulen im Freistaat blieben nach aktuellem Stand geschlossen oder stellten auf Distanzunterricht um, teilte das Bildungsministerium mit. Für Kinder bis zur sechsten Klasse sei landesweit eine Notbetreuung sichergestellt.
Besonders stark betroffen waren Nordthüringer Schulen in den Landkreisen Kyffhäuser, Nordhausen und Eichsfeld. Überdurchschnittlich viele Ausfälle gab es auch in den Landkreisen Wartburg sowie Schmalkalden-Meiningen. Genaue Zahlen liegen bislang nicht vor, da die Rückmeldungen der Schulen weiterhin bei den Schulämtern und im Ministerium eingehen.
9. Januar, 14.23 Uhr: Paketdienst meldet wegen Unwetters Probleme bei Zustellungen
Der Post- und Paketdienst Deutsche Post DHL meldet anlässlich des Unwetters Probleme bei Zustellungen in Hamburg und im Umland.
Schnee, Eis, enorme Kälte sowie teils nicht passierbare und gesperrte Straßen schränkten die Arbeit der Zusteller ein, teilte das Unternehmen der Deutschen Presse-Agentur mit.
Mancherorts sei eine reguläre Zustellung nicht möglich. In solchen Fällen brächten die Zusteller die Sendungen zu Ausgabestellen. Die Sicherheit der Mitarbeiter habe oberste Priorität.
9. Januar, 13.55 Uhr: Hamburgs Schulen öffnen zu Wochenbeginn wieder
Hamburgs staatliche Schulen nehmen am Montag wieder den regulären Unterrichtsbetrieb auf.
"Nach unserer heutigen Einschätzung, in Abstimmung mit der Senatskanzlei, wird der Unterricht am Montag, 12.01.2026, grundsätzlich stattfinden können", heißt es in einem Schreiben von Landesschulrat Thorsten Altenburg-Hack an alle Schulleitungen.
Am Freitag waren alle Hamburger Schulen wegen des Sturmtiefs "Elli" mit viel Neuschnee und starkem Wind geschlossen. Für Kinder bis zur sechsten Klasse gab es eine Notbetreuung, die nach Angaben der Schulbehörde auch von Hunderten Schülerinnen und Schülern genutzt worden sei. Die Schulen waren gehalten, Online-Unterricht anzubieten.
9. Januar, 13.46 Uhr: Teil der Kieler Kiellinie wegen Hochwasser gesperrt
Das Sturmtief "Elli" führt in Kiel zu einer vorübergehenden Sperrung der Kiellinie an der Förde.
Nach aktuellem Wetterbericht wird ein Wasserstand von mindestens 1,20 Metern über Normalnull prognostiziert, wie die Stadt mitteilte. In Kombination mit Minustemperaturen bestehe die Gefahr, dass übertretendes Wasser und Gischt gefrieren und sich gefährliche Glatteisflächen bilden.
Gesperrt wurde deshalb der nördliche Abschnitt der Kiellinie zwischen Lindenallee und Koesterallee. Die Fahrbahn ist dort für alle Verkehrsarten vollständig gesperrt.
9. Januar, 12.49 Uhr: Zahl der gestrichenen Flüge am Airport Hamburg steigt
Die Zahl der infolge des Sturmtiefs "Elli" gestrichenen Flüge am Airport Hamburg steigt. Inzwischen seien 25 Starts und 22 Landungen abgesagt worden, teilte der Flughafen auf seiner Internetseite mit. Am Morgen war noch von 18 Starts und 19 Landungen die Rede.
"Aufgrund der anhaltenden Extremwetterlage kommt es zu Beeinträchtigungen im Luftverkehr, nicht nur in Hamburg, sondern auch an wichtigen Luftfahrt-Drehkreuzen wie Amsterdam oder Paris. Es gibt Verzögerungen, die Airlines haben zurzeit einzelne Flüge gestrichen", sagte eine Flughafen-Sprecherin.
9. Januar, 11 Uhr: Zwei Tote nach Frontalzusammenstoß bei Winterwetter
Bei einem Frontalzusammenstoß zweier Autos im Landkreis Dingolfing-Landau sind zwei Menschen ums Leben gekommen.
Mehr dazu hier: Tödlicher Unfall: Zwei Menschen sterben bei Frontal-Crash
9. Januar, 10.50 Uhr: Sturmtief bremst Züge in Baden-Württemberg aus
Wegen des Sturmtiefs "Elli" müssen sich Bahnreisende auch in Baden-Württemberg auf Verspätungen und Zugausfälle einstellen.
Die Deutsche Bahn (DB) kündigte auf ihrer Internetseite an, dass voraussichtlich bis Samstag mit witterungsbedingten Einschränkungen zu rechnen sei.
Unter anderem sollen mehrere Züge im Regionalverkehr mit reduzierter Geschwindigkeit fahren. Betroffen ist den Angaben zufolge beispielsweise die Linie RE2 auf der Schwarzwaldbahn im Streckenabschnitt zwischen Hausach - St. Georgen - Villingen und Donaueschingen. Züge der Linie BR 74 sollen auf dem Streckenabschnitt zwischen Pforzheim und Hochdorf langsamer fahren.
9. Januar, 10.42 Uhr: Immer mehr Flugausfälle in Hannover
Am Flughafen Hannover kommt es wegen des starken Schneefalls durch das Sturmtief "Elli" vermehrt zu Flugausfällen.
