Tödliches Glatteis: Audi stürzt von Brücke - Senior (†64) stirbt

Friedrichsthal/Sulzbach - Im Saarland stürzte ein Audi-Fahrer auf glatter Straße mehrere Meter in den Tod.

Der Wagen des 64-Jährigen durchbrach die Leitplanke, stürzte eine Brücke hinunter und kam auf dem Dach zum Liegen. Für den Fahrer kam jede Hilfe zu spät.
Der Wagen des 64-Jährigen durchbrach die Leitplanke, stürzte eine Brücke hinunter und kam auf dem Dach zum Liegen. Für den Fahrer kam jede Hilfe zu spät.  © Beckerbredel/dpa

Wie ein Sprecher der Polizeiinspektion in Sulzbach wenige Stunden nach dem tödlichen Unfall berichtete, hatte ein 64 Jahre alter Mann gegen 7.40 Uhr die Grubenstraße im saarländischen Friedrichsthal nahe Saarbrücken befahren.

Am Steuer seines Audi hatte der Senior aber in Fahrtrichtung Feuerwehr scheinbar das noch auf den Straßen vorhandene Glatteis, das als Folge von Minusgraden und Eisregen vorherrschte, unterschätzt und verlor aufgrund dessen die Kontrolle über sein Auto.

Wegen des abschüssigen Straßenverlaufs beschleunigte der Audi schließlich unkontrolliert, krachte zunächst gegen die linke Leitplanke und kam im Bereich einer Kurve nach rechts hin von der Spur ab. Daraufhin durchschlug der Wagen in Höhe einer Fußgängerbrücke die Leitplanke und stürzte rund fünf Meter in die Tiefe.

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Auf dem Gehweg kam das Fahrzeug schließlich auf dem Dach zum Liegen, nachdem es sich im Sturz überschlagen hatte. Für den 64-Jährigen kam letztlich jede Hilfe zu spät, er verstarb noch am Unfallort.

Augenzeugin bestätigt Spurenlage am Unfallort: 64-Jähriger ohne Überlebenschance nach Brückensturz

Im Verlauf der Unfallaufnahme konnte eine unbeteiligte Augenzeugin den Ablauf des tödlichen Crashs bestätigen, da sich ihre Aussagen mit der bestehenden Spurenlage deckten. Derzeit geht man seitens der Ermittler davon aus, dass die Witterungsverhältnisse nicht allein ursächlich für den Unfall gewesen seien.

Auch eine zu schnelle Fahrweise des 64-Jährigen könnte letztlich für den folgenschweren Crash gesorgt haben. Die Grubenstraße wurden aufgrund der aufwendigen Bergung für rund drei Stunden gesperrt.

Titelfoto: Beckerbredel/dpa

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