Land unter: Hochwasser schluckt Autos, Menschen müssen von Dach gerettet werden

Nürnberg - Starker Regen und kräftige Gewitter brachten am Donnerstag in Nürnberg mehrere Menschen in gefährliche Situationen. Zwei Autoinsassen mussten gerettet werden, zudem mehrere Menschen aus einem Aufzug an einem U-Bahnhof.

An der äußeren Bayreuther Straße gerieten sechs Fahrzeuge in ein Hochwasser und versanken teils komplett.
An der äußeren Bayreuther Straße gerieten sechs Fahrzeuge in ein Hochwasser und versanken teils komplett.  © NEWS5 / Sven Grundmann

Bei einem schweren Unwetter in Nürnberg hat die Feuerwehr zwei Menschen gerettet, die mit ihrem Wagen in einer gefluteten Unterführung stecken geblieben und in ihrer Not auf das Autodach geklettert sind.

Die beiden blieben unverletzt, sie wurden am Donnerstagabend von Rettungstauchern aus ihrer misslichen Lage geholt, wie die Feuerwehr berichtete.

Zahlreiche weitere Autos versanken, die Insassen konnten sich aber rechtzeitig in Sicherheit bringen.

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Außerdem rettete die Feuerwehr kurz danach auch fünf eingeschlossene Menschen aus einer volllaufenden Aufzugskabine in einem U-Bahnhof in Nürnberg. Auch dabei sei niemand verletzt worden, hieß es.

Regen und starke Gewitter sorgten in Nürnberg seit dem frühen Abend dafür, dass die Einsatzkräfte pausenlos auf Trab waren. Die Lage entspanne sich zwar, aktuell seien aber weiterhin diverse Straßenunterführungen nicht passierbar, hieß es gegen 23 Uhr.

Bei einer Unterführung an der Zerzabelshofstraße in Nürnberg wurde ein Auto vom Hochwasser verschluckt.
Bei einer Unterführung an der Zerzabelshofstraße in Nürnberg wurde ein Auto vom Hochwasser verschluckt.  © NEWS5 / David Oßwald

Hochwasser in Nürnberg: Feuerwehr warnt vor vollgelaufene Straßen

Die Feuerwehr warnte eindringlich davor, überflutetet Bereiche zu durchfahren.
Die Feuerwehr warnte eindringlich davor, überflutetet Bereiche zu durchfahren.  © NEWS5 / Sven Grundmann

Zahlreiche Keller, Straßen und Tiefgaragen liefen voll. In drei Stunden habe es etwa 300 Einsätze gegeben. In Spitzenzeiten seien bis zu 550 Einsatzkräfte von Feuerwehr und THW tätig gewesen.

Auch Kräfte aus Fürth sowie aus dem Landkreis Nürnberger Land wurden zur Unterstützung herangezogen. Ein weiterer kompliziertet Einsatz sei an der Technischen Hochschule zu bewältigen, wo eine große Tiefgarage über zwei Geschosse bis zum Erdgeschoss überflutet sei.

Die Feuerwehr warnte nachdrücklich davor, vollgelaufene Straßenbereiche zu durchfahren.

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Unter der Wasseroberfläche könnten sich nicht erkennbare offene Schächte wegen aufgeschwemmter Gullydeckel befinden, dies sei lebensgefährlich.

Titelfoto: Bildmontage: NEWS5 / David Oßwald, NEWS5 / Sven Grundmann

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