"Wir hatten heute Morgen drei gestrichene Abflüge. Für den Rest des Vormittags sind noch zwei weitere Abflüge gestrichen", sagte eine Sprecherin am Freitag um 9.30 Uhr. "Die abfliegenden Maschinen heute Morgen hatten alle leichten Verspätungen" von rund 30 bis 60 Minuten.
Der Flugverkehr laufe aber noch. "Der Winterdienst ist seit den frühen Morgenstunden kontinuierlich im Einsatz, um den Flugbetrieb aufrechtzuerhalten."
9. Januar, 10 Uhr: Bahn stellt Fernverkehr im Norden ein
Wegen des Wintersturms "Elli" hat die Deutsche Bahn ihren Fernverkehr in Norddeutschland am Freitag vorübergehend eingestellt.
Das teilte der Konzern in Berlin mit. Aufgrund der Witterungsbedingungen sei der gesamte Schienenverkehr im Großraum Hannover "bis mindestens heute Mittag" unterbrochen worden. Damit sei eines der bundesweit wichtigsten Drehkreuze betroffen "und der Fernverkehr im Norden Deutschlands nicht mehr möglich".
Auswirkungen gab es demnach auch auf Verbindungen zwischen Berlin und Nordrhein-Westfalen sowie Berlin und Hamburg. Die Züge würden an geeigneten Bahnhöfen zurückgehalten, erklärte die Bahn. "Dies ist notwendig, um Fahrgäste, Mitarbeitende und Fahrzeuge zu schützen."
9. Januar, 9.08 Uhr: Websites von Verkehrsbetrieben mit Problemen
Sturmtief "Elli" sorgt für Verunsicherung bei Bus- und Bahnreisenden.
Zahlreiche Verbindungen fallen aus oder werden umgeleitet. Verkehrsbetriebe empfehlen, sich vor der Abfahrt über die eigene Verbindung zu informieren. Die Websites brechen jedoch unter den zahlreichen Anfragen von Reisenden teilweise zusammen.
Probleme gab es etwa bei der Fahrplanauskunft der Üstra, die für Busse und Stadtbahnen in und um Hannover verantwortlich ist. Auch bei der BSAG in Bremen oder auch dem Flughafen Hannover kam es zeitweise zu Problemen.
9. Januar, 8.34 Uhr: Schnee im Norden - Polizei gibt Tipps für Autofahrer
In den kommenden Stunden ist mit starkem Schneefall in Niedersachsen und Bremen zu rechnen. Was zwar für einige schön aussieht, bringt auch Gefahren mit sich. Die Polizei Goslar gibt Tipps zum richtigen Verhalten bei dem Winterwetter.
Autofahrer sollten besonders vorsichtig unterwegs sein und Fahrten auf ein absolutes Minimum reduzieren, hieß es von den Beamten. Wer dennoch unterwegs sei, solle zwingend an Winterausrüstung wie Winterreifen, Eiskratzer, Schneebesen oder auch Decken denken.
"Die Straßenverhältnisse können sich sehr schnell verschlechtern", warnt die Polizei. Es sei unter anderem mit massiven Schneeverwehungen sowie Sturm zu rechnen. Wälder sollten nicht betreten werden.
9. Januar, 8.30 Uhr: Wie der Wetterdienst die Lage für den Norden einschätzt
Das Sturmtief "Elli" nimmt in und um Hamburg sowie in großen Teilen Schleswig-Holsteins und im Südwesten Mecklenburg-Vorpommerns langsam Fahrt auf. Der Deutsche Wetterdienst erwartet bis zum Mittag allerdings etwa fünf Zentimeter weniger Neuschnee als zunächst angenommen.
"Für Hamburg und Schleswig-Holstein sehen wir derzeit fünf bis zehn Zentimeter bis heute Nachmittag", sagte DWD-Meteorologe David Menzel der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg. Der meiste Schnee werde dabei am Vormittag fallen. "Er hält danach noch weiter an, wird aber nicht mehr ganz stark ausfallen. Gegen Mittag wird es mit dem Schneefall schon wieder runter gehen."
9. Januar, 7.54 Uhr: Glätte-Unfälle in Niedersachsen
In der Nacht zum Freitag ist es in Niedersachsen zu mehreren Unfällen durch Glätte gekommen.
Bislang lasse das Sturmtief "Elli" zwar noch auf sich warten, hieß es von der Polizei. Dennoch seien in der Nacht bereits einige Autos ins Rutschen gekommen.
Im Bereich Osnabrück verursachten die glatten Straßen demnach neun Unfälle, bei drei davon wurden die Beteiligten leicht und in zwei Fällen schwer verletzt.
9. Januar, 6.55 Uhr: Sturmtief bringt viel Schnee und starken Wind
Das Sturmtief "Elli" verschärft das Winterwetter in Niedersachsen und Bremen.
Seit dem frühen Morgen gibt es an der Küste Windböen und stürmische Böen mit Geschwindigkeiten zwischen 55 und 65 Kilometern pro Stunde, wie der Deutsche Wetterdienst mitteilte. Im Tagesverlauf werden an der Nordseeküste heftigere Sturmböen erwartet. Auf den Inseln bestehe die Gefahr einzelner orkanartiger Böen mit Geschwindigkeiten bis 110 Kilometern pro Stunde, hieß es.
Auch im niedersächsischen Binnenland ist es seit der Nacht ungemütlicher und windiger geworden, auch dort kommt es zu stürmischen Böen. Vielerorts schneit es.
8. Januar, 22.30 Uhr: Parks und Schlösser in Brandenburg und Berlin schließen
Die Parkanlagen und Schlösser der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg bleiben am Freitag vorsorglich geschlossen.
Grund sei Sturmtief "Elli" und die damit einhergehende Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes, wie die Stiftung am Abend mitteilte. Die vorhergesagte Schneelast erhöht demnach die Gefahr von Astbruch.
Auch Einschränkungen auf den Wegen und Straßen seien wahrscheinlich.
8. Januar, 20.11 Uhr: Busverkehr in Oldenburg wird Freitagfrüh eingestellt
Angesichts der Warnung vor starkem Schneefall wird der Busverkehr in Oldenburg am frühen Freitagmorgen eingestellt.
Aus sicherheitsrelevanten Gründen werde der Verkehr aller Buslinien ruhen, teilte die VWG mit. Das gelte bis auf weiteres.
8. Januar, 19.58 Uhr: Einschränkungen im Nahverkehr im Vogtland
Wegen der winterlichen Temperaturen kommt es im Bus- und Bahnverkehr im Vogtland zu Einschränkungen. "Um ungeplante Zugausfälle zu vermeiden, führt die Vogtlandbahn bis auf weiteres einen betriebsbedingten Winterfahrplan ein", teilte die Länderbahn mit. Die der eingesetzten Triebwagen seien bei frostigen Temperaturen anfälliger für Störungen, hieß es.
Alle Regionalbahnen der Linie 5, die zwischen Mehlteuer/Plauen und Falkenstein fahren, entfielen ab Freitag (9. Januar) bis auf weiteres, hieß es. Die Bahnen würden durch Busse ersetzt. Auf der Linie 2 werde ab Montag (12. Januar) nach dem Wochenendfahrplan gefahren. Davon ausgenommen seien die Schülerzüge, hieß es. Ausgefallene Züge würden auch hier durch Busse ersetzt. Die Fahrzeiten verlängerten sich auf beiden Linien jeweils um eine Viertelstunde.
8. Januar, 19.05 Uhr: Lawinengefahr in Bayern steigt
Noch ist die Lawinengefahr vielerorts gering - doch das könnte sich schnell ändern: Noch in der Nacht werden laut bayerischem Lawinenwarndienst bis zu zehn Zentimeter Neuschnee erwartet, in Hochlagen der Allgäuer Alpen auch bis 15 Zentimeter.
Hinzu kommt starker Wind, teils mit Orkanböen bis 120 Stundenkilometern. Windverfrachtungen lassen dort, wo der Schnee liegen bleibt, die Lawinengefahr steigen.
8. Januar, 17.31 Uhr: Schulen in Teilen Schleswig-Holsteins Freitag geschlossen
Wegen des erwarteten Sturmtiefs "Elli" bleiben die Schulen in Teilen Schleswig-Holsteins am Freitag geschlossen.
Das betrifft allgemein- und berufsbildende Schulen in den Kreisen Dithmarschen, Herzogtum Lauenburg, Nordfriesland, Pinneberg, Rendsburg-Eckernförde, Schleswig-Flensburg, Segeberg, Steinburg und Stormarn, wie das Bildungsministerium mitteilte. Landesweit findet an den Förderzentren kein Unterricht statt.
8. Januar, 17.10 Uhr: Schnee legt mancherorts die Müllabfuhr lahm
Wegen des Schnees werden gegenwärtig viele Mülltonnen gerade in höheren Lagen in Hessen nicht geleert.
"Die können dann mehrere Tage am Straßenrand stehen", sagte Peter Hohenstatt vom Entsorgungsunternehmen Knettenbrech + Gurdulic in Wiesbaden. In Dörfern etwa weiter oben im Taunus würden heute Seiten- und Nebenstraßen oft nicht mehr geräumt. Die Fahrer wägten dann das Risiko ab. "Wir versuchen später nachzufahren, wenn es das Wetter erlaubt", fügte Hohenstatt hinzu. "Alle ein, zwei Tage fahren die Jungs wieder hin und gucken, ob die Abfuhr wieder geht."
Auch die Abfallentsorgung im Landkreis Kassel steht nach Angaben der Kreisverwaltung wegen des Winterwetters vor großen Herausforderungen. "Die jüngste Vergangenheit hat gezeigt, wie gefährlich die winterlichen Bedingungen sind: Vier Mülllader erlitten bei der Leerung von Abfallbehältern auf glatten Wegen Knochenbrüche und Prellungen", teilte der Landkreis mit.
8. Januar, 16.51 Uhr: Kein Präsenzunterricht an mehreren Schulen in Bayern
Wegen Glättegefahr entfällt an mehreren Schulen in der Oberpfalz am Freitag der Präsenzunterricht.
Betroffen seien alle Schulen in den Landkreisen Neumarkt in der Oberpfalz und Neustadt an der Waldnaab sowie in Weiden in der Oberpfalz, hieß es in kurzen Mitteilungen auf einem Meldeportal des bayerischen Kultusministeriums. Als Grund wurde die "akute Glatteisgefahr" genannt.
In den Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land werde der Unterricht in den Schulen trotz einer Unwetter-Vorabinformation des Deutschen Wetterdienstes (DWD) nicht flächendeckend entfallen, teilten die Landratsämter mit. Hinsichtlich der genauen Entwicklung beim Wetter gebe es laut DWD "noch Unsicherheiten", hieß es in der gemeinsamen Mitteilung. Die zuständige Koordinierungsgruppe habe "daher entschieden, den Schulunterricht am morgigen Freitag stattfinden zu lassen".
8. Januar, 16.43 Uhr: Eltern in Berlin und Brandenburg dürfen über Schulbesuch entscheiden
Wegen der erwarteten Wetter-Extreme mit starken Schneefällen und Glätte steht es den Eltern in Berlin und Brandenburg frei, ihre Kinder zur Schule zu schicken.
Das teilten die Bildungsverwaltungen in der Hauptstadt und in Potsdam mit. Die Präsenzpflicht sei ausgesetzt, hieß es in Berlin aus dem Ressort von Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch (CDU). "Eltern und Erziehungsberechtigte haben damit die Möglichkeit, auch kurzfristig zu entscheiden, ob ihre Kinder am 9. Januar am Präsenzunterricht teilnehmen oder in Anbetracht der Wetterlage vorsorglich zu Hause bleiben", hieß es. Die Bildungsverwaltung geht derzeit davon aus, dass der Schulbetrieb am Montag wieder regulär erfolgen kann.
8. Januar, 16.17 Uhr: Schulausfall in ganz Niedersachsen wegen des Winterwetters
Wegen des Winterwetters bleiben die Schulen in ganz Niedersachsen am Freitag für den regulären Schulbetrieb geschlossen.
Während es an einigen Schulen Distanzunterricht geben soll, fällt der Unterricht an anderen aus, wie aus einer Übersicht der Verkehrsmanagementzentrale Niedersachsen und Mitteilungen der Landkreise und Städte hervorgeht.
8. Januar, 15.53 Uhr: Riskanter Wetter-Mix in Hessen
Hessen steht ein heikler Wetterabend bevor – und eine Nacht, die es in sich hat.
Was tagsüber noch vergleichsweise harmlos mit leichten Schneefällen begonnen hat, kann sich laut Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in den nächsten Stunden zu einer gefährlichen Mischung aus Schnee, Regen, Eis und Glätte entwickeln.
8. Januar, 15.51 Uhr: ÖPNV in Leipzig und Dresden auf Wintersturm vorbereitet
Die Verkehrsbetriebe in Leipzig und Dresden sehen sich für den vorhergesagten Wintersturm gerüstet.
Es werde alles darangesetzt, das Angebot wie geplant einzuhalten, teilten die beiden Verkehrsbetriebe auf Anfrage mit. Man habe ausreichend Streusalz, Mitarbeiter und Räumfahrzeuge im Einsatz.
8. Januar, 15.42 Uhr: Wetter in MV laut Experte "markant, aber nicht dramatisch"
Mecklenburg-Vorpommern dürfte nach aktuellen Prognosen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Freitag weitgehend von Unwetter verschont bleiben.
"Markant, aber nicht dramatisch" werde das Wetter voraussichtlich auch im am stärksten von Schneefall betroffenen Südwesten des Bundeslandes, sagte ein Sprecher des DWD.
8. Januar, 15.33 Uhr: Jägerschaft ruft Notzeit für Wildtiere aus
Wegen des anhaltenden Winterwetters in Ostfriesland hat der Kreisjägermeister im Landkreis Aurich eine sogenannte Notzeit für Wildtiere ausgerufen.
Die Maßnahme nach dem niedersächsischen Jagdgesetz diene dem Schutz des Wildes in einer witterungsbedingt angespannten Versorgungslage, teilte die Landkreisverwaltung mit. Die bevorstehende Witterung mit erwartetem Neuschnee, anhaltendem Frost und einer einfrierenden Schneedecke erschwere den Zugang der Tiere zu Pflanzen und Trieben weiter. "Dadurch entsteht eine akute Versorgungsknappheit, die das Überleben vieler Wildtiere gefährdet."
Eine ausgerufene Notzeit erlaubt nach dem Jagdgesetz, Wildtiere in Not mit artgerechtem Futter zu versorgen. Außerhalb dieser Notzeit ist das Füttern von Wild in der Regel verboten. Außerdem ist die Jagd, insbesondere Gesellschaftsjagden, dann untersagt.
8. Januar, 15.29 Uhr: Sturmtief gefährdet Bundesliga-Spiele
Vom Sturmtief Elli ist auch der kommende Bundesliga-Spieltag betroffen.
So ist wegen des Wintereinbruchs und weiteren vorhergesagten starken Schneefällen in Hamburg und im gesamten Norden etwa das Bundesliga-Spiel des FC St. Pauli gegen RB Leipzig gefährdet.
Fans von Union Berlin helfen dem Club derweil beim Beseitigen der befürchteten Schnee- und Eismassen vor dem Bundesligaspiel gegen den FSV Mainz 05. Man tue alles dafür, um das Spiel stattfinden zu lassen, wie Unions Geschäftsführer Kommunikation, Christian Arbeit, erklärte.
Bei Werder Bremen sind vor dem Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim zusätzliche 50 Mitarbeiter im Einsatz, um die Bereiche rund um das Weserstadion vom Schnee zu befreien und notfalls sogar während der Partie zu räumen. Bremens Mediendirektor Christoph Pieper erklärte: "Was passiert, wenn zwei Meter Schnee fallen, wage ich nicht zu beurteilen." Derzeit gehe man aber davon aus, dass das Spiel stattfinden könne.
8. Januar, 15.19 Uhr: Schulen in Rheinland-Pfalz können selbst über Ausfall von Präsenzunterricht entscheiden
Die rheinland-pfälzischen Schulen können bei extremem Winterwetter in Abstimmung mit den zuständigen Trägern vor Ort eigenständig entscheiden, ob der Präsenzunterricht nicht stattfindet.
Eine solche Entscheidung soll nach Angaben des Bildungsministeriums den Eltern dann über die verabredeten Kommunikationswege weitergegeben werden. Grundsätzlich sollte in diesen Fällen, wenn es möglich und zumutbar ist, eine Notbetreuung gewährleistet werden, hieß es. Die Schulen können laut Ministerium zudem selbstständig entscheiden, in welcher Form sie ein Angebot für digitalen Unterricht und Hausarbeit bereitstellen.
Falls die Schulen geöffnet sind, die Eltern aber wegen der Wetterlage die Kinder nicht in die Schule schicken, oder die Schülerinnen und Schüler wegen der Beeinträchtigungen die Schule nicht erreichen können, werde eine großzügige Entschuldigungspraxis angewendet, teilte das Bildungsministerium mit. Es werde dann davon abgesehen, den Tag als Fehltag zu werten.
8. Januar, 15.16 Uhr: Minus 27,8 Grad in Sachsen gemessen
Nach Angaben des MDR-Wetterstudios wurde im sächsischen Kühnhaide, einem Ortsteil von Marienberg (Erzgebirgskreis), am frühen Donnerstagmorgen eine Temperatur von minus 27,8 Grad gemessen.
Es sei sachsenweit die bisher kälteste Nacht dieses Winters gewesen.
8. Januar, 15.01 Uhr: VW stoppt Produktion wegen Sturmtief
Wegen des erwarteten Sturmtiefs Elli lässt VW am Freitag in Emden die Produktion ruhen.
Beide Schichten würden entfallen, die Bänder für einen Tag stillstehen, bestätigte ein Sprecher auf Anfrage. Zuvor hatte die "Nordwest-Zeitung" berichtet. Ein eigentlich für Ende Januar in Emden geplanter Ruhetag sei auf diesen Freitag vorgezogen worden.
8. Januar, 14.48 Uhr: Warnung vor Sturmflut an der Ostsee
Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) hat wegen des erwarteten Oststurms eine Sturmflutwarnung für die Lübecker und die Kieler Bucht herausgegeben.
Sie gilt ab Freitagabend. In der Kieler Bucht und in Flensburg werden bis etwa 1,20 Meter über dem Normalwert erwartet, in der Lübecker Bucht sind es bis zu 1,0 Meter.
8. Januar, 14.22 Uhr: Notaufnahmen mit mehr Patienten wegen Eis und Schnee
Wegen des vielen Schnees und Eises auf den Straßen und Gehwegen in Hamburg sind in dieser Woche viele Menschen gestürzt und haben sich verletzt.
"In den vergangenen Tagen gab es deutlich mehr Patientinnen und Patienten, die nach Stürzen in eine unserer sieben Notaufnahmen in Hamburg gekommen sind", sagte ein Sprecher der Asklepios-Kliniken der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg.
Die Pflegekräfte in den Notaufnahmen, das OP-Personal, die Röntgenspezialisten und die Unfallchirurgen seien rund um die Uhr im Dauereinsatz und derzeit stark gefordert. "In der Klinik in St. Georg zum Beispiel gab es etwa die doppelte Anzahl an Unfallverletzungen wie sonst üblich." Allein am Wochenende seien dort mehr als 20 Frakturen behandelt und operiert worden. Das seien vor allem die üblichen Abstützverletzungen an Handgelenken oder Ellenbogen gewesen, aber auch Oberschenkelhalsfrakturen. Das höhere Aufkommen sei bislang gut kompensiert worden.
8. Januar, 14.20 Uhr: Kein Schulbusverkehr am Freitag in zwei Landkreisen
Wegen des angekündigten Schnee- und Sturmwetters haben die Landkreise Nordwestmecklenburg und Ludwigslust-Parchim den Schulbusverkehr für Freitag abgesagt.
Der Landkreis Ludwigslust-Parchim riet den Menschen überdies, nach Möglichkeit zu Hause zu bleiben und unnötige Autofahrten zu vermeiden. Der Wochenendeinkauf sollte demnach schon am Donnerstag erledigt werden. Weiter heißt es auf der Facebook-Seite des Landkreises: "Achtet auf Äste & Dachlawinen."
8. Januar, 14.17 Uhr: Witterungsbedingte Einschränkungen am Flughafen Hamburg
Eis und Schnee führen am Flughafen Hamburg zu Einschränkungen im Luftverkehr.
Da auch andere Airports und Drehkreuze von Extremwetter betroffen seien, sei einiges durcheinandergewirbelt worden, sagte eine Sprecherin. Es komme zu teils deutlichen Verspätungen. Die Abflug- und Ankunftstafel des Flughafens zeigte für den Nachmittag aber nur gut eine Handvoll gestrichener Flüge an.
Der Winterdienst am Flughafen sei seit Jahresbeginn bereits im Dauereinsatz, sagte die Sprecherin. Ab einer Schneehöhe von zwei Millimetern müssten die Start- und Landebahnen geräumt werden. Je nach Lage könne dies rund eine halbe Stunde in Anspruch nehmen - bis zu zehnmal am Tag. Des Weiteren führe auch die Enteisung der Maschinen zu Verzögerungen. Sie dauere rund 45 Minuten pro Flugzeug.
8. Januar, 13.17 Uhr: 86-Jähriger nach Schneepflug-Unfall gestorben
Der von einem Schneepflug erfasste Fußgänger in Villingendorf (Kreis Rottweil) ist noch am Abend des Unfalltags im Krankenhaus gestorben.
Der 60-jährige Fahrer hatte mit seinem Schneepflug einen Gemeindeparkplatz geräumt und wollte anschließend auf die Straße einbiegen, wie die Polizei mitteilte. Dabei erwischte er den 86-jährigen Fußgänger, der auf dem Gehweg unterwegs war.
Zunächst galt der Fußgänger als schwer verletzt, verstarb dann am Abend im Krankenhaus. Die Staatsanwaltschaft hat einen Sachverständigen zur Klärung des Unfalls beauftragt.
8. Januar, 13.07 Uhr: Hier gilt Unwetterwarnung wegen Schneeverwehungen
Ein Schneesturm wird laut DWD nicht erwartet.
Von einem Blizzard könne erst gesprochen werden, wenn im sogenannten Mittelwind Windstärken von bis zu 55 Kilometern pro Stunde gemessen werden, sagte Wetter-Experte David Menzel. Das entspreche auf der Beaufortskala (Bft) der Windstärke 7. "Wir werden morgen eher die 5 bis 6 erreichen. Insofern ist es auch kein Schneesturm per Definition."
Für heute ist zunächst das Schwierigste geschafft, so der Meteorologe weiter. "Im weiteren Verlauf wird noch ein bisschen Schnee fallen und es kann sein, dass es am Nachmittag leicht weiter schneit. Am Abend wird es weniger." Am Vormittag hatte es in und um Hamburg etwa sechs Zentimeter Neuschnee gegeben.
8. Januar, 12.44 Uhr: Nordwest-Flughäfen und BER treffen Vorbereitungen, auch ostdeutsche Airports rüsten sich
Wegen des erwarteten Sturmtiefs "Elli" mit viel Schnee bereiten sich die Flughäfen in Hannover und Bremen auf Wetterprobleme vor.
An beiden Airports steht der Winterdienst in Bereitschaft, um Start- und Landebahnen zu räumen. "Ob es zum Wochenende Auswirkungen auf den Flugbetrieb gibt, können wir aktuell noch nicht sagen", sagte eine Sprecherin des Flughafens Hannover. Das hänge nicht nur von der Wetterlage vor Ort ab, sondern auch von der Situation an den anderen Flughäfen.
In Bremen stehen nach Angaben des Flughafens 19 Räumfahrzeuge bereit. "Die Fahrzeuge und Geräte befinden sich in Bereitschaft. Entsprechende feste und flüssige Flächenenteisungsmittel sind bevorratet", sagte ein Sprecher. Priorität habe dabei das Räumen der Haupt-Start- und Landebahn.
Der Flughafen Berlin Brandenburg (BER) hat nach Angaben der Betreibergesellschaft Vorkehrungen für den starken Schneefall ab Freitag getroffen, rechnet aber dennoch mit Behinderungen im Flugverkehr. "Von dem massiven Wintereinbruch sind mehrere Flughäfen betroffen, Abflüge verzögern sich, Flugpläne geraten durcheinander, es kann zu starken Verspätungen und auch zu Flugstreichungen durch die Airlines kommen", teilte eine Sprecherin mit.
Die ostdeutschen Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden sind nach eigenen Angaben auf die angekündigte winterliche Wetterlage mit Frost, Schnee und möglichen Sturmböen vorbereitet. Das sagte der Sprecher der Mitteldeutschen Flughafen AG, Uwe Schuhart, auf Anfrage. "Grundsätzlich ist es so, dass die Winterdienste an den Flughäfen permanent in Kontakt mit Wetterinformationsdiensten stehen." Man warte nicht ab, "sondern weiß, was da kommen könnte und ist dementsprechend vorbereitet".
8. Januar, 11.55 Uhr: CDU sagt Klausurtagung wegen Wetterwarnungen ab
Der CDU-Vorstand hat seine Klausurtagung in Mainz angesichts der erwarteten heftigen Schneefälle und Glatteisgefahr in weiten Teilen Deutschlands kurzfristig abgesagt.
"Aufgrund der eindringlichen Wetterwarnungen und der damit verbundenen Gefahrenlage sowie den angekündigten Zug- und Flugausfällen sehen wir uns leider gezwungen, unsere Jahresauftaktklausur am kommenden Freitag und Samstag abzusagen", teilte eine Parteisprecherin mit.
Zu der Klausurtagung am Freitag und Samstag in einem Mainzer Hotel waren 350 Teilnehmer sowie rund 100 Medienvertreter erwartet worden.
8. Januar, 11.48 Uhr: Hochwasser erwartet
Wegen vorhergesagter Niederschläge wird ein Anstieg der Wasserstände an Flüssen im Saarland erwartet.
Das Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz rechnet mit einem stärkeren Anstieg an den Pegeln im Einzugsgebiet der Saar ab der Nacht zum Freitag. Die Scheitel würden in der Nacht zum Samstag erwartet, teilte das Amt in Saarbrücken mit.
"Es bildet sich ein kleines Hochwasser aus."
8. Januar, 11.46 Uhr: Schulen in großen Teilen Niedersachsens dicht
Wegen des Winterwetters bleiben die Schulen in weiten Teilen Niedersachsens am Donnerstag und Freitag geschlossen.
Mehr als die Hälfte der Landkreise und Städte teilte mit, dass der Unterricht ausfällt oder als Distanzunterricht stattfindet.
Schulausfälle am Donnerstag, 8. Januar
- Landkreis Aurich
- Landkreis Cloppenburg
- Landkreis Wittmund
- Landkreis Leer
- Stadt Emden
- Stadt Wilhelmshaven
- Landkreis Grafschaft Bentheim
- Landkreis Emsland
- Landkreis Friesland
- Landkreis Vechta
- Landkreis Schaumburg
- Landkreis Ammerland
- Freie Waldorfschule Oldenburg
- Stadt Dannenberg (Elbe)
Schulausfälle am Freitag, 9. Januar
- Bundesland Bremen
- Landkreis Aurich
- Landkreis Cloppenburg
- Landkreis Wittmund
- Landkreis Leer
- Landkreis Lüchow-Dannenberg
- Stadt Emden
- Stadt Wilhelmshaven
- Landkreis Grafschaft Bentheim
- Landkreis Emsland
- Landkreis Friesland
- Landkreis Vechta
- Landkreis Ammerland
- Stadt Oldenburg
- Landkreis Oldenburg
- Landkreis Wesermarsch
- Landkreis Celle
- Landkreis Helmstedt
- Landkreis Cuxhaven
- Landkreis Rotenburg (Wümme)
- Landkreis Harburg
- Landkreis Stade
- Landkreis Uelzen
- Landkreis Peine
- Landkreis Goslar
8. Januar, 11.39 Uhr: Wetter-Experte klärt, ob ein Schneesturm droht
Der Deutsche Wetterdienst hat eine amtliche Unwetterwarnung der Stufe 3 für die Region in und um Hamburg, den Norden Niedersachsens sowie den Süden und Westen Schleswig-Holsteins herausgegeben.
Von Freitagfrüh bis Samstagfrüh würden bei den vorherrschenden Windverhältnissen aufgrund der Neuschneemenge starke Schneeverwehungen auftreten, heißt es.
Folgende Landkreise könnten betroffen sein:
In Niedersachsen
- Kreis Aurich (Küste)
- Kreis Aurich (Binnenland)
- Kreis Wittmund (Küste)
- Kreis Wittmund (Binnenland)
- Kreis Friesland (Küste)
- Kreis Friesland (Binnenland)
- Stadt Wilhelmshaven
- Kreis Wesermarsch (Küste)
- Kreis Wesermarsch (Binnenland)
- Stadt Bremerhaven
- Kreis Cuxhaven (Küste)
- Kreis Cuxhaven (Binnenland)
- Kreis Osterholz
- Kreis Stade
- Kreis Rotenburg (Wümme)
- Kreis Harburg
- Kreis Lüneburg
- Kreis Uelzen
In Schleswig-Holstein
- Kreis Herzogtum Lauenburg
- Kreis Stormarn
- Hansestadt Lübeck
- Kreis Segeberg
- Kreis Pinneberg (ohne Helgoland)
- Kreis Steinburg
- Kreis Rendsburg-Eckernförde (Küste)
- Kreis Rendsburg-Eckernförde (Binnenland)
- Kreis Dithmarschen (Küste)
- Kreis Dithmarschen (Binnenland)
- Kreis Nordfriesland (Küste)
- Kreis Nordfriesland (Binnenland)
- Kreis Schleswig-Holstein (Küste)
- Kreis Schleswig-Holstein (Binnenland)
- Stadt Flensburg
8. Januar, 11.10 Uhr: Sturmtief wirbelt Fährfahrplan durcheinander
Sturmtief "Elli" mit vorhergesagtem starken Ostwind und Niedrigwasserstand wirbelt am Freitag den Fährfahrplan zu den nordfriesischen Inseln Amrum und Föhr sowie auf die Halligen durcheinander.
So fallen alle Verbindungen von und zu den Halligen aus, wie die Wyker Dampfschiffs-Reederei auf ihren Internetseiten mitteilte.
Des Weiteren wurden den Angaben zufolge für Freitagvormittag bis kurz nach 12 Uhr alle Verbindungen zwischen den Inseln und Dagebüll gestrichen. Am Freitagmittag wird es dafür zusätzliche Verbindungen geben. Es wird darum gebeten, von den ausgefallenen Verbindungen selbstständig auf freie Kapazitäten umzubuchen. Weitere Änderungen aufgrund der tatsächlichen Wetterverhältnisse bleiben demnach vorbehalten.
8. Januar, 10.20 Uhr: Schulen in Hamburg und Bremen am Freitag geschlossen
Hamburgs und Bremens Schulen bleiben wegen der erwarteten schweren Schneefälle am Freitag geschlossen. Das teilten die zuständigen Behörden mit.
Die Kinder sollen zu Hause unterrichtet werden.
8. Januar, 9.46 Uhr: Müll wird nicht überall abgeholt
In Niedersachsen wird in vielen Regionen aufgrund des Wetters der Müll nicht abgeholt, weil Fahrzeuge der Entsorgungsbetriebe wegen glatter Straßen nicht überall durchkommen.
Auch in Hamburg behindern Schnee und Glätte die Müllabfuhr. "Es kommt teilweise zu Einschränkungen in den Nebenstraßen, da diese nicht gefahrlos befahrbar sind und Sicherheit für uns an erster Stelle steht", teilte eine Sprecherin der Stadtreinigung (SRH) auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit.
8. Januar, 9.22 Uhr: 40-Tonner mit Paketen kippt auf glatter Straße um
Auf glatter Straße ist in Neustadt an der Aisch ein 40-Tonner umgekippt.
Der mit Paketen beladene Lastwagen mit Anhänger geriet mitten in der Nacht auf der Bundesstraße 8 ins Rutschen, überfuhr die Verkehrsinsel eines Kreisverkehrs und kippte nach links um, wie die Polizei mitteilte. Der Fahrer wurde leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht.
Die Straße war für mehrere Stunden gesperrt, angesichts der Uhrzeit hielten sich die Verkehrsbehinderungen allerdings in Grenzen.
8. Januar, 7.47 Uhr: Windstärken im Überblick
Für die Nacht zum Freitag wird im Norden sowie im Westen und Südwesten deutlich auffrischender Wind vorhergesagt.
Dabei sind bis in die norddeutsche Tiefebene sowie in tieferen Lagen des Westens und Südwestens Böen um 55 km/h (Beaufort-Skala/Bft 7), an den Küsten, im unmittelbar angrenzenden Binnenland, in höheren Lagen der Mittelgebirge und der Alpen sowie im äußersten Westen und Südwesten Sturmböen zwischen 70 und 85 km/h (Bft 8, 9), in exponierten Lagen schwere Sturmböen um 90 km/h (Bft 10) möglich.
Auf Helgoland sowie im Hochschwarzwald können sogar Orkanböen zwischen 105 und 130 km/h (Bft 11 bis 12) auftreten. Auch für Freitag wird anhaltender und teils noch verstärkender Wind prognostiziert.
8. Januar, 7.27 Uhr: Diese Schneemengen werden erwartet
Am Donnerstagabend und in der Nacht zum Freitag kommen von Südwesten her Schneefälle auf, die rasch nordostwärts ziehen und später im Westen und Süden in Regen übergehen.
Dabei gibt es vom Nordwesten über die mittleren Landesteile bis nach Bayern verbreitet Neuschneemengen zwischen drei und zehn Zentimetern, in Staulagen bis 15 Zentimeter innerhalb von neun bis zwölf Stunden.
Am Freitag werden tagsüber im Norden und Osten weitere Schneefälle erwartet, später auch in den westlichen Mittelgebirgen. Dabei können nochmals drei bis zehn Zentimeter, lokal bis 15 Zentimeter Neuschnee vom Himmel fallen. Vereinzelt sind auch unwetterartige Mengen bis 20 Zentimeter in zwölf Stunden nicht ausgeschlossen.
8. Januar, 6.55 Uhr: Schulausfall in Niedersachsen
Bereits am Donnerstag soll wegen des Wetters in einigen Regionen Niedersachsens der reguläre Unterricht an Schulen ausfallen.
Stattdessen wird meist auf Distanzunterricht umgestellt. Betroffen sind Einrichtungen unter anderem in Wilhelmshaven, Emden und im Landkreis Aurich. Es wird nicht ausgeschlossen, dass am Freitag weitere Schulen auch in anderen Bundesländern dazukommen.
8. Januar, 6.34 Uhr: Deutsche Bahn meldet Behinderungen und Zugausfälle
Die Witterung macht der Deutschen Bahn zu schaffen. Es kommt bereits zu Behinderungen.
Vorsorglich ist die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf einzelnen Schnellfahrstrecken reduziert worden. Derzeit sind vor allem folgende Strecken des Fernverkehrs durch Zugausfälle betroffen: Hamburg/Westerland/Kiel - Kopenhagen, Hamburg - Binz/Stralsund/Rostock, Berlin - Norddeich/Emden, Hannover - Ruhrgebiet.
Regional melden auch die Nahverkehrsunternehmen Probleme - so etwa im Raum Emden (Niedersachsen) wegen Schneefalls und in Hamburg beziehungsweise Schleswig-Holstein wegen vereister Fahrzeuge, wodurch teils nur ein eingeschränktes Platzangebot zur Verfügung steht.
Laut Deutscher Bahn besteht für Fernverkehrs-Fahrkarten eine Kulanzregelung. Alle Fahrgäste, die bis einschließlich 7. Januar ein Ticket für eine Reise im Zeitraum vom 8. bis 10. Januar haben und diese aufgrund der Winterwitterung verschieben möchten, können ihr Ticket zu einem späteren Zeitpunkt nutzen. Die Zugbindung ist aufgehoben.
8. Januar, 6.20 Uhr: Kliniken stellen sich auf erhöhte Unfallgefahr ein
Mit der eintretenden Glätte steigt auch die Unfallgefahr.
In Potsdam sagte der Leitende Oberarzt der dortigen Zentralen Notaufnahme im Klinikum Ernst von Bergmann, Bernhard Fleischer: "Die derzeitigen Witterungsbedingungen stellen eine besondere Herausforderung dar und bergen ein erhöhtes Risiko für Stürze und Unfälle." Die Notaufnahme sei vorbereitet.
Bereits in den vergangenen Tagen führte Glatteis zu einer erhöhten Zahl von Verletzten.