Tochter schneidet ihrer Mutter (†57) den Kopf ab und wirft ihn auf die Straße

St Clair (Australien) - Szenen, wie aus einem Horrorfilm spielten sich am Samstag kurz vor Mitternacht in Australien ab. Der Kopf einer 57-jährigen Frau wurde aus einem Haus Richtung Straße geworfen und landete in einem Vorgarten, berichtet "Nine News Australia"!

Jessica C. (25) wurde wegen mutmaßlichen Mordes festgenommen.
Jessica C. (25) wurde wegen mutmaßlichen Mordes festgenommen.  © Twitter/Screenshot/@tiffgenders

Westlich von Sydney trafen am Samstag gegen 23.40 Uhr die ersten Polizisten am Tatort in dem Vorort St Clair ein. Die Beamten wurden dort mit Bildern konfrontiert, die sie wohl ihr Leben lang nicht mehr vergessen werden.

In ihrer Küche lag die enthauptete und blutüberströmte Rita C., daneben mehrere Messer. Doch es kam noch schlimmer: Ein nur vier Jahre alter Junge war ebenfalls vor Ort und soll Zeuge des grausamen Mordes gewesen sein!

Die dringend tatverdächtige Tochter der Toten, Jessica C. (25), soll am Tatort blutüberströmt gestanden haben. Sie wurde kurz darauf beschuldigt, ihre Mutter ermordet zu haben und festgenommen.

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Die 25-Jährige verzichtete am Sonntag darauf, eine Kaution zu beantragen. Ihr Anwalt teilte dem zuständigen Gericht mit, dass seine Mandantin schwerwiegende gesundheitliche Probleme habe.

Sie wurde dem Richter per Videotelefonie zugeschaltet und sagte laut "news.com.au", dass sie unter einer Reihe von Erkrankungen leide, darunter Autismus, einer bipolaren Störung und Angstzuständen. Sie bat darum, in ein Krankenhaus gebracht zu werden, in dem sie behandelt werden könne - auch weil sie selbst Schnittwunden hatte.

Aus diesem Grund wurde angeordnet, dass sie vor ihrem nächsten Erscheinen vor Gericht zunächst in einem Krankenhaus untersucht werden muss.

Ermittler Brett McFadden beschreibt die grausamen Szenen

Rita C. (†57) wurde brutal ermordet.
Rita C. (†57) wurde brutal ermordet.  © Twitter/Screenshot/@tiffgenders

"Hier oben ist eine der signifikantesten und schrecklichsten Szenen zu sehen, denen sich die Polizei stellen musste", sagte der Ermittler Brett McFadden.

Und weiter: "Es ist nicht zu übersehen, dass dies ein schrecklicher und schwerwiegender Angriff war und die Verletzungen, die das Opfer erlitt, erheblich waren."

Die Familie war der Polizei bekannt, aber was sich am Samstagabend in deren vier Wänden abspielte, sei "nicht vorhersehbar" gewesen, erklärte McFadden. Die Beamten waren ursprünglich nur gerufen worden, weil Nachbarn einen Streit gehört hatten.

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"Es ist eine sehr schwierige, herausfordernde und konfrontierende Untersuchung. Es müssen viele Überlegungen angestellt werden, wie zum Beispiel der Hintergrund darüber, was an dieser Adresse passiert ist," so McFadden.

Eine Reihe von Messern wurde zur forensischen Untersuchung beschlagnahmt und mehrere Tatorte im Haus eingerichtet.

Die Helfer, die als Erstes vor Ort waren, werden nach Angaben der Polizei betreut. Jetzt muss genau ermittelt werden, wie es zu diesem grausamen Mord kommen konnte.

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