Sturmböen mit bis zu 110 km/h und Gewitter: Wetterumschwung nach Hitzetagen
Deutschland - Nach den heißen Pfingsttagen und einem frühsommerlichen Maiausklang schwingt das Wetter in Deutschland jetzt vielerorts um. Vor allem im Norden und Westen der Bundesrepublik ist es schon am Freitag stürmisch: Wegen orkanartiger Böen, heftigem Starkregen und Hagel gilt Unwettergefahr!
Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte, sind unter anderem in NRW, Niedersachsen und Schleswig-Holstein Sturmböen mit bis zu 110 km/h möglich, dazu Regen mit bis zu 25 Litern pro Quadratmeter.
Es könne lokal "ziemlich zur Sache gehen", erklärte Tim Steger vom ARD-Wetterkompetenzentrum dem NDR. Eine Kaltfront rauscht an. "Da kann es heftige Entwicklungen geben in der warmen, feuchten Luftmasse zuvor."
Über weiten Teilen des Landes bleibt der Himmel am Freitag zwar noch wolkenlos und die Temperaturen hoch, doch das ändert sich am Wochenende fast überall.
"Die Wetterlage stellt sich grundlegend um", so DWD-Meteorologe Markus Übel laut tagesschau. "Es stehen uns die ersten größeren Gewittertage ins Haus, an denen auch unwetterartige Gewitter mit von der Partie sein werden."
In der Nacht zu Samstag bewegt sich die Gewitterfront dann Richtung Osten - schwächt sich dabei vermutlich aber etwas ab.
Nächte werden wieder etwas kühler
Am Samstag wird es vielerorts heiß bei zu 33 Grad, doch in einem "Streifen von der Eifel über Hessen bis zu den ostbayrischen Mittelgebirgen" wird es auch wechselnd bewölkt, bei häufigen Schauern und teils kräftigen Gewittern, wie der DWD prognostiziert.
Zum Wochenendausklang herrscht erneut gebietsweise Unwetterpotential - vor allem im Westen und Süden. Im Norden gibt es hingegen nur vereinzelt schwache Schauer. Im Westen soll sich die Wetterlage ab Nachmittag beruhigen.
In den Nächten kühlt es sich währenddessen immer weiter ab. Werden Freitag- und Samstagnacht 18 bis 8 Grad erwartet, sind es Sonntagnacht höchstens 16 Grad und von Montag zu Dienstag 15 bis 9 Grad.
